Willkommen beim FC Tuggen

Bild: Carlo Stuppia
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Tuggen holt sich in extremis einen Punkt

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Nach drei Niederlagen in Folge erkämpfte sich Tuggen am Samstag bei Thalwil einen Punkt. Das 1:1 kam erst tief in der Nachspielzeit zustande. In der 94. Minute erlöste Luis Gutierrez seine Farben mit einem Kopfballtor.

von Tobias Akermann

Es war das erwartet harte Auswärtsspiel auf einem schwer bespielbaren Terrain. Tuggen kam zu Beginn des Spiels besser mit dem holprigen Rasen zurecht und war in den Startminuten das bessere Team. Aber wie so oft in dieser Saison taten sich die Märchler im Abschluss schwer. Weder Petar Ugljesic, nach einer einstudierten Freistossvariante, noch Dardan Morina, er scheiterte alleine vor dem Thalwiler Schlussmann, waren in der Lage, die frühe Führung zu erzielen.
Es wurde schnell klar, dass es ein Spiel war, welches über den Kampf entschieden wird. Thalwil war äusserst giftig in den Zweikämpfen und unterband so die Angriffe von Tuggen. Die Elf von Danijel Borilovic hielt gut dagegen und nahm die Zweikämpfe an, so blieb es ein Spiel, das mehrheitlich im Mittelfeld stattfand und wenige Höhepunkte bot. Tuggen war das spielerisch bessere Team, konnte jedoch keinen Profit daraus schlagen. Thalwil versuchte mit schnell ausgetragenen Kontern die Abwehr von Tuggen zu beunruhigen, allerdings stand die Defensive von Tuggen solid.

Gegentor nach dem Seitenwechsel

Nach dem Pausentee kam Thalwil richtig entschlossen aus der Kabine und erwischte die beste Viertelstunde des Spiels. Tuggen war in einem kollektiven Tiefschlaf und kassierte prompt den Gegentreffer, der sich abgezeichnet hatte. Zuerst bekundete Thalwil bei zwei Pfostenschüsse innert zwei Minuten Pech. In der 54. Minute durfte dann das Heimteam doch noch jubeln. Nach einem folgenschweren Ballverlust von Santana in der Vorwärtsbewegung schalteten die Thalwiler sofort um und erzielten durch Cerjak den Führungstreffer. Mit fortlaufender Dauer wurde das Spiel noch ruppiger, und die Zweikämpfe wurden immer öfters im Grenzbereich Erlaubtes/Unerlaubtes geführt. Tuggen versuchte alles, um die Niederlage abzuwenden und erhielt in den Schlussminuten nochmals die Möglichkeit dazu. Nachdem Petar Ugljesic der Abwehrreihe von Thalwil entwischte und alleine auf den Thalwiler Schlussmann loslaufen konnte, wusste der sich nur noch mit einem Notbremse-Foul knapp vor der Strafraumgrenze zu helfen. Klares Verdikt – rote Karte. Weil Thalwil zu diesem Zeitpunkt das Wechselkontingent aufgebraucht hatte, musste ein Feldspieler ins Tor.

Hektik nach dem Schlusspfiff

Die Nachspielzeit war schon lange angebrochen, als es mit dem letzten Angriff nochmals einen Freistoss für Tuggen gab. Dario Stadler fand den Kopf von Luis Gutierrez. Dieser war mit einem wuchtigen Kopfball erfolgreich und erzielte so den Ausgleich. Die hochemotionale Partie fand dann noch ein unrühmliches Ende. Nach Spielschluss kochten etliche Emotionen über, Nettigkeiten und Provokationen sorgten für eine Rudelbildung, und etliche Spieler und Funktionäre mussten voneinander getrennt werden.

