Willkommen beim FC Tuggen

Bild: Carlo Stuppia
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Vom Aufsteiger einen Denkzettel kassiert

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Der FC Tuggen verliert auswärts gegen Höngg 1:5. Den Ehrentreffer in der zweiten Halbzeit erzielte Jakup Jakupov.

von Tobias Akermann

Tuggen vermochte am Samstagnachmittag auf dem Kunstrasen von Höngg nicht über die volle Distanz zu überzeugen und ging bei garstigen Bedingungen im wahrsten Sinne des Wortes baden.
Der FCT wollte an die Leistung von vor-letzten Samstag anknüpfen und mit einer kämpferischen Leistung die nächsten Punkte einfahren. In gewissen Phasen des Spiels sah alles sehr gut aus und die Fans von Tuggen konnten auf Punkte hoffen. Allerdings stand ein Gegner auf dem Platz, der eine enorme -Effizienz an den Tag legte.

Schnell im Rückstand

Tuggen war über die gesamte Spielzeit das bessere Team und zeigte Willen, jedoch -machte Höngg aus praktisch jeder Gelegenheit ein Tor. Das Unheil nahm bereits in der 9. Minute seinen Lauf, Tyron Pepperday rea-gierte schneller als die Gegner und erzielte mit der ersten Chance für das Heimteam die Führung. Das Spiel verlief genau nach dem Gusto des Aufsteigers Höngg. Tuggen hatte mehr Ballbesitz und führte die feinere Klinge, Höngg nutze aber seine Kontergelegenheiten eiskalt aus und erhöhte das Skore kontinuierlich. Mit einem Doppelpack von Gaël Baillargeault zogen die Stadtzürcher mit drei Längen voraus. Noch vor dem dritten Gegentor hatte FC Tuggen-Trainer Danijel Borilovic versucht, von aussen einen Input zu setzen: Nach gut einer halben Stunde wechselte er Taulant -Junuzi für Durim Badalli ein und erhoffte sich so mehr Stabilität in der Abwehr.
Kurz vor dem Seitenwechsel schwächte sich Tuggen gleich selbst, Innenverteidiger Luis Gutierrez verlor völlig unnötig die Nerven und foulte seinen Gegenspieler, nach einem harmlosen Zweikampf, mit einer Kopfnuss – glasklares Verdikt: rote Karte. Diese Aktion war sinnbildlich für den Auftritt Tuggens. Wenig passte zusammen und der Frust sass tief.

Viel zu harmlos agiert

In der zweiten Hälfte ging es auf die Aufholjagd mit zehn Mann und drei Toren Rückstand. Tuggen spielte auf Pressing und konnte tatsächlich mit einem Mann weniger verkürzen. Jakupov hatte nach einem Stadler-Eckball goldrichtig gestanden und traf per Kopf zum 1:3. Für mehr reichte es -allerdings nicht, obwohl Tuggen sehr bemüht war und das Heimteam regelrecht in die eigene Hälfte einschnürte. Wie so oft in dieser Saison vermochten die Schwyzer im letzten -Drittel des Spielfeldes nicht zu überzeugen und waren vor dem Tor zu harmlos. Natürlich gab es durch die offensivere Spielweise von Tuggen Räume, um zu kontern – die Höngg enorm effizient ausnutzte. Wieder-um -Baillargeault und Hugo Soto machten in der Schlussviertelstunde den Sack definitiv zu.
Somit verabschiedet sich der FC Tuggen mit dieser bitteren Pleite in die Winterpause. Mit der neuerlichen Niederlage bleibt das Team von Trainer Borilovic auf dem 10. Tabellenrang kleben. Alle werden gespannt sein, wie sich der FC Tuggen nach dieser schwachen Hinrunde ab März in der Rückrunde präsentieren wird.

Höngg – Tuggen 5:1 (3:0)
Hönggerberg, 120 Zuschauer. – SR: Stefano Tonini.
Tore: 9. Pepperday 1:0. 20. Baillargeault 2:0. 38. Baillargeault 3:0. 61. Jakupov 3:1. 77. Baillargeault 4:1. 81. Soto 5:1.
Höngg: Blank; Rutz, Stutz, Dragusin, Riso; Nardo (70. Georgis), Stojanovic, Forny, Derungs (77. Soto), Pepperday (57. Infante), Baillargeault.
Tuggen: Fellmann; Herlea, Todzi, Gutierrez, Badalli (34. Junuzi), Marjanovic (65. Murtizi), Renna, D’Acunto
(80. Schiendorfer), Stadler; Jakupov, Ugljesic.
Bemerkungen: Höngg ohne Gubler, Novo, Negrinelli, Hussein, Toscan (alle verletzt) Novo (nicht im Kader) Tuggen ohne Uzelac (verletzt) Morina, Avdyli, Tinner (alle gesperrt) Santana (Krank). – Verwarnungen: 31. Pepperday (Unsportlichkeit). 62. Renna (Foul). 83. Junuzi (Unsportlichkeit). 83. Georgis (Unsportlichkeit). – Platzverweis: 41. Gutierrez (Tätlichkeit).

