Willkommen beim FC Tuggen

Aufstieg 2. Mannschaft
Torwart und Captain Patrick Mettler bei der Platzwahl.
Aufstieg 2. Mannschaft
Volle Konzentration: Trotz eindeutiger Überlegenheit der Tuggner sind sie fokussiert und bereit, sich den Aufstieg zu holen.
Aufsteig 2. Mannschaft
Mächler zeigte eine beeindruckende Partie beim 9:0 Kantersieg gegen den FC Einsiedeln 3.
Aufstieg 2. Mannschaft
Dario Semadeni gibt alles und hebt ab!
Aufstieg 2. Mannschaft
Fokussiert und bereit, alles zu geben.

Kriens will rauf, Tuggen nicht runter

Veröffentlicht in 1. Mannschaft

 

Der FC Tuggen empfängt am Samstag zu Hause den Sportclub Kriens.
Unterschiedlicher könnte die Situation beider Mannschaften zurzeit nicht sein.

von Roger Züger

Sportclub Kriens. So heisst der Fussballverein, der mit fünf Punkten Vorsprung an der Spitze der Promotion League steht und als Aufstiegskandidat Nummer eins gehandelt wird. Und dies, obwohl die Innerschweizer zuletzt gegen den Nachwuchs des FC Basel nur Remis spielten (2:2) und das Spitzenspiel auf dem Grünfeld gegen den FC Rapperswil-Jona verloren (1:2). Der Sportclub Kriens ist aber auch der Verein, der kürzlich vom Schweizer Fussballverband (SFV) den Lizenzantrag für die Challenge League retourniert und einige Auflagen aufgebrummt erhalten hat. Gemäss den aktuellen Umständen ist Kriens in den Augen des SFV nicht Challenge-League-würdig: Ungenügende Infrastruktur, Schulden. Mit 70 000 Franken soll der SCK in der Kreide stehen. Weiter müsste Kriens im Falle eines Aufstiegs im Ausweichstadion in Emmenbrücke, in dem es nächste Saison spielen würde, in die Infrastruktur investieren. Grund für den temporären Umzug ist das geplante Sportzentrum Kleinfeld. Das -alte Kleinfeld-Stadion mit Baujahr 1970, die eigentliche Heimstätte des SCK, hat ausgedient. Wo einst Marco Schneuwly, Claudio Lustenberger oder Valentin Stocker die Schnürsenkel gebunden haben, entsteht ein Stadion mit 900 Sitz und 2300 Stehplätzen, das den Ansprüchen für die Challenge League genügen würde. Dafür bewilligte die Gemeinde im November einen Sonderkredit in der Höhe von 5,1 Millionen Franken. Das neue Sportzentrum soll im August 2018 bezugsbereit sein. Dass der Sportclub auf seinem Weg in die Schweizer Zweitklassigkeit aus sportlicher Sicht noch stolpern könnte, scheint derzeit unwahrscheinlich. Doch Kriens braucht grünes Licht vom nationalen Verband. Aktuell prüft der SVF die Verbesserungsvorschläge des Sportclubs. Der Entscheid fällt -Ende April.

Auf anderen Pfaden unterwegs

Auf dem Weg in die andere Richtung steht zurzeit der FC Tuggen. Während den ersten zwei Promotion-League--Jahren spielten die Märchler noch an der Spitze mit. Dann kam die Wende. Tuggen fiel ins Mittelfeld zurück und ist in dieser Saison Dauergast im Abstiegskampf. Seit dem 10. September, also seit 214 Tagen, sitzen die Märchler im Tabellenkeller. Dass Tuggen ausgerechnet gegen den Leader, der erst seine zweite Saison in der Promotion League spielt, punkten kann, scheint zurzeit unmöglich.
Dennoch kann sich der FC Tuggen an einem Strohhalm festhalten, weisen die Ausserschwyzer gegen die Zentralschweizer doch eine positive Bilanz aus. In sieben Promotion-League-Duellen verlor Tuggen unter der Führung von Adrian Allenspach nur zweimal, triumphierte hingegen dreimal und spielte zweimal Unentschieden. Beim Aufeinandertreffen am Ostersamstag hilft diese Bilanz den Gastgeber aber nicht aus dem Keller. Aktuell beträgt der Rückstand Tuggens auf einen Nichtabstiegsplatz fünf Zähler. Punkte müssen her – bei den einen für den Auf-, bei der anderen gegen den Abstieg.

Tuggen – Kriens

Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

 

Pech – und zu wenig gut

Veröffentlicht in 1. Mannschaft

 

Bei der 0:2-Niederlage gegen Breitenrain zogen weder die Tuggner noch die Unparteiischen ihre besten Tage ein.

«Wir waren ganz einfach zu wenig gut an diesem Tag und hatten auch noch Pech mit den Schiedsrichtern», fasste Tuggens Kapitän die Partie zusammen. Daniel Senn sprach dabei von zwei spielentscheidenden Szenen. Die erste trug sich nach dem 1:0 Breitenrains – zwei Tuggner konnten die Hereingabe nicht verhindern, Sturmspitze Miroslav Konopek hämmerte den Ball humorlos unter die Latte – zu.
Während einer Druckphase Tuggens schoss Shala ein Tor, der Schiedsrichter anerkennte es aber nicht. «Sogar ich als Verteidiger sah, dass der Ball hinter der Linie war», kommentiert Senn.
Statt 1:1 hiess es in der zweiten Halbzeit das 2:0. Die Berner wussten selber nicht genau, warum sie einen Corner zugesprochen erhielten. Nach diesem Eckball brachten die Tuggner das Leder nicht aus der eigenen Zone, worauf Severin Freiburghaus mit einem satten Schuss aus dem Hinterhalt den Deckel zu machte. «Die Schuld für die Niederlage den Schiedsrichtern zuschieben, wäre aber zu einfach», sagte Senn. Immerhin: weil die Gegnerschaft im Abstiegskampf wenige bis keine Punkte holte, lebt die Hoffnung weiter. «Abhaken, weiterschauen», sagt Senn – und verweist auf die Direktvergleiche mit YF Juventus, Bavois und United Zürich in den letzten drei Runden der Saison. «Wir müssen bis dahin unsere Punkte holen. Entschieden wird der Abstiegskampf erst zum Schluss», glaubt Senn. (azü)

Der FCT-Zug kommt ins Rollen

Veröffentlicht in 1. Mannschaft

Jubel
Zverotic's 1:0 wird von den Tuggnern bejubelt. (Bild: Carlo Stuppia)


Der FC Tuggen bezwang auf heimischem Rasen den letztjährigen Erstligaaufsteiger La Chaux-de-Fonds 2:0. Dank des Vollerfolgs schliessen die Märchler in der Tabelle auf.

von Roger Züger


Gross war der Jubel der Gastgeber, als Schiedsrichter Sandi Bosnic am Samstag kurz vor 18 Uhr die Partie Tuggen gegen La Chaux-de-Fonds abpfiff. Denn der Märchler Promotion-Ligist gewann gegen die Romands nach einer intensiven Schlussviertelstunde 2:0. Was die Spieler im Freudentaumel noch nicht wussten: Mit diesem Vollerfolg machen sie endlich Boden gut und schliessen in der Tabelle auf.
Die sechs bis sieben Punkte Rückstand, die seit der Winterpause auf einen Nicht-Abstiegsplatz bestanden hatten, sind auf vier Zähler geschrumpft. Möglich machten diesen Teilerfolg logischerweise die drei Punkte aus der Samstagspartie, aber auch das derzeitige Hoch der Tuggner, das ihnen in den letzten fünf Partien acht Punkte eingebracht hat. Nachdem Tuggen vor zwei Wochen zu Hause gegen Brühl gewonnen hatte (2:1), war es das erste Mal seit September 2015, dass die Blau-Weissen zwei Heimspiele in Serie für sich entschieden.


«Wir wollten den Sieg mehr»

«Man merkt: Tuggen lebt noch»

Veröffentlicht in 1. Mannschaft

 

Die Lage des FC Tuggen schien einst aussichtslos, hat sich nun aber stark verbessert. «Man merkt es, das Selbstvertrauen in der Mannschaft steigt», kommentiert der positiv gestimmte Captain Daniel Senn.  

mit Daniel Senn 
sprach Andreas Züger

Daniel Senn, noch vier Punkte Rückstand – der Glaube an den Klassenerhalt dürfte noch nie so gross gewesen sein wie jetzt … 

Das ist so. Man merkt es auch im Training und in den Spielen – das Selbstvertrauen in der Mannschaft steigt. Das haben wohl auch die Zuschauer gemerkt beim letzten Heimspiel. Jetzt wird es wirklich spannend. 

Seit bald acht Jahren spielen Sie schon in Tuggen. In so akuter Abstiegsgefahr zu schweben, ist aber selbst für Sie neu. Wie gehen Sie damit um?

In den letzten Jahren mussten wir uns zwar vermehrt nach hinten orientieren, waren aber meist so sechs bis acht Runden vor Schluss sicher. In Tuggen kenne ich dieses Gefühl also nicht, aber von meiner Zeit als Profi schon. Ich habe das mit Schaffhausen in der Super League erlebt. 