 

Thalwil – Tuggen 1:1 (0:0)
Etzliberg. 189 Zuschauer. – SR: Daniel Werder.
Tore: 54. Cerjak 1:0. 94. Gutierrez 1:1.
Thalwil: Pastore; Nitaj, Murati, Mollet (33. Quarta), Thaqi; Foniqi (70. Kilafu), Hasani, Omerovic (82. Moreira), Cerjak; Coduti, Babic.
Tuggen: Fellmann; Herlea, Avdyli, Gutierrez, Tinner (77. Marjanovic); Santana (57. Murtisi), Renna (67. Stadler), D’Acunto; Jakupov, Morina, Ugljesic.
Bemerkungen: Thalwil ohne Spasojevic (gesperrt); Tuggen ohne Todzi, Uzelac (beide verletzt). Pfostenschuss: 48. Foniqi, 49. Thaqi. Verwarnungen: 8. Tinner, 34. Coduti (beide Foul), 37. Morina, 37. Babic (beide Unsportlichkeit), 46. Murati (Foul), 55. Marjanovic, 75. Cerjak (beide Unsportlichkeit), 89. Avdyli (Reklamieren). Platzverweis: 89. Pastore (Notbremsefoul), 92. Avdyli (zweite gelbe Karte).

Saison bisher nicht wie gewünscht

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Jakupov vs Bellinzona
Will man morgen gegen Thalwil gewinnen, ist er einer derjenigen, die für Zählbares sorgen müssen: Jakup Jakupov. (Bild: Carlo Stuppia)


Tuggen könnte gegen Thalwil die Kohlen aus dem Feuer holen und sich im vorletzten Spiel vor der Winterpause vom zehnten Tabellenrang lösen

von Tobias Akermann

Langsam aber sicher neigt sich die Hinrunde dem Ende zu. In der 1.-Liga-Gruppe 3 sind noch zwei Runden zu absolvieren. Bis zur Winterpause hat Tuggen noch die beiden Auswärtsspiele in Thalwil und Höngg zu bestreiten, wobei die Partie gegen Höngg zwar noch in diesem Kalenderjahr gespielt wird, aber bereits zum Rückrundenprogramm gehört. Alle Erstrundenpartien der Rückrunde werden wegen zu enger Terminplanung in der zweiten Saisonhälfte vorgezogen.

Acht Punkte Rückstand

Mit der bisherigen Saison können die Märchler nicht zufrieden sein. Die neuerlichen Niederlage vom vergangen Samstag gegen den unangefochtenen Leader aus Bellinzona beförderte das Team von Danijel Borilovic auf den zehnten Tabellenrang. Mit nunmehr acht Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz ist der Rückstand bereits beachtlich und die Aufstiegsspiele, im Vorfeld von praktisch allen Beteiligten als klares Ziel formuliert, in weite Ferne gerückt. Mit weiteren Niederlagen in den abschliessenden Runden müssen sich die Tuggner auch mit dem Abstiegsstrich befassen, momentan beträgt der Vorsprung noch fünf Punkte. 

In dieser ausgeglichenen Gruppe, wo jeder jeden schlagen kann, ist noch vieles möglich, sind doch etliche Mannschaften nur mit wenigen Punkten voneinander getrennt. Deshalb darf man das Fanionteam des FC Tuggen noch nicht abschreiben. Den Absturz in der Tabelle können sich viele Spieler nur schwer erklären. Auch von aussen ist es schwer zu beurteilen, woran es genau liegt. 

Ein Hauptgrund ist sicherlich die Heimschwäche. Aus sieben Spielen an der Linthstrasse konnten nur ein Sieg und zwei Unentschieden verbucht werden. In den restlichen fünf Partien verliess die Elf von Danijel Borilovic den Rasen jeweils als Verlierer. Diese Ausbeute ist zu gering für den Absteiger aus der Promotion League.

Auch Thalwil schwächelt

Im Spiel von morgen bei Thalwil geht es darum, die Negativserie von fünf Spielen ohne Sieg zu beenden und Moral zu tanken für den Hinrundenabschluss beim SV Höngg. Die Partie gegen Thalwil dürfte dennoch keine einfache Aufgabe werden, trifft Tuggen doch auf einen Gegner, der lange Zeit erster Verfolger von Leader Bellinzona war, zuletzt aber ebenfalls schwächelte. Die Zürcher rutschten deswegen auf den vierten Tabellenplatz ab und haben nur noch vier Punkte Vorsprung auf Tuggen. Dieses Formtief des Gegners gilt es für die Märchler auszunützen, um den Anschluss an die Spitze zu wahren.

