Willkommen beim FC Tuggen

Bild: Carlo Stuppia
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«Abgänge sind eins zu eins kompensiert»

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Nachdem das Auftaktspiel gegen Wettswil-Bonstetten verschoben wurde, empfängt Tuggen nun zu Hause Balzers.
von Tobias Akermann

Die Fussball-Szene ist auf den ersten Einsatz vom FC Tuggen in der Rückrunde gespannt. Denn wegen des Wintereinbruchs vor Wochenfrist hat sich der Jahresauftakt um eine Woche verschoben. Morgen soll es aber so weit sein. An der heimischen Linthstrasse gastiert der FC Balzers. Beim FCT hat sich in der Winterpause einiges verändert. Mit Adrian Allenspach steht nicht nur ein neuer Trainer an der Seitenlinie, auch im Kader gab es einige Mutationen: Gleich fünf Neuverpflichtungen konnten in der Winterpause vermeldet werden.

«Jeder wird bereit sein»
«Die Integration von den neuen Spielern verlief reibungslos», gab der routinierte Captain Javier Santana preis. Mit dem Start in die Frühlingsrunde nimmt Santana nunmehr sein achtes Fussballjahr bei den Märchlern in Angriff und ist somit der klar dienstälteste Spieler. Auf die angesprochenen personellen Wechsel fand die Nummer 10 nur lobende Worte: «Menschlich passen alle Zuzüge in unser Kader – und kompensieren die Abgänge eins zu eins.» Er ist auch überzeugt, dass die Neuverpflichtungen mit ihren Qualitäten sofort dem Team weiterhelfen können. Die Vorbereitung sei «sehr gut verlaufen, und es wurde hart gearbeitet», allerdings konnte wegen des Wintereinbruchs nicht immer in Tuggen trainiert werden. Deshalb fanden viele Trainigseinheiten auf naheliegenden Kunstrasenplätzen statt. 
Zum Abschluss einer harten Vorbereitung stand noch das alljährliche Trainingslager statt. Der ganze Tross verabschiedete sich Richtung Gran-Canaria und fand optimale Trainingsbedingungen vor. Die Mannschaft konnte nochmals intensiv auf Naturrasen trainieren und sich für die Rückrunde fit machen. «Jeder wird am Samstag bereit sein», zeigt sich Santana zuversichtlich. Denn die Mannschaft sei heiss auf den Saisonstart, weil sich alle lange gedulden mussten. Das letzte Spiel datierte von Anfang November. «Wir wollen uns schnellstmöglich auf den Wettkampfmodus einstellen, der hat uns gefehlt», gibt Santana zu.

Nach einer durchzogenen Hinrunde will Santana gar nicht zu weit nach vorne schauen. «Wir schauen Spiel für Spiel und sind überzeugt, dass wir unsere Punkte einfahren werden.»  Punkte, die Tuggen vor dem Abstieg retten sollen. Vom Aufstieg will Santana hingegen nichts mehr Wissen. Wenig überraschend, ist der Rückstand auf das Spitzenduo mit zehn Punkten bereits markant. «Unser Ziel ist es, eine gute Rückrunde zu absolvieren und am Ende der Saison im oberen Mittelfeld zu stehen.»
«Könnten jeden schlagen»
Javier Santana ist immer noch davon überzeugt, dass jenes Kader von Tuggen, im Vergleich mit den anderen Mannschaften aus der 1. Liga, qualitativ noch immer sehr gut bestückt ist. «Wenn wir unsere Leistungen auf den Platz bringen, können wir jedes Team dieser Gruppe schlagen», zeigt sich Santana selbstbewusst. 

Den ersten Schritt – gegen die Liechtensteiner, welche unmittelbar hinter Tuggen klassiert sind – gilt es nun am Samstag zu machen. Kann Tuggen seinen Flow aus der Vorbereitungsphase nicht in die Meisterschaft mitnehmen, könnte es ansonsten sehr schnell ungemütlich werden.

                        Tuggen – Balzers

                        Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

 

Trainingslager 7. Tag

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Hier noch ein kleiner Nachtrag zum gestrigen Tagesbericht: Das Verliererteam der FCT-Sommerolympiade wurde von Cristina mit Leadschatten und Lippenstift geschminkt. Diese fünf Schönheiten mussten dann beim Abendessen allen Spielern die Getränke servieren. Nicht alle fühlten sich in dieser neuen Rolle wohl. Vor allem jene Spieler, welche sonst durch flotte Sprüche, selbstbewusstes Auftreten und grosse Erzählungen auffallen, waren auf einmal erstaunlich ruhig… (Namen der Redaktion bekannt). Zu Ehren von Reto's Geburtstag wurden die Gesellschaftsspiele (BÖSI und MEIER) den neuen Spielern erklärt. Dies sehr zur Freude von unserem gutgelaunten Gesundheitsguru Reto.

«Wir leben gefährlich, das ist uns bewusst»

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Morgen startet der FC Tuggen in der Erstliga in die Frühlingsrunde. Erstmals seit November 2016 steht dabei wieder Adrian Allenspach an der Seitenlinie.
von Roger Züger

Adrian Allenspach ist zu­rück. Morgen Samstag steht der Tuggner Erfolgs­trainer erstmals seit sei­nem Rücktritt im Novem­ber 2016 wieder an der Seitenlinie. Er soll es sein, der den Promotion League- Absteiger auch vor dem Erstligaabstieg bewahrt. Er, der in neuneinhalb Jahren als FCT-Coach 138 seiner 284 Pflicht­spiele gewonnen hat. Er, der Tuggen 2012 zum Schweizer Amateurmeister und zum Aufstieg in die Promotion ge­coacht hat. Adrian Allenspach. Wer jetzt nun aber grosse Ansagen erwartet, der wird enttäuscht. Zu lange ist Allenspach, der einstige Profispieler – unter anderem bei Sion, Lugano und St. Gallen – dabei, um die Realität aus­zublenden. «Wir leben gefährlich, das ist uns bewusst», sagt Allenspach nüch­tern. Damit meint er die aktuelle Tabel­lenlage, in der sich der FCT befindet (Rang 10; 5 Punkte Vorsprung auf den Strich). Für ihn gilt nur eins: Nach vor­ne schauen und das beeinflussen, was er könne. «Alles andere bringt nichts.» Damit spricht der 48-Jährige die schwach gespielte Vorrunde, die Verfas­sung der Mannschaft, die Vorberei­tungsphase auf die Frühlingsrunde oder etwa die ungünstigen Trainings­bedingungen, mit der Tuggen mit dem Wintereinbruch konfrontiert war, an. «Grosszügigerweise dürfen wir heute Abend auf dem Kunstrasen des FC Buttikon trainieren – das ist nicht selbstverständlich.» Der Rest? Passé. Für Allenspach zählt das, was kommt.
«Es war eine Herzensangelegenheit» Das heutige Training ist das letzte vor dem Start der Frühlingsrunde morgen Samstag gegen Wettswil-Bonstetten. Überzeugt hat der FCT zuvor in den Testpartien: Vier Siege aus sechs Spie­len, zweimal gabs ein Unentschieden (siehe Spalte links). Allenspach lässt es jedoch nicht aