Willkommen beim FC Tuggen

FCRJ - FCT
Weibel erzielt den Ausgleich und wird entsprechend bejubelt
FCRJ - FCT
Bruno Berner in seinem ersten Spiel als Dirigent an der Seitenlinie
FCT - YF Juventus
Kuhn, Stadler und Santana beim Freistoss
FCT - Brühl
Dario Stadler spielte im Mittelfeld eine starke Partie.
FCT - Brühl
Anes Zverotic durfte sich in die Torschützenliste eintragen.

Mit viel Einsatz einen Punkt erkämpft

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Tuggen holt mit einem Mann weniger in der Schlussminute noch den einen Punkt gegen ein starkes Nachwuchsteam des FC Zürich. Shala und Stevic schossen die beiden Tuggner Treffer.

 

von Franz Feldmann

 

Am 1. Oktober des letzten Jahres gab es den letzten Vollerfolg (4:3 gegen Cham), ein Grund, warum Tuggen aktuell vom letzten Tabellenrang grüsst. Nun war Tag eins der 13 Spiele dauernden Aufholjagd des FC Tuggen mit der Begegnung gegen den Nachwuchs des FC Zürich angesagt. Gespannt durfte man auf den Auftritt der vielen neu dazugekommenen, hochdotierten Spieler wie Vilson Doda, Patrick Peters, Leonel Romero sowie Raul Cabanas sein. Vor allem Doda und Peters fügten sich bereichernd in das Tuggner Spiel ein, das geprägt von einer sehr offensiven Auf- und Einstellung war.

Der Start auf dem windböigen Heerenschürli war für die Tuggner vielversprechend. Die ersten 30 Minuten gehörten mehrheitlich den Schwyzern. Der Nachwuchs des FC Zürich beschränkte sich vornehmlich auf Ballstafetten, die aber nie gefährlich vor Torhüter Fabian Fellmann endeten. Einen ersten Aufregen für die Tuggner gabs nach 26 Minuten, als Topskorer Marsel Stevic einen Schlenzer in Richtung weite Ecke aus zwölf Metern vom Zürcher Torwart Yannick Brecher abgewehrt sah. Nur zwei Minuten später verpasste der gleiche Spieler eine Hereingabe des bis an die Grundlinie geeilten Valdet Istrefi knapp. Schön gespielt, aber nichts erreicht, konnte man bis zu dieser Szene über die Tuggner sagen.

Tuggen zu wenig clever

«Ja, in dieser Phase hätten wir durchaus cleverer sein können», waren sich Trainer Bruno Berner und Rückkehrer Patrick Peters einig. So kam das, was einer Mannschaft, die hinten in der Tabelle steht, immer wieder passieren kann. Trotz ansprechendem Spiel skort der Gegner. Gleich mit der ersten Möglichkeit netzte der auf und davon stürmende Mann des Tages beim FC Zürich Shpetim Sulejmani kaltblütig ein. «Wir wurden vom Heimteam zweimal klassisch ausgekontert», so Berner weiter. Peters meinte dazu: «Wir haben aber viel Herzblut gezeigt und sind zurückgekommen.» So enteilte Vadet Istrefi nach der Pause auf der linken Seite und bediente Jusuf Shala in der Mitte. Der Stürmer nickte mit dem Kopf ins Tor zum viel umjubelten Ausgleich (57.) ein. 