ADI ALLENSPACH KEHRT ZUM FC TUGGEN ZURÜCK

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Adrian Allenspach kommt nach einem Jahr Unterbuch zurück zum FC Tuggen. (Bild: Carlo Stuppia)

 Adi Allenspach übernimmt das vakante Traineramt unseres 1. Ligateams. Er war bereits 9 ½ Jahre als  Cheftrainer in unserem Verein tätig und kehrt nun nach einem Jahr Pause an die Stätte seiner Erfolge zurück. Während seiner langen Amtszeit in Tuggen spielte er 5 Jahre in der 1. Liga und 4 ½ Jahre  in der Promotion League. Er erreichte 3 x die Aufstiegsspiele und war  mit dem FC Tuggen 2012 Schweizer Amateurmeister. 4x gelang ihm mit seinem Team das Erreichen des Schweizer Cup Achtelfinal (Spiele gegen den FCZ, FC Sion und zweimal gegen den FC Basel).

Der FC Tuggen freut sich auf die Zusammenarbeit mit Adi und heisst ihn hiermit herzlich willkommen.

Vorstand FC Tuggen

Mit Kampf aus dem Tief

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Bereits im Sommer duellierten sich die Tuggner mit den Stadtzürchern. Im Bild: Davide D'Acunto. (Bild: Carlo Stuppia)

 

Mit dem letzten Pflichtspiel des Jahres kann der FC Tuggen die Weichen für die Rückrunde stellen. Kann er sich nach oben und nach unten orientieren? 


von Tobias Akermann

Das Jahr wird beendet, wie die Saison begonnen hat. Da mit der letzten Partie im Spätherbst bereits
die Rückrunde startet, kommt wie beim Saisonauftakt zum Duell zwischen Absteiger Tuggen und Aufsteiger Höngg. Für den FCT bietet sich die Gelegenheit, mit einem Sieg den Abstand zur Spitze zu verkürzen und sich für die Rückrunde in eine komfortablere Lage zu versetzen. Zum zweitplatzierten Gossau klafft bereits eine Lücke von acht Punkten, auf einen Abstiegsplatz sind es nur fünf Zähler Reserve.
Damals, im ersten Spiel der Saison, kamen die Märchler zu Hause gegen den SV Höngg nicht über ein 0:0 hinaus. Dieses Unentschieden zeigte sogleich auf, dass es eine Liga tiefer keinen Selbstläufer werden wird. Und dies wurde im weiteren Saisonverlauf
bestätigt. Zwar reihte Tuggen danach zwei Siege aneinander und schien in der neuen Liga angekommen zu sein. Die erste Niederlage folgte jedoch rasch. Die Niederlage gegen Aufstiegsaspirant Gossau war auch der Start in eine negative Heimserie. Denn seither blieb Tuggen vor eigenem Anhang ohne einen einzigen Sieg. Immerhin war Tuggen auswärts erfolgreicher.

Zeichen gegen den Negativtrend

Alles andere als einen goldenen Herbst erlebte die Mannschaft von Danijel Borilovic im Oktober. Der Spitzenplatz war nach drei Pleiten in Serie weg, Tuggen geriet in ein Formtief und rutschte in der Tabelle bis auf Rang zehn ab. Die anfänglich noch stilsichere Abwehr begann zu bröckeln, und im Angriff ging die Leichtfüssigkeit etwas verloren. Abschlüsse wurde plötzlich zu wenig konsequent gesucht.
Weil die Gruppe 3 der 1. Liga sehr ausgeglichen ist und es jedes Wochenende Überraschungen gibt, fiel der Absturz aber nicht so hart ins Gewicht. Mit einer soliden Rückrunde kann Tuggen immer noch auf einen Spitzenplatz vordringen. Ein Zeichen gegen den Negativtrend setzte die Borilovic-Elf am letzten Spieltag bei Thalwil. Kämpferische Tuggner waren sichtlich gewillt, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Sie zeigten auch spielerisch -gute Momente und verdienten sich so einen Punkt.
Nun gilt es aber, an die Leistung anzuknüpfen und denselben Kampfgeist wie gegen Thalwil an den Tag zu legen. Das ist auch nötig. Will der ambitionierte FC Tuggen Ende Saison um den Aufstieg spielen, darf er sich nicht mehr viele Ausrutscher erlauben.

Höngg – Tuggen
Samstag, 16 Uhr, Hönggerberg (Kunstrasen)

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