Willkommen beim FC Tuggen

Bild: Carlo Stuppia
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«Weg von den Abstiegsplätzen»

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Thomas Weller ist fraglos der prominenteste Zuzug des FC Tuggen. Nach 
seiner Zeit in der U21 von GC und dem FCZ folgten in 18 Jahren 14 (!)
Clubs. Der 37-jährige will nun bei den Märchlern viel Einfluss nehmen.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Tuggen holt auswärts einen Punkt

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von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Im Nachtragsspiel trennten sich Wettswil-Bonstetten und der FC Tuggen 2:2 unentschieden.
Adrian Allenspach nahm in der Startaufstellung nur eine Veränderung vor. Anstelle von Erzan Murtisi spielte Dominik Schiendorfer in der Viererkette.

Petar Ugljesic schiesst Balzers im Alleingang ab

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Mit einer Woche Verspätung startete der FC Tuggen mit einem Heimspiel in die Frühjahrsrunde. Gegen Balzers gab es beim Debüt von Neo-Trainer Adrian Allenspach ein klares 4:0 – dank Dreifachtorschütze Petar Ugljesic.
von Tobias Akermann

Es war das erste Spiel nach einer langen Winterpause. Will heissen: Bereits vor der Partie Tuggen gegen Balzers war klar, dass noch nicht alle Mechanismen übereinstimmen werden. Dies erkannte auch Adrian Allenspach nach dem Spiel. «Es gab in unserem Spiel gute Ansätze, jedoch auch noch Verbesserungspotenzial.» Seine Mannschaft agierte, nach seinem Geschmack, mit zu vielen langen Bällen. «Das Wichtigste ist sicher, dass wir mit einem Sieg starten konnten, dies gibt Mut für die bevorstehenden Aufgaben», resümiert Allenspach.
Der Start in die Partie war dann auch geprägt von kleinen individuellen Fehlern. Der Spielfluss litt auch ein wenig unter den Platzverhältnissen – ein holpriger und tiefer Rasen verhinderte ein gepflegtes Kurzpassspiel. Trotz den Umständen war Tuggen bemüht, das Spiel an sich zu reissen und sich Chancen zu erspielen. Nach 20 Minuten eröffnete Petar Ugljesic das Skore. Nach einem Zuspiel in die Schnittstelle hatte der Topskorer der Tuggner alleine vor dem Tor gestanden und schob eiskalt ein. Dieses Tor gab dem Heimteam Mut und tat dem Spiel gut. 

Santana vergibt Penalty
Der FC Balzers war seinerseits auch bemüht und setzte immer wieder Nadelstiche nach vorne, jedoch wurde es selten gefährlich. Tuggen war permanent bemüht, etwas Zählbares zu kreieren. Allerdings fehlte es auch dem Heimteam noch an der nötigen Präzision. Kurz vor der Pause bekam Tuggen die grosse Möglichkeit, mit zwei Längen in Front zu gehen. Denn nach einem Handspiel im Strafraum hatte der Unparteiische auf den Punkt gezeigt. Javier Santana übernahm die Verantwortung – und sah seinen Versuch vom Gästekeeper abgewehrt.

Ugljesic setzt zum Hattrick an
Nach dem Seitenwechsel erwischte Tuggen die beste Phase des Spiels. Innert zwölf Minuten gelangen dem Heimteam drei weitere Tore. Kurz nach Wiederanpfiff stand Jakup Jakupov richtig und erhöhte auf 2:0. Zwischen der 54. und 58. Minute kam der grosse Auftritt von Petar Ugljesic. Der kraftvolle Stürmer erzielte zuerst mit dem Kopf das 3:0 und war wenige Minuten später wieder am richtigen Ort und schoss mit dem 4:0 seinen persönlichen dritten Treffer der Partie. Tuggen zeigte sich an diesem Abend sehr effizient und nutze beinahe jede Möglichkeit zu einem Tor aus. Der vierte Treffer bedeutete natürlich die Vorentscheidung. In der Folge neutralisierten sich beide Teams, und Tuggen brachte den ungefährdeten Sieg ins Trockene.
Der Matchwinner für das Heimteam, Petar Ugljesic, hatte nach der Partie gut Lachen. Der FC Balzers scheint ihm zu liegen, schon im Hinspiel schnürte er gegen die Liechtensteiner ein Doppelpack. «Momentan läuft es uns gut, wir hatten eine gute Vorbereitung und wollen den Schwung in die nächsten Spiele mitnehmen», bilanziert Ugljesic. Jedoch warnt der Torschütze vom Dienst sogleich: «Wir müssen auf dem Boden bleiben, es werden noch harte Prüfsteine kommen.» Für Tuggen war es der erste Sieg seit Mitte September, als die Märchler gegen Winterthur 2 gewannen (1:0).

