Willkommen beim FC Tuggen

Bild: Carlo Stuppia
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Bellinzona zeigte Tuggen die Grenzen auf

Veröffentlicht in 1. Mannschaft

Santana vs Bellinzona

Das Fanionteam des FC Tuggen lud am Samstag zum letzten Heimspiel im aktuellen Kalenderjahr.
Gegen den Tabellenführer aus Bellinzona war allerdings kein Kraut gewachsen. Tuggen verlor 2:5.

von Tobias Akermann

Im letzten Heimspiel vor der Winterpause wollte das Fanionteam Tuggens den Zuschauern nochmals etwas bieten – und sie gut gelaunt in die Winterpause verabschieden. Die gut 300 Besucher – mehrheitlich Anhänger von der AC Bellinzona –, die bei angenehmen Herbsttemperaturen an den Linthstrasse-Rasen kamen, sahen eine torreiche Partie, die allerdings mit einer bitteren 2:5-Klatsche für das Heimteam endete. Somit verlor Tuggen das dritte Spiel in Serie und verpasste den Anschluss an die Tabellenspitze. Auf einen Platz für die Aufstiegsspiele sind es nun acht Punkte Rückstand.
Das Verdikt auf der Anzeigetafel war diskussionslos und widerspiegelte den Spielverlauf. Bellinzona, der souveräne Leader der 1. Liga Gruppe 3, liess oft seine Klasse aufblitzen und trat von Anfang an wie ein Spitzenteam auf. Zuerst spielten die Tessiner abwartend und tasteten den FC Tuggen ab. Daher war es auch der FC Tuggen, der in den Startminuten das aktivere Team war und zu einer Grosschance kam. Tuggens Dario Stadler war nach einem schönen Passspiel alleine vor dem -Gästetorhüter gestanden, scheiterte allerdings mit seinem Schuss am gut reagierenden Schlussmann. Bei einem früh erzielten FCT-Tor hätte das Spiel vermutlich einen anderen Verlauf genommen. Aber so war es nicht.

Ausser Elfmeter nichts gewesen

Es entwickelte sich ein Spiel, in dem Bellinzona je länger je mehr den Tritt fand und auch zu zahlreichen Chancen kam. FCT-Schlussmann Fabian Fellmann konnte sich – oder musste, damit der FCT nicht in Rückstand geriet – gleich mehrmals auszeichnen; oder hatte das Glück, dass die Tessiner am eigenen Unvermögen scheiterten. In der 27. Minute konnten die Gäste die Überlegenheit auch in Tore umwandeln, nachdem Tuggen den Ball nicht aus der Gefahrenzone gebracht hatte. Bellinzonas Bottani netzte für die Gäste ein. Mit einem weiteren Gegentreffer kurz vor der Pause – Magnetti verwandelte einen Foul-Elfmeter – gingen die Tuggner mit einer 0:2-Hypothek in die Pause, beziehungsweise in die zweite Halbzeit.
Tuggen war bemüht, und auch die kämpferische Leistung stimmte. Belohnt wurden die Gastgeber aber erst nach 50 Spielminuten: Topskorer Petar Ugljesic verwandelte einen Elfmeter (Handspiel) und verkürzte für seine Farben. Die Aufholjagd wurde -abrupt gestoppt: Nur fünf Minuten später stellte Bellinzona den Zweitorevorsprung wieder her. Tuggen gab sich zwar noch nicht geschlagen und versuchte alles, um die drohende Niederlage abzuwenden. Gegen die äussert abgeklärten Tessiner war es allerdings schwer, zu Torchancen zu kommen. Die Märchler warfen alles nach vorne und riskierten, in gefährliche Konter zu laufen – und taten es auch. Bei einem Gegenangriff schoss Guarino Bellinzona definitiv auf die Siegesstrasse und brachte die Tessiner 4:1 in Front. Das zweite Tor für Tuggen – wiederum Ugljesic vom Elfmeterpunkt – kam zu spät, um nochmals ernsthaft in die Partie zurückzukehren. Tuggen fand kein Rezept gegen den starken Gegner aus dem Tessin und kassierte in der Nachspielzeit noch den fünften Gegentreffer. Der Sieg Bellinzonas ging, gemessen an den Spielanteilen, auch in dieser Höhe völlig in Ordnung

