Willkommen beim FC Tuggen

Bringt viel Schwung in die Mannschaft: Der neue Trainer Danijel Borilovic. (Bild: Carlo Stuppia)
D'Acunto im Zweikampf mit einem Seuzacher. (Bild: Carlo Stuppia)
Valdet Istrefi glänzt mit gewohnt feiner Ballbehandlung. (Bild: Carlo Stuppia)
Dario Stadler hat sich den Ball für einen Freistoss bereitgelegt und nimmt Mass - der Ball wurde gefährlich! (Bild: Carlo Stuppia)
Tinner gibt alles im Zweikampf (Bild: Carlo Stuppia)

Tuggen kehrt ohne Punkte zurück

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Der FC Tuggen verlor im Wallis gegen die zweite Mannschaft Sions 1:3 und bleibt im Tabellenkeller sitzen.

von Roger Züger

Der FC Tuggen kehrte nach dem Gastspiel im Wallis gegen die Reserven Sions ohne Punkte nach Hause zurück. Der Tabellenletzte Tuggen hatte gegen das achtklassierte Sion 1:3 verloren. Überragender Spieler der Partie war Frederico Antonio Da Costa Ucalam. Ambrosio Da Costa, wie er mit seinem Künstlernamen beim Schweizer Fussball auf eigenen Wunsch geführt wird, schoss für die Platzherren alle drei -Tore. «Wir hatten 20 Minuten Mühe, danach waren wir voll im Spiel und hatten gute Chancen», sagte Javier Santana, der für den gesperrten Daniel Senn als Captain aufgelaufen war. Sion habe nur vier Torchancen gehabt, -jedoch drei gemacht. Was Tuggen fehlte, war ein eiskalter Vollstrecker wie Ambrosio Da Costa, der zuerst zweimal ungehindert zum Abschluss kam und sich nicht zweimal bitten liess und sein Dreierpack mit einem Weitschuss ins hohe Eck perfekt machte. Tuggen bekam das Talent des U18-Nationalspielers, der seit seinem Einsatz in der ersten Mannschaft am 5. März (gegen St. Gallen; 1:0-Sieg) als jüngster Super-League-Spieler der Saison gilt.

Dass die Gäste zum Start nicht auf Touren kamen, hatte mit der Aufstellung zu tun. FCT-Trainer Bruno Berner konnte weder auf die Aussenverteidiger Daniel Senn und Andrei Herlea (beide gesperrt) noch auf Innenverteidiger Tinner zurückgreifen. Berner agierte mit einer Dreierkette mit Istrefi, Peters und Schiendorfer, die zu Beginn noch nicht sattelfest war. Dennoch hat sich der FCT nach dem 0:2-Rückstand zurück in die Partie gekämpft. Jusuf Shala konnte, nach guter Vorarbeit von Dominik Kuhn und dessen Querpass in die Mitte, zum Anschlusstreffer einnetzen (29.). «Wir hätten weitere Chancen gehabt und waren näher am Ausgleich, als Sion beim Zweitorevorsprung», -resümiert Santana. Ein Pfostenschuss war jedoch alles, was Tuggen gelingen wollte, bevor Sion auf 3:1 erhöhte.

Mit dieser Niederlage bleibt der Punkterückstand Tuggens auf einen Nicht-Abstiegsplatz bei vier Zählern bestehen. Weil Bavois (13. Rang) gegen Basel 2 (3.) aber überraschenderweise 1:1-Unentschieden spielte, verbleibt Zürich United als einziges Team mit
27 Punkten unmittelbar über dem Strich (14.). Der FC Tuggen spielt in den letzten drei Partien gegen Bavois (13.), YF Juventus (12.) und United -Zürich (14.). «Die Teams sind mit uns auf Augen-höhe. Und die Ausgangslage hat sich nicht verändert: Wir haben alles in unserer Hand», sagt Javier -Santana mit Zuversicht.

«Vielleicht hilft uns diese Niederlage»

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Der FC Tuggen gastiert morgen Samstag im Wallis bei der zweiten Mannschaft Sions.

von Roger Züger

«Der eine Punkt war wichtig für uns. Wir hätten auch ohne dastehen können», sagte Tuggens Trainer Bruno Berner vorgestern Abend nach dem 1:1-Unentschieden gegen Köniz. Das stimmt. Verneinen, dass es aber auch drei Punkte hätten sein können, ja fast müssen, konnte Berner nicht. Doch der 39-Jährige sieht das Positive – muss das Positive sehen. «Vielleicht hilft uns genau diese Niederlage für die kommenden Partien. Wenn wir daraus die richtigen Lehren ziehen, wird uns das nicht mehr passieren.