Wo muss sich die Mannschaft noch verbessern, um Ende Saison über dem Strich zu stehen?

Wichtig ist, dass wir vermehrt den Führungstreffer erzielen können. In Nyon haben wir das verpasst, als wir nach 20 Minuten schon 2:0 hätten führen müssen, letztlich aber nur einen Punkt nach Hause brachten. Es geht darum, vermehrt offensiv aktiv zu sein. 

Tuggen spielt anderen Fussball als noch in der Vorrunde. Ist das die Handschrift des Trainers?

Ich denke schon. Das System mit zwei Stürmern tut uns gut. Wir wollen mehr Pressing spielen. Zuvor haben wir vermehrt auf Abwarten gespielt, zogen uns zurück. So, wie wir jetzt spielen, entspricht es wohl eher der Mannschaft. Wir wollen nicht in Schönheit sterben, aber aktiv Fussball spielen. Das gibt der Trainer auch so vor, so sind wir auch gefährlicher. 

Wie wichtig waren die Zuzüge von Vilson Doda, Leonel Romero, Raul Cabanas und Patrick Peters?

Wichtig, sehr wichtig sogar. Wir sind froh, dass wir uns mit diesen vier Spielern verstärken konnten. Peters gibt uns defensiv enorm viel, Romero als «Sechser» kann die Bälle holen, halten und verteilen, und Doda und auch Cabanas bringen viel Qualität in die Offensive. 

«Endlich mal in Führung gehen»

Veröffentlicht in 1. Mannschaft


Keinem Rückstand nachrennen, sondern einen Vorsprung verwalten – dies wünscht sich Tuggens Dario Stadler für das morgige Heimspiel.

von Andreas Züger

Es ist noch nicht die Rückrunde des FC Tuggen. Nicht zwingend aufgrund der eigenen Leistung. Immerhin fünf Punkte aus vier Partien gab es in diesem Jahr. Vielmehr sind es die Konkurrenten im Abstiegskampf, die just dann punkteten, wenn auch der FCT zu Zählern kam. «Es zehrt schon an der Moral, wenn man eine gute Leistung gezeigt und Punkte geholt hat und in der Tabelle immer noch gleich dasteht wie vorher», sagt Mittelfeldspieler Dario Stadler. Er verweist jedoch auf die nach wie vor positive Stimmung innerhalb der Mannschaft und die jüngsten Leistungen. «Beim 1:1 gegen Nyon waren wir die bessere Mannschaft. Die Partiezeigte uns, dass wir mithalten können», so Stadler.

Für ihn ist klar, wo nun der Hebel angesetzt werden muss. «Es muss uns endlich mal gelingen, in Führung zu gehen. Dies hat sich gegen Nyon
gezeigt, als wir viele Chancen besassen, aber plötzlich 0:1 hinten lagen. So wird es natürlich schwierig, zu gewinnen», sagt Stadler. Erst einmal in dieser Rückrunde erzielte Tuggen das erste Tor der Partie – und gewann dabei gegen Brühl prompt mit 2:1.
Testspiel mit 2:5 verloren
Seit mit Bruno Berner ein neuer Trainer am Werk ist, spielt der FCT mit einem neuen System mit zwei Sturmspitzen. «Ich denke, das kommt uns entgegen. Wir können mehr Druck auf das gegnerische Tor machen.» Weiter gelänge es öfter, ein Spiel zwar nicht über 90 Minuten, doch aber mehrheitlich zu bestimmen. Das sei auch der Anspruch des Trainers. «Der höchste Anspruch ist es aber, Punkte zu holen. Wir nehmen einen Dreier auch dann, wenn wir nicht dominant auftreten können», sagt Stadler. Und so geht man auch in die morgige Partie gegen La Chaux-de-Fonds. «Wer Gegner sein wird, interessiert uns derzeit unter der Woche kaum. Wir müssen uns auf unsere Leistung fokussieren.» Dass am Dienstag ein Testspiel gegen Linth 04 mit 2:5 verloren ging, sei nicht beunruhigend. Tuggen spielte dabei auch mit Junioren und Spielern der zweiten Mannschaft. «Es war mehr als wettkampfmässige Trainingseinheit gedacht.» Stadler macht klar, dass trotz sieben Punkten Rückstand noch nichts verloren sei. «Wir glauben nach wie vor fest an den Klassenerhalt», so Stadler.

Tuggen – La Chaux-de-Fonds
Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

Login Form

Hauptsponsor

Tenüsponsoren

Medienpartner

FC Tuggen | Postfach 49 | CH-8856 Tuggen | info(at)fctuggen.ch | Copyright FC Tuggen 2014