Das Tief des FC Tuggen hält an

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Die Krise geht weiter. Tuggen verlor am Samstag bei der zweiten Mannschaft des FC St. Gallen mit 0:3.
Dies war die zweite Pleite in Folge. Damit rutschen die Märchler in der Tabelle auf den siebten Rang ab.

von Tobias Akermann

Es war zweifelsfrei keine einfache Aufgabe, welche die Tuggner gegen die U21 des FCSG zu bewältigen hatten. Die St. Galler bestreiten ihre Heim-spiele auf dem Kunstrasen in Wil. Mit der ungewohnten Unterlage taten sich viele Spieler schwer, etliche rutschten aus oder unterschätzen hohe Bälle. Mit den Tücken des Kunstrasens hatte auch FCT-Torhüter Fabian Fellmann zu kämpfen. Auch er unterschätzte einen eigentlich harmlosen langen Ball, der 16 Meter vor dem Tor aufsprang und über Fellmann hinweg Richtung Tor kullerte. In extremis konnte er den frühen Rückstand verhindern. Die Partie war von Beginn an ausgeglichen. Tuggen war den sehr jungen
St. Gallern körperlich überlegen, jedoch waren die Ostschweizer spielerisch ein Stück besser. Und besonders nach Standards des Heimteams wurde es oft brandgefährlich. So auch in einer Szene in der 25. Minute, als Tuggen nach einem Corner Glück bekundete. Gasser schoss nach einem Gewühl an die Latte. Tuggen vermochte allgemein nicht zu überzeugen und hatte offensiv
wenig zu bieten. Mit einer defensiven Spielweise zog sich Tuggen gegen Ende der ersten Halbzeit zurück und liess
die St. Galler gewähren. Die technisch versierten Nachwuchskicker wussten die Räume auszunutzen und gingen in der 42. Minute durch Eberle in Führung.

Zwei Konter zum 2:0 und 3:0

Mit einem Doppelwechsel rund zehn Minuten nach Wiederbeginn brachte Tuggens Trainer Danijel Borilovic mit den offensiven Uzelac und Ugljesic neuen Wind in die Partie. Der FCT war in Hälfte zwei offensiver eingestellt und rannte an, oftmals wurden die Angriffe aber zu wenig entschlossen zu Ende gespielt. Der FCSG hingegen zog sich nun seinerseits zurück und überliess dem FCT die Räume. Als nach
69 Minuten Tuggen mit einem Mann mehr agieren konnte – Silvan Gönitzer sah nach einer Notbremse Rot – warfen die Schwyzer erst recht alles nach vorne. Aber: Auch mit einem Mann mehr erspielten sich die Tuggner wenig nennenswerte Torchancen. Die grösste besass Jakup Jakupov, jedoch scheiterte er aus aussichtsreicher Position. Den St. Gallern boten sich aufgrund des Tuggner Sturmlaufs immer wieder Konterchancen, doch gingen sie mit den Möglichleiten sehr fahrlässig um. Aber auch der Tuggner Offensive wollte wenig bis nichts gelingen. Und so kam es am Ende ganz bitter für die Märchler. Mit klassischen Kontern sorgten Eberle und Staubli für den 3:0-Endstand.

St. Gallen 2 – Tuggen 3:0 (1:0)

IGP Arena Wil, 350 Zuschauer. – SR Michéle Schmölzer.

Tore: : 42. Eberle 1:0, 82. Eberle 2:0, 88. Staubli 3:0

St. Gallen 2: Stojanovic; Sutter (68. Ledergerber), Gasser, Gönitzer, Hefti; van der Werff, Staubli, Kräuchi; Sejdija, Blasucci (77. Traber), Eberle (90. Baumann)
Tuggen: Fellmann; Herlea, Tinner, Gutierrez, Junuzi
(83 Morina); Marjanovic (56. Ugljesic), Renna, D’Acunto, Santana; Stadler (56. Uzelac), Jakupov

Bemerkungen: St. Gallen ohne Izmirlioglu, Vanin, Fazliji, Ibraimi (alle verletzt) Babic (nicht im Aufgebot) Tuggen ohne Todzi, (verletzt) Schiendorfer, Istrefi (beide Abwesend) 25. Lattenschuss Gasser. Verwarnungen: 36. Sejdija (Foul) 72. Tinner (Foul) 86. Uzelac (Foul).