Thalwil – Tuggen

Samstag, 16 Uhr, im Brand

Das Tief des FC Tuggen hält an

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Die Krise geht weiter. Tuggen verlor am Samstag bei der zweiten Mannschaft des FC St. Gallen mit 0:3.
Dies war die zweite Pleite in Folge. Damit rutschen die Märchler in der Tabelle auf den siebten Rang ab.

von Tobias Akermann

Es war zweifelsfrei keine einfache Aufgabe, welche die Tuggner gegen die U21 des FCSG zu bewältigen hatten. Die St. Galler bestreiten ihre Heim-spiele auf dem Kunstrasen in Wil. Mit der ungewohnten Unterlage taten sich viele Spieler schwer, etliche rutschten aus oder unterschätzen hohe Bälle. Mit den Tücken des Kunstrasens hatte auch FCT-Torhüter Fabian Fellmann zu kämpfen. Auch er unterschätzte einen eigentlich harmlosen langen Ball, der 16 Meter vor dem Tor aufsprang und über Fellmann hinweg Richtung Tor kullerte. In extremis konnte er den frühen Rückstand verhindern. Die Partie war von Beginn an ausgeglichen. Tuggen war den sehr jungen
St. Gallern körperlich überlegen, jedoch waren die Ostschweizer spielerisch ein Stück besser. Und besonders nach Standards des Heimteams wurde es oft brandgefährlich. So auch in einer Szene in der 25. Minute, als Tuggen nach einem Corner Glück bekundete. Gasser schoss nach einem Gewühl an die Latte. Tuggen vermochte allgemein nicht zu überzeugen und hatte offensiv
wenig zu bieten. Mit einer defensiven Spielweise zog sich Tuggen gegen Ende der ersten Halbzeit zurück und liess
die St. Galler gewähren. Die technisch versierten Nachwuchskicker wussten die Räume auszunutzen und gingen in der 42. Minute durch Eberle in Führung.

Zwei Konter zum 2:0 und 3:0

Mit einem Doppelwechsel rund zehn Minuten nach Wiederbeginn brachte Tuggens Trainer Danijel Borilovic mit den offensiven Uzelac und Ugljesic neuen Wind in die Partie. Der FCT war in Hälfte zwei offensiver eingestellt und rannte an, oftmals wurden die Angriffe aber zu wenig entschlossen zu Ende gespielt. Der FCSG hingegen zog sich nun seinerseits zurück und überliess dem FCT die Räume. Als nach
69 Minuten Tuggen mit einem Mann mehr agieren konnte – Silvan Gönitzer sah nach einer Notbremse Rot – warfen die Schwyzer erst recht alles nach vorne. Aber: Auch mit einem Mann mehr erspielten sich die Tuggner wenig nennenswerte Torchancen. Die grösste besass Jakup Jakupov, jedoch scheiterte er aus aussichtsreicher Position. Den St. Gallern boten sich aufgrund des Tuggner Sturmlaufs immer wieder Konterchancen, doch gingen sie mit den Möglichleiten sehr fahrlässig um. Aber auch der Tuggner Offensive wollte wenig bis nichts gelingen. Und so kam es am Ende ganz bitter für die Märchler. Mit klassischen Kontern sorgten Eberle und Staubli für den 3:0-Endstand.

St. Gallen 2 – Tuggen 3:0 (1:0)

IGP Arena Wil, 350 Zuschauer. – SR Michéle Schmölzer.

Tore: : 42. Eberle 1:0, 82. Eberle 2:0, 88. Staubli 3:0

St. Gallen 2: Stojanovic; Sutter (68. Ledergerber), Gasser, Gönitzer, Hefti; van der Werff, Staubli, Kräuchi; Sejdija, Blasucci (77. Traber), Eberle (90. Baumann)
Tuggen: Fellmann; Herlea, Tinner, Gutierrez, Junuzi
(83 Morina); Marjanovic (56. Ugljesic), Renna, D’Acunto, Santana; Stadler (56. Uzelac), Jakupov

Bemerkungen: St. Gallen ohne Izmirlioglu, Vanin, Fazliji, Ibraimi (alle verletzt) Babic (nicht im Aufgebot) Tuggen ohne Todzi, (verletzt) Schiendorfer, Istrefi (beide Abwesend) 25. Lattenschuss Gasser. Verwarnungen: 36. Sejdija (Foul) 72. Tinner (Foul) 86. Uzelac (Foul).