Nie aufgegeben

Die Freude währte gerade mal acht Minuten, eher wiederum Sulejmani alleine vor Torhüter Fellmann auftauchte und sich die Ecke aussuchen konnte. Der vom FC Zürich ausgeliehene Torwart hatte keine Chance, genoss es aber, gegen seine eigentliche Mannschaft auflaufen zu können. «Wir haben Vieles richtig gemacht in diesem speziellen Spiel für mich.» Der nächste Aufreger liess nicht lange auf sich warten. Istrefi liess sich nach einem Zweikampf zu einer Tätlichkeit hinreissen und erwies damit seinem Team einen Bärendienst. Schiedsrichter Fabian Hänggi schickte den Heisssporn ohne Zögern unter die Dusche. Nun folgte die stärkste Periode der Gastgeber. So hätten Sulejmani und der eingewechselte Zoller eigentlich alles klar machen müssen, waren aber zu wenig zielstrebig. «Da hätten wir gut und gerne den einen oder anderen Treffer kassieren können», so Tuggens Trainer. «Aber eben, so ist Fussball. Mit viel Herz und Einsatz haben wir uns einen Punkt verdient und diesen nicht gestohlen», meinte Verteidiger Peters. Dafür sorgte Marsel Stevic in der Schlussminute, nachdem er von Shala per Kopf in Strafraum bedient worden war. Gegen seinen Schuss in die weite Ecke hatte Zürichs Schlussmann nichts entgegenzusetzen.

Was der mit viel Herz erkämpfte Punkt am Schluss wert ist, wird sich weisen.

 

Zürich 2 - Tuggen 2:2 (1:0) 

Heerenschürli. 120 Zuschauer. SR Hänggi. – 

Tore: 40. Sulejmani 1:0, 57. Shala 1:1, 65. Sulejmani 2:1, 89. Stevic 2:2.

FCZ 2: Brecher; Antoniazzi, Kecojevic, Sadrijaj, Muheim; Rexhepi (58. Ribeiro), Domgjoni, Salija; Aliu (76. Zoller), Sulejmani, Rohner (88. Cirelli). 

Tuggen: Fellmann; Herlea, Tinner (85. Cabanas), Peters, Istrefi; Santana, Kuhn (54. Romero), D’Acunto, Stevic, Doda (73. Zverotic); Shala. 

 

Bemerkungen: FCZ 2 ohne Kryeziu, Rüegg (1. Mannschaft), Jovanovic, Kurtovic (verletzt), Costa Da Silva, Kouamé (nicht im Aufgebot); Tuggen ohne Waldvogel, Piperno, Todzi, Al Obadi, Senn (verletzt). Verwarnungen: 42. D’Acunto (Foul), 51.  Rohner (Ball wegschlagen), 63. Istrefi (Foul). Platzverweis: 75. Istrefi (Tätlichkeit).

«Jetzt müssen Bohnen herangeschafft werden»

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Sieben Punkte Rückstand gilt es für den FC Tuggen in 13 Partien wettzumachen. Rückkehrer Patrick Peters ist sich bewusst: «Es sind 13 Pokalspiele.»

von Andreas Züger

Peters Patrick Ghaly Mohamed Salah 01

(Bild: Carlo Stuppia)

Patrick Peters ist zurück. Und obwohl sich der FC Tuggen in einer unkomfortablen
Situation befindet, freut sich der alte und neue Abwehrchef auf die anstehende Aufgabe, die da heisst: Ligaerhalt. Und Peters gibt zu verstehen, dass er und jeder seiner Mitspieler an das Gelingen des Vorhabens glaubt. «Alles andere wäre eine Frechheit», sagt Peters in seiner für ihn typischen Offenheit.
Natürlich habe der Umstand, dass mit Bruno Berner ein neuer Trainer wirkt, grossen Einfluss gehabt auf die Vorbereitung. «Er bringt eine neue Philosophie in die Mannschaft», sagt Peters über den Nachfolger von Adrian Allenspach. «Berner hat der Mannschaft klare Vorgaben gegeben, wie wir spielen sollen. Er hat auf Ruhe und Geduld gedrückt. Und ich glaube, wir sind auch Woche für Woche näher an seine Vorgaben herangekommen», sagt Peters.

Weiter habe unter Berneralles bei Null begonnen. «Er hat das deutlich gesagt und auch vorgelebt.»
Peters ist routiniert genug. Er weiss, worauf es jetzt ankommt. «Der Monat März ist richtungsweisend. Jetzt müssen Bohnen herangeschafft werden», sagt Peters. «Beim FC Tuggen waren wir eigentlich immer die Gejagten. Jetzt sind wir die Jäger. So gesehen können wir befreit aufspielen. Unsere Situation kann sich kaum noch verschlechtern. Für viele sind wir schon der sichere Absteiger.» Nicht Dominanz, sondern Konstanz sei gefragt.
«Es ist eine Mammutaufgabe. Auf uns warten 13 Pokalspiele.» Er appelliert an den Teamgeist. «Es geht jetzt nicht um einzelne, sondern um den Verein.»