Ausschluss:
69. Gönitzer (Notbremse)

Die Heimkrise geht weiter

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Stadler Dario 1

Dario Stadler hat sich den Ball zum Freistoss bereitgelegt. Auch wenn der Schuss gefährlich wurde, schaute leider nichts zählbares dabei heraus. (Bild: Carlo Stuppia)

Tuggen kann zuhause einfach nicht mehr gewinnen. Am Samstag setzte es an der Linthstrasse eine 1:2-Pleite gegen Seuzach ab. Damit bleiben vier Punkte aus sechs Heimspielen – zu wenig für den ambitionierten FCT.

von Tobias Akermann

Vor Spielbeginn waren die Tuggner gewarnt. Gegner Seuzach mauserte sich in dieser Saison zu einem Favoritenschreck. Gegen die Spitzenteams Bellinzona (unentschieden) und Thalwil (Sieg) konnten die Winterthurer vier Punkte einfahren. Tuggens Trainer Danijel Borilovic musste zudem seine Startelf etwas anpassen, mit Rinor Avdyli und Jakup Jakupov fehlten zwei arrivierte Spieler gesperrt.
Seuzach zeigte im Spiel schnell einmal, dass es ein sehr unangenehmer Nachmittag für Tuggen werden würde. Die sehr kompakte Defensive liess nur wenig zu. Tuggen hatte zwar klar mehr Ballbesitz und war das individuell stärkere Team, vermochte aber die Überlegenheit nicht in Tore umzuwandeln. Auf der Gegenseite versuchte Seuzach, mit Kontern die Abwehr von Tuggen zu beunruhigen, jedoch wurden die Angriffe zu wenig entschlossen zu Ende gespielt. So blieb es eine schwache erste Halbzeit einer sehr bescheidenen Partie.

Ein samstäglicher Sonntagsschuss

Einzig zwei Szenen liessen aufhorchen. In der 37. Minute wurde der erste nennenswerte Abschluss notiert. Tuggens Dario Stadler, der an diesem Tag auf der ungewohnten Position als hängende Spitze hinter Petar Ugljesic auflief, prüfte mit seinem kernigen Schuss den Seuzacher Schlussmann Davide Migliaccio. Und dann, als sich alle bereits auf die Pause einstellten, kam der Auftritt von Seuzachs Kevin -Honegger. Aus rund 20 Metern versorgte er den Ball mit einem Sonntagsschuss in den Winkel zur schmeichelhaften Pausenführung für die Gäste.

Das fast leere Tor verfehlt

Nach dem Pausentee kam Tuggen sehr entschlossen aus der Kabine. Es schien, als hätte Borilovic die richtigen Worte gefunden. Keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff konnten die Tuggner ausgleichen. Mit einem satten Flachschuss in die entfernte Ecke schloss Dario Stadler seine Einzelleistung gekonnt ab. Tuggen liess seine Klasse in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit noch einige Male aufblitzen. Seuzach war überfordert mit dem Märchler Spiel und kam nur mit sehr viel Glück um den zweiten Gegentreffer herum. Der eingewechselte Nikla Marjanovic vergab eine grosse Torchance. Nach schönem Querpass Ugljesics hatte er das beinahe leere Tor vor sich, brachte es aber zu Stande, den einzigen Verteidiger auf der Linie anzuschiessen.
So kam es auf der Gegenseite zur spielentscheidenden Szene. Nach einem harmlos scheinenden Angriff von Seuzach stand Tuggens Abwehrmann Luis Gutierrez im Mittelpunkt. Mit einer Brustabnahme im Strafraum spedierte er die Kugel hinter die Torlinie. Zum Entsetzen der Zuschauer und Beteiligten zeigte der Linienrichter (!) ein Handspiel an – und der Schiedsrichter gab den Penalty. Seuzachs Süsstrunk liess sich nicht zweimal bitten und verwerte den Strafstoss zum 2:1-Auswärtssieg. Ein sichtlich enttäuschter Luis Gutierrez gab nach Spielschluss eine deutliche Aussage von sich. «Es war nie und nimmer Handspiel. Ich zeigte dem Schiedsrichter den Abdruck vom
Ball auf der Brust, leider liess er sich nicht mehr umstimmen. Wenn es nicht läuft, kommt auch noch Pech dazu».