Ausschluss:
69. Gönitzer (Notbremse)

Bellinzona zeigte Tuggen die Grenzen auf

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Santana vs Bellinzona

Das Fanionteam des FC Tuggen lud am Samstag zum letzten Heimspiel im aktuellen Kalenderjahr.
Gegen den Tabellenführer aus Bellinzona war allerdings kein Kraut gewachsen. Tuggen verlor 2:5.

von Tobias Akermann

Im letzten Heimspiel vor der Winterpause wollte das Fanionteam Tuggens den Zuschauern nochmals etwas bieten – und sie gut gelaunt in die Winterpause verabschieden. Die gut 300 Besucher – mehrheitlich Anhänger von der AC Bellinzona –, die bei angenehmen Herbsttemperaturen an den Linthstrasse-Rasen kamen, sahen eine torreiche Partie, die allerdings mit einer bitteren 2:5-Klatsche für das Heimteam endete. Somit verlor Tuggen das dritte Spiel in Serie und verpasste den Anschluss an die Tabellenspitze. Auf einen Platz für die Aufstiegsspiele sind es nun acht Punkte Rückstand.
Das Verdikt auf der Anzeigetafel war diskussionslos und widerspiegelte den Spielverlauf. Bellinzona, der souveräne Leader der 1. Liga Gruppe 3, liess oft seine Klasse aufblitzen und trat von Anfang an wie ein Spitzenteam auf. Zuerst spielten die Tessiner abwartend und tasteten den FC Tuggen ab. Daher war es auch der FC Tuggen, der in den Startminuten das aktivere Team war und zu einer Grosschance kam. Tuggens Dario Stadler war nach einem schönen Passspiel alleine vor dem -Gästetorhüter gestanden, scheiterte allerdings mit seinem Schuss am gut reagierenden Schlussmann. Bei einem früh erzielten FCT-Tor hätte das Spiel vermutlich einen anderen Verlauf genommen. Aber so war es nicht.

Ausser Elfmeter nichts gewesen

Es entwickelte sich ein Spiel, in dem Bellinzona je länger je mehr den Tritt fand und auch zu zahlreichen Chancen kam. FCT-Schlussmann Fabian Fellmann konnte sich – oder musste, damit der FCT nicht in Rückstand geriet – gleich mehrmals auszeichnen; oder hatte das Glück, dass die Tessiner am eigenen Unvermögen scheiterten. In der 27. Minute konnten die Gäste die Überlegenheit auch in Tore umwandeln, nachdem Tuggen den Ball nicht aus der Gefahrenzone gebracht hatte. Bellinzonas Bottani netzte für die Gäste ein. Mit einem weiteren Gegentreffer kurz vor der Pause – Magnetti verwandelte einen Foul-Elfmeter – gingen die Tuggner mit einer 0:2-Hypothek in die Pause, beziehungsweise in die zweite Halbzeit.
Tuggen war bemüht, und auch die kämpferische Leistung stimmte. Belohnt wurden die Gastgeber aber erst nach 50 Spielminuten: Topskorer Petar Ugljesic verwandelte einen Elfmeter (Handspiel) und verkürzte für seine Farben. Die Aufholjagd wurde -abrupt gestoppt: Nur fünf Minuten später stellte Bellinzona den Zweitorevorsprung wieder her. Tuggen gab sich zwar noch nicht geschlagen und versuchte alles, um die drohende Niederlage abzuwenden. Gegen die äussert abgeklärten Tessiner war es allerdings schwer, zu Torchancen zu kommen. Die Märchler warfen alles nach vorne und riskierten, in gefährliche Konter zu laufen – und taten es auch. Bei einem Gegenangriff schoss Guarino Bellinzona definitiv auf die Siegesstrasse und brachte die Tessiner 4:1 in Front. Das zweite Tor für Tuggen – wiederum Ugljesic vom Elfmeterpunkt – kam zu spät, um nochmals ernsthaft in die Partie zurückzukehren. Tuggen fand kein Rezept gegen den starken Gegner aus dem Tessin und kassierte in der Nachspielzeit noch den fünften Gegentreffer. Der Sieg Bellinzonas ging, gemessen an den Spielanteilen, auch in dieser Höhe völlig in Ordnung