Das wichtigste Spiel

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Tuggen hat es nach einer passablen Rückrunde selber in der Hand, den Klassenerhalt zu bewerkstelligen.
Voraussetzung dafür ist aber ein Sieg im heutigen Nachtragsspiel zu Hause (20 Uhr) gegen Angstgegner Köniz.

von Andreas Züger


Der Abstiegskampf wird im letzten Spiel entschieden. Das ist meine Meinung», sagte Tuggens Trainer Bruno Berner kürzlich. Dass diese Prognose eintrifft, ist durchaus möglich. Schliesslich gibt es bis zum Saisonende noch einige Partien zwischen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Der Blick auf die Tabelle zeigt, dass Tuggen zwar punktemässig die schlechtesten Karten in der Hand hält. In puncto Restprogramm aber spricht vieles für die Märchler. Mit Bavois, YF Juventus und United Zürich spielen sie noch gegen drei direkte Konkurrenten, die ihrerseits alle noch gegen Hochkaräter der Liga (Rapperswil-Jona, Basel 2) anzutreten haben. Unter dem Strich heisst das: Tuggen hat noch drei Sechs-Punkte-Spiele und somit die Möglichkeit, die Konkurrenz zu überholen, während die Waadtländer sowie die beiden Stadtzürcher Clubs ein bedeutend schwierigeres Restprogramm zu absolvieren haben. Und noch wichtiger: Tuggen kann den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen.


Eine Pleite, und der Vorteil ist weg


So weit der nüchterne Blick auf die Voraussetzungen. Entscheiden werden die Leistungen auf dem Rasen. Und genau hier ist Tuggen gefordert. Das Wissen, alles in den eigenen Füssen zu haben, tut dem Selbstvertrauen zwar gut. Doch nur ein Ausrutscher, eine Niederlage kann die ganze Ausgangs-
lage wieder komplett verändern. Erst recht in der Promotion League, die zwar nicht mehr derart ausgeglichen ist wie auch schon, aber dennoch
immer wieder zeigt, dass jeder jeden schlagen kann.
Jeder kann jeden schlagen? Auf das Duell zwischen Tuggen und Köniz ist dies nicht zutreffend. Achtmal spielten die beiden Vereine gegeneinander. Für Tuggen resultierte nur ein Punkt. Dass dies in den Köpfen der Spieler eine
Rolle spielt, darf aber bezweifelt werden. Solche Statistiken dürften die Akteure kaum beeinflussen.

Was aber definitiv ein Faktor ist:
Gelingt es Tuggen heute Abend nicht, die Berner als Verlierer nach Hause zu schicken, ist der bedeutende mentale Vorteil, alles in den eigenen Füssen zu haben, weg. Dann muss der FCT auf Ausrutscher hoffen. Diese Ausrutscher wird es zwar geben, nur könnte sich dann Tuggen seinerseits kaum mehr einen Ausrutscher erlauben.
Niemand will absteigen
Der Druck für das heutige Heimspiel ist also riesig für Tuggen. Absteigen will niemand. Niemand will dazu-
gehören, wenn Tuggen erstmals seit dem Jahr 1995, als der FCT in der
damaligen Nationalliga B Letzter
wurde, den Gang in eine tiefere Liga antreten muss. Nicht der neue Trainer Bruno Berner. Nicht Präsident Felix
Huber. Und schon gar nicht Spieler wie Daniel Senn, Javier Santana, Anes Zverotic oder Patrick Peters, die bisher zusammengezählt in knapp 800 Partien die Knochen für den FCT hingehalten haben. Wie lange diese Routiniers noch für Tuggen spielen wollen, ist offen. Falls einer dieses Quartetts aber damit liebäugelt, Ende Saison einen Schlussstrich zu ziehen, will er dies bestimmt nicht als Absteiger tun.
Seit dem 10. September oder der siebten Runde ist Tuggen Träger der Roten Laterne. Geht es nach dem FCT, darf er dies bis zum 27. Mai auch bleiben. Dann aber, am letzten Spieltag, soll der Sprung über den Strich gelingen. Wie sagte doch Bruno Berner? «Der Abstiegskampf wird im letzten Spiel entschieden.»