Peters galt in seinen fünfeinhalb Jahren beim FCT («die geilste Zeit, seit ich in der Schweiz bin») als einer der besten Abwehrspieler der Liga. Nun ist er zurück. Die Erwartungshaltung ist gross. Das weiss Peters. «Zahlen lügen nicht. In der Vorrunde kassierten wir 37 Gegentore. Ich bin nicht umsonst geholt worden.» Er ist sich auch
bewusst, dass er an jenen Leistungen gemessen wird, die er einst im Dress des FC Tuggen zeigte. «Ich habe
Eigenschaften, die der Mannschaft jetzt helfen können. Und am Einsatz und am Willen liegt es bei mir
bestimmt nicht.» Er sei auf keinen Fall ein schwächerer Spieler als früher. «Aber reifer», sagt er.

Fanartikel

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Zweite Mannschaft voll in der Vorbereitung

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Die Rückrunde mit Ziel in die 4.Liga aufzusteigen steht vor der Tür. Bereits im vergangenen November fing das Trainier-Duo Steinauer/Horisberger an mit Konditions- und Krafttraining.

Nur die Weihnachtsferien brachten eine kurze Pause, dann ging es gleich weiter. Die Erwartungen sind klar, nach der Vorrunde belegt die Mannschaft den 3. Platz (jedoch mit einem Spiel weniger).
Die Herausforderung ist gross, aber wir haben ein paar Trümpfe in der Hand. So können wir nach der letztjährigen Platzsanierung  in der Rückrunde nun jedes Spiel zu Hause austragen. Der Heimvorteil ist
uns also gesichert. Das Trainergespann hat 5 Trainingsspiele abgemacht, gestern Samstag traf die Mannschaft auf dem Kunstrasen in Wetzikon auf den FC Hinwil. Dieser hofft ebenfalls in die 4. Liga aufzusteigen
und umso mehr war dies ein Gradmesser für unsere Form. Das Spiel lief gut und der FC Tuggen schickte den FC Hinwil gleich mit 10-2 nach hause. Das Team ist also bereit die Herausforderung „Aufstieg“ an zu nehmen.
Folgende Trainingsspiele stehen noch auf dem Programm:

Sonntag 5. März, Sportplatz Peterswinkel, 14.00 Uhr, FC Lachen/Altendorf 3 – FC Tuggen 2
Sonntag 12.März, Sportarena Ems-Arena Vidal, 16.00 Uhr, FC Thusis/Cazis 1 – FC Tuggen 2
Mittwoch 15.März, Sportplatz Allmeind , 20.00 Uhr, FC Schmerikon 2 – FC Tuggen 2
Sonntag 19.März, Herti Allmeind Zug, FC Einsiedeln 2 – FC Tuggen 2

Am Sonntag 26. März um 13.00 Uhr startet das Team dann in die Rückrunde mit dem ersten Spiel gegen den FC Einsiedeln 3 zuhause an der Linthstrasse.
Es wäre schön wenn der eine oder andere Fan des FC Tuggen auch die 2. Mannschaft und deren Talente unterstützen würde.

Waldvogel fällt verletzt aus

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Nachdem sich der Torwart des FC Tuggen Timon Waldvogel in einem Trainingsspiel verletzt hat und leider längere Zeit ausfällt, hat die erste Mannschaft einen neuen Goalie verpflichtet. Vom FC Tuggen Zürich U-21 konnte Fabian Fellmann (1996) leihweise übernommen werden. An dieser Stelle heissen wir Fabian Fellmann herzlich willkommen und wünschen Timon Waldvogel schnelle und gute Genesung. 

Waldvogel

 

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