«Wir tun uns schwer, das Spiel zu machen»

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Stadler Dario 1

Noch hat der FC Tuggen in der 1. Liga den Tritt nicht richtig gefunden. Vor allem in der Offensive fehlt die Durchschlagskraft. Morgen gegen die Reserven aus St. Gallen wollen die Märchler dennoch punkten.

von Tobias Akermann

Dario Stadler kann schon jetzt auf einen kometenhaften Aufstieg in seiner Fussballkarriere zurückblicken. In seinen jungen Jahren durchlief er die Nachwuchsabteilungen vom FC Wil, ehe er im St. Gallischen blieb und zum damals in der 2. Liga spielenden FC Bazenheid wechselte. Von Bazenheid führte ihn sein Weg im Sommer 2016 in die Promotion League zu Tuggen – -das notabene vier Ligen höher kickte als Bazenheid. «Nach meinem Wechsel war ich zuerst Ergänzungsspieler und konnte mich langsam an den Rhythmus der Promotion League gewöhnen», blickt Stadler zurück. In der Rückrunde wurde der inzwischen 24-Jährige vermehrt zum Leistungsträger und zählt nun zur Stammformation.Der Sympathieträger ist einer der Spieler, der dem Märchler Club trotz des Abstiegs treu geblieben ist. Unterschiede zwischen Promotion League und 1. Liga sind für ihn klar ersichtlich: «Letzte Saison haben wir gegen stärkere Mannschaften gespielt und waren selten das Team, welches das Spiel machen musste. Das ist nun anders. Wir sind die Mannschaft, die dem Spiel den Stempel aufdrücken müsste – leider klappte dies noch nicht in allen Spielen wunschgemäss.»

Taktische Anpassungen

In den bisherigen zehn Meisterschaftsspielen stand die Nummer 6 des FCT immer in der Startelf. Von Strapazen oder Müdigkeit will Dario Stadler aber nichts wissen. «Ich fühle mich super und bin körperlich in einem guten Zustand.» Der holprige Saisonverlauf kommt für Dario Stadler indes nicht überraschend: «Gegen vermeintlich kleinere Gegner haben wir unsere Mühe und lassen immer wieder wichtige Punkte liegen, wie zuletzt gegen Seuzach.» Damit es in naher Zukunft auch gegen Gegner aus der unteren Tabellenregion klappt, müssen die Tuggner einfacher und schnörkelloser nach vorne Spielen. «Im letzten Drittel fehlt uns bislang die Durchschlagskraft – und wir suchen zu wenig den Abschluss», betonte Stadler.
Am letzten Samstag stellte Trainer Danijel Borilovic seine Taktik um und setzte Dario Stadler als hängende Spitze hinter dem einzigen Stürmer Petar Ugljesic ein. Keine neue Rolle für den polyvalent einsetzbaren Mittelfeldspieler. «Eigentlich bin ich im zentralen Mittelfeld zuhause. -Jedoch kenne ich die Position hinter den Sturmspitzen von früher. Die Position gefällt mir gut, weil ich nach vorne viele Freiheiten
habe.»
Mit dem Spiel am Samstag in Wil gegen die U21 des FC St. Gallen gastieren die Tuggner wieder bei einem Gegner aus der unteren Tabellenhälfte, belegt die Jungmannschaft St. Gallens momentan doch den drittletzten Platz. Dario Stadler warnt aber vor dem Gegner: «Gegen U21-Mannschaften weiss man nie so recht, was einen erwartet. Die St. Galler stellen eine spielstarke Mannschaft, und auf Kunstrasen wird es eine Umstellung für uns sein – jedoch werden wir bereit sein.»

St. Gallen 2 – Tuggen
Samstag, 16 Uhr, IPG-Arena Wil

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