Den Sieg kläglich verspielt

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Der FC Tuggen kam gestern im Nachtragsspiel gegen Köniz erneut nicht über ein Unentschieden heraus. Der Tabellenletzte verspielte die sicheren drei Punkte in den Schlussminuten. 

von Roger Züger

Die Favoritenrolle war im Vorfeld der Partie zwischen Tuggen und Köniz unbestritten: Aus acht Begegnungen in der Promotion League gingen die Märchler nie als Sieger hervor. Der einzige Punktgewinn gegen die Berner datiert vom 22. August 2015, als der FCT auf heimischem Rasen unentschieden spielte (3:3). Tuggen konnte in den torreichen Duellen (im Schnitt jeweils über fünf Treffer) offensiv schlicht nicht mithalten. Aber die erfolgreichsten Zeiten des 1933 gegründeten FC Köniz, der die Saison 2014/15 hinter Xamax als zweitbestes Team der Promotion abgeschlossen hat, sind vorbei. Das war auch gestern zusehen. Denn dominant war die Equipe von Bernard Pulver gestern Abend auf den Linthstrasse-Rasen nicht; und von einer offensiven Übermacht war wenig bis gar nichts zu sehen. Die Teams verabschiedeten sich torlos in die Pause. 

Tuggen hatte bis dahin aber konzentriert und gut organisiert gespielt, und agierte mit dem Zepter in der Hand. Das Resultat war ein klares Chancenplus des Tabellenletzten. Tuggen hätte bis zur Halbzeit zwar nicht führen müssen, aber zum eigenen Wohl sollen. Doch Jusuf Shala traf mit einem gefühlvollen Schlenzer nur den Pfosten (30.). Zuvor hatte es 
Vilson Doda mit einem Lobb versucht und überlistete damit Torhüter 
Severin Keller, nicht aber den Innenverteidiger, der vor der Linie rettete (12.). Bei den restlichen, im Abschluss teils harmlosen Tuggner Offensivaktionen, hatte Keller alles im Griff. Ebenso sein Gegenüber im FCT-Tor, Fabian 
Fellmann. Der ehemalige U19-
Nationaltorhüter parierte über die gesamte Partie jene zwei zwingenden Chancen von Köniz, die er musste (18./73.). 

Blackout in den Schlussminuten

Nachdem Seitenwechsel starteten die Gastgeber mit einer Druckphase, die sich – wie so viele weiteren Chancen – urplötzlich in Luft auslösten. Ungenaue Pässe, kein Druck und kein Zug aufs Tor muss sich die Mannschaft von Bruno Berner bei den ungenutzten Möglichkeiten vorwerfen lassen – bis es Shala im Alleingang richtete. Der 29-Jährige zirkelte den Ball von links aussen unhaltbar ins weite Lattenkreuz und löste bei den rund 250 Zuschauern grossen Jubel aus (86.). Jubel, der allerdings nur wenige Sekunden anhielt. Praktisch im Gegenstoss netzte Köniz zum Ausgleich ein. Sekunden zuvor war es noch Abwehrdirigent Patrick Peters, der seinen Mitspielern Handzeichen klar gemacht hatte, nach der Führung mit Köpfchen zu spielen. Allerdings war es dann Peters, der einen Ball an der eigenen Grundlinie ins Aus rollen lassen wollte, ihn vom pfeilschnellen Cristian Osmani aber noch abluchsen liess. Pass. Tor. 1:1. Leere Gesichter und Fassungslosigkeit. Der FC Tuggen gewinnt nicht einen, sondern verliert zwei Punkte – ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. 

Tuggen – Köniz 1:1 (0:0)

Linthstrasse, 243 Zuschauer. – SR: Nenad Skalonja.

Tore: 84. Shala 1:0. 86. Kasai 1:1. 

Tuggen: Fellmann; Senn (76. Kuhn), Tinner, Peters, Herlea; D’Acunto; Doda, Stadler (71. Romero), Stevic (90. Cabanas), Istrefi; Shala

Köniz: Keller; Stauffiger, Portillo, Tugal, Carrasco; Henzi 
(76. Kasai), Naili, Herensperger, Miani; Osmani (93. Mallia), Gregorio (57. Ledesma)

Bemerkungen: Tuggen ohne Waldvogel, Piperno, Todzi und Al Obadi (alle verletzt). Köniz ohne Rizzo (abwesend), Koubsky, Acosta, Hanachi, Melo und Belchev (alle verletzt), Schubert (gesperrt). - Verwarnungen: 20. Senn (Foul). 24. Istrefi (Foul). 41. Tugal (Foul). 68. Stadler (Foul). 87. Herlea (Foul). - 
Gelb-Rot: 90. Herlea (Foul). 

2. Mannschaft

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Heute, Dienstag, spielt die zweite Mannschaft um 20:15 Uhr an der Linthstrasse gegen den FC Hakoah. Die Mannschaft freut sich über jede Unterstützung auf ihrem Weg in die vierte Liga. Auch für's leibliche Wohl ist gesorgt, das Restaurant ist geöffnet. Bis später!

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