 

Tuggen – Seuzach 1:2 (0:1)
Linthstrasse, 217 Zuschauer – SR: Yannick Carrard
Tore: 45. Honegger 0:1, 47. Stadler 1:1, 84. Süsstrunk (Handspenalty) 1:2.
Tuggen: Fellmann; Herlea, Tinner, Gutierrez, Junuzi; Istrefi
(46. Marjanovic), Renna, D’Acunto, Santana (73. Uzelac); Stadler (76. Morina), Ugljesic.
Seuzach: Migliaccio; Ullmann, Tavares, Süsstrunk; Schiendorfer, Kradolfer, Vögeli (46. Auer), Schalcher
(76. Di Nucci), Gröbli (91. Müller); Widmer, Honegger.
Bemerkungen: Tuggen ohne Todzi, Murtisi (beide verletzt) Avdyli, Jakupov (beide gesperrt) Seuzach ohne Berisha, Kijametovic, Dietz (beide verletzt) Frauenfelder, Weibel (abwesend). Verwarnung: 85. Fellmann (Unsportlichkeit).

«Wir tun uns schwer, das Spiel zu machen»

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Stadler Dario 1

Noch hat der FC Tuggen in der 1. Liga den Tritt nicht richtig gefunden. Vor allem in der Offensive fehlt die Durchschlagskraft. Morgen gegen die Reserven aus St. Gallen wollen die Märchler dennoch punkten.

von Tobias Akermann

Dario Stadler kann schon jetzt auf einen kometenhaften Aufstieg in seiner Fussballkarriere zurückblicken. In seinen jungen Jahren durchlief er die Nachwuchsabteilungen vom FC Wil, ehe er im St. Gallischen blieb und zum damals in der 2. Liga spielenden FC Bazenheid wechselte. Von Bazenheid führte ihn sein Weg im Sommer 2016 in die Promotion League zu Tuggen – -das notabene vier Ligen höher kickte als Bazenheid. «Nach meinem Wechsel war ich zuerst Ergänzungsspieler und konnte mich langsam an den Rhythmus der Promotion League gewöhnen», blickt Stadler zurück. In der Rückrunde wurde der inzwischen 24-Jährige vermehrt zum Leistungsträger und zählt nun zur Stammformation.Der Sympathieträger ist einer der Spieler, der dem Märchler Club trotz des Abstiegs treu geblieben ist. Unterschiede zwischen Promotion League und 1. Liga sind für ihn klar ersichtlich: «Letzte Saison haben wir gegen stärkere Mannschaften gespielt und waren selten das Team, welches das Spiel machen musste. Das ist nun anders. Wir sind die Mannschaft, die dem Spiel den Stempel aufdrücken müsste – leider klappte dies noch nicht in allen Spielen wunschgemäss.»

Taktische Anpassungen

In den bisherigen zehn Meisterschaftsspielen stand die Nummer 6 des FCT immer in der Startelf. Von Strapazen oder Müdigkeit will Dario Stadler aber nichts wissen. «Ich fühle mich super und bin körperlich in einem guten Zustand.» Der holprige Saisonverlauf kommt für Dario Stadler indes nicht überraschend: «Gegen vermeintlich kleinere Gegner haben wir unsere Mühe und lassen immer wieder wichtige Punkte liegen, wie zuletzt gegen Seuzach.» Damit es in naher Zukunft auch gegen Gegner aus der unteren Tabellenregion klappt, müssen die Tuggner einfacher und schnörkelloser nach vorne Spielen. «Im letzten Drittel fehlt uns bislang die Durchschlagskraft – und wir suchen zu wenig den Abschluss», betonte Stadler.
Am letzten Samstag stellte Trainer Danijel Borilovic seine Taktik um und setzte Dario Stadler als hängende Spitze hinter dem einzigen Stürmer Petar Ugljesic ein. Keine neue Rolle für den polyvalent einsetzbaren Mittelfeldspieler. «Eigentlich bin ich im zentralen Mittelfeld zuhause. -Jedoch kenne ich die Position hinter den Sturmspitzen von früher. Die Position gefällt mir gut, weil ich nach vorne viele Freiheiten
habe.»
Mit dem Spiel am Samstag in Wil gegen die U21 des FC St. Gallen gastieren die Tuggner wieder bei einem Gegner aus der unteren Tabellenhälfte, belegt die Jungmannschaft St. Gallens momentan doch den drittletzten Platz. Dario Stadler warnt aber vor dem Gegner: «Gegen U21-Mannschaften weiss man nie so recht, was einen erwartet. Die St. Galler stellen eine spielstarke Mannschaft, und auf Kunstrasen wird es eine Umstellung für uns sein – jedoch werden wir bereit sein.»