 Tuggen – Balzers 4:0 (1:0)

Linthstrasse, 321 Zuschauer. – SR: Stefano Tonini

Tore: 20. Ugljesic 1:0. 46. Jakupov 2:0. 54. Ugljesic 3:0. 58. Ugljesic 4:0.
Tuggen: Fellmann, Weller, Avdyli, Tinner, Murtisi; Marjanovic (68. Le Bigonsan), Stadler, Santana (68. Meier), Arifagic; Jakupov, Ugljesic (74. Morina)

Balzers: Klaus, Alder, Polverino, Kaufmann (64. Shala), Rechsteiner; Brändle (64. Zarkovic), Gubser, Hermann, Meier (46. Erne), Mujic, Domuzeti

Bemerkungen: Tuggen ohne Herlea und Uzelac (beide verletzt), Gutierrez (gesperrt). Balzer ohne Yildiz und Sele (beide gesperrt), Deplazes, Crescentzi (beide verletzt), Majer (nicht im Aufgebot)
Verwarnung: 51. Kaufmann (Foul)

José Meier, der Rückkehrer

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Der 28-jährige Mittelfeldspieler will mit dem FC Tuggen möglichst schnell weg vom Abstiegsstrich.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Einer von fünf Neuzuzügen ist José Meier. Er wechselte in der Winterpause vom Interregio-Klub Rüti zum FC Tuggen. Aber der zentrale Mittelfeldspieler ist kein unbekannter an der Linthstrasse: Von 2009 bis 2011 gehörte er schon einmal zum Kader des Tuggner Fanionteams.

«Abgänge sind eins zu eins kompensiert»

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Nachdem das Auftaktspiel gegen Wettswil-Bonstetten verschoben wurde, empfängt Tuggen nun zu Hause Balzers.
von Tobias Akermann

Die Fussball-Szene ist auf den ersten Einsatz vom FC Tuggen in der Rückrunde gespannt. Denn wegen des Wintereinbruchs vor Wochenfrist hat sich der Jahresauftakt um eine Woche verschoben. Morgen soll es aber so weit sein. An der heimischen Linthstrasse gastiert der FC Balzers. Beim FCT hat sich in der Winterpause einiges verändert. Mit Adrian Allenspach steht nicht nur ein neuer Trainer an der Seitenlinie, auch im Kader gab es einige Mutationen: Gleich fünf Neuverpflichtungen konnten in der Winterpause vermeldet werden.

«Jeder wird bereit sein»
«Die Integration von den neuen Spielern verlief reibungslos», gab der routinierte Captain Javier Santana preis. Mit dem Start in die Frühlingsrunde nimmt Santana nunmehr sein achtes Fussballjahr bei den Märchlern in Angriff und ist somit der klar dienstälteste Spieler. Auf die angesprochenen personellen Wechsel fand die Nummer 10 nur lobende Worte: «Menschlich passen alle Zuzüge in unser Kader – und kompensieren die Abgänge eins zu eins.» Er ist auch überzeugt, dass die Neuverpflichtungen mit ihren Qualitäten sofort dem Team weiterhelfen können. Die Vorbereitung sei «sehr gut verlaufen, und es wurde hart gearbeitet», allerdings konnte wegen des Wintereinbruchs nicht immer in Tuggen trainiert werden. Deshalb fanden viele Trainigseinheiten auf naheliegenden Kunstrasenplätzen statt. 
Zum Abschluss einer harten Vorbereitung stand noch das alljährliche Trainingslager statt. Der ganze Tross verabschiedete sich Richtung Gran-Canaria und fand optimale Trainingsbedingungen vor. Die Mannschaft konnte nochmals intensiv auf Naturrasen trainieren und sich für die Rückrunde fit machen. «Jeder wird am Samstag bereit sein», zeigt sich Santana zuversichtlich. Denn die Mannschaft sei heiss auf den Saisonstart, weil sich alle lange gedulden mussten. Das letzte Spiel datierte von Anfang November. «Wir wollen uns schnellstmöglich auf den Wettkampfmodus einstellen, der hat uns gefehlt», gibt Santana zu.

Nach einer durchzogenen Hinrunde will Santana gar nicht zu weit nach vorne schauen. «Wir schauen Spiel für Spiel und sind überzeugt, dass wir unsere Punkte einfahren werden.»  Punkte, die Tuggen vor dem Abstieg retten sollen. Vom Aufstieg will Santana hingegen nichts mehr Wissen. Wenig überraschend, ist der Rückstand auf das Spitzenduo mit zehn Punkten bereits markant. «Unser Ziel ist es, eine gute Rückrunde zu absolvieren und am Ende der Saison im oberen Mittelfeld zu stehen.»
«Könnten jeden schlagen»
Javier Santana ist immer noch davon überzeugt, dass jenes Kader von Tuggen, im Vergleich mit den anderen Mannschaften aus der 1. Liga, qualitativ noch immer sehr gut bestückt ist. «Wenn wir unsere Leistungen auf den Platz bringen, können wir jedes Team dieser Gruppe schlagen», zeigt sich Santana selbstbewusst. 

Den ersten Schritt – gegen die Liechtensteiner, welche unmittelbar hinter Tuggen klassiert sind – gilt es nun am Samstag zu machen. Kann Tuggen seinen Flow aus der Vorbereitungsphase nicht in die Meisterschaft mitnehmen, könnte es ansonsten sehr schnell ungemütlich werden.

                        Tuggen – Balzers

                        Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

 

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