St. Gallen 2 – Tuggen
Samstag, 16 Uhr, IPG-Arena Wil

«Wir lassen uns nicht beunruhigen»

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Nach einem Saisonstart, der fast nach Mass verlaufen war, geriet der Motor des FC Tuggen in den vergangenen Wochen etwas ins Stocken. Captain Javier Santana bleibt dennoch cool. 

 

von Tobias Akermann

 

Javier Santana gehört zu den gestandenen Spielern beim FC Tuggen. In der neu formierten Mannschaft ist er ein altbekanntes Gesicht. Seit Januar 2010 läuft er ununterbrochen für das Tuggner Fanionteam auf und ist somit der dienstälteste Spieler im gesamten Kader. 

Nach den zwei Unentschieden zuletzt – zuerst zu Hause gegen Red Star (4:4), danach auswärts im liechtensteinischen Eschen/Mauren (0:0) – folgte am vergangenen Samstag die Niederlage in der Qualifikation zum Cup gegen Wettswil-Bonstetten. Trotz diesen nicht so erfolgreich gestalteten Spielen will der Captain nichts von einer Krise wissen. «Wir sind immer noch auf Kurs.» Er verweist dabei auf die Tabelle. Zwar liegen die Tuggner nur noch auf dem fünften Rang, jedoch mit nur fünf Punkten Rückstand auf den Tabellenführer aus Bellinzona. 

 

Magere Heimbilanz

«Wir haben uns sicher den einen oder anderen Heimsieg mehr gewünscht und auch mit mehr Punkten vor eigenem Publikum gerechnet», blickt Santana auf die Partien an der Linthstrasse zurück. «Leider kam es anders», so Santana, der am Montag seinen 29. Geburtstag feiert. In der Tat ist die Ausbeute aus Heimspielen in dieser Saison mager. Fünf Spiele, nur ein Sieg, nur fünf Punkte. Auswärts holte Tuggen dagegen beinahe das Punktemaximum.

 

Immer wieder betonen die Spieler des FC Tuggen, dass es keine einfache Saison werden wird. Dies weiss auch Javier Santana: «Viele erwarten, dass wir als Absteiger durch die Gruppe marschieren können. Aber gegen Tuggen ist jeder Gegner mehr als zu hundert Prozent motiviert. Dies ist uns auch bewusst, weil wir vor Saisonbeginn, auch nach aussen, klar kommuniziert haben, dass wir die Aufstiegsspiele erreichen wollen. Und dieses Ziel ist nach wie vor zu erreichen.» 

 Santana ist sich auch bewusst, dass nach dem durchzogenen Saisonstart Fragen von aussen kommen könnten. In solchen Phasen, in dem es nicht nach Wunsch läuft, braucht es Leadertypen, die an die jüngeren Spieler appellieren. Als so einer sieht sich Tuggens Nummer 10. «Dass von aussen Druck gemacht werden könnte, haben wir intern in der Mannschaft besprochen. Wir lassen uns dadurch aber nicht beunruhigen und arbeiten weiter hart an unserem Ziel.» 

 Die Mannschaft reagiert gelassen, weil noch nichts verloren ist. Dies widerspiegle sich auch in den Trainings. «In den Einheiten wird weiterhin erfolgreich gearbeitet. Auch Trainer Danijel Borilovic ist wie Anfang Saison mit voller Leidenschaft dabei und vermittelt uns klar seine Spielphilosophie», gibt sich Javier Santana gelassen. 

 Mit dem Ausscheiden im Cup können sich die Tuggner nun voll und ganz auf die bevorstehenden Aufgaben in der Meisterschaft konzentrieren. Mit dem Heimspiel am Samstag gegen Seuzach, dem Tabellenneunten, bietet sich die Gelegenheit, den Heimfluch zu beenden und die benötigten drei Punkte einzufahren. Zeit wäre es: Der letzte Heimsieg liegt bereits zwei Monate zurück. Am 16. August gewannen die Tuggner durch Tore von Jakup Jakupov und Josip Uzelac gegen Wettswil-Bonstetten 2:0. 

 Tuggen – Seuzach

 Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

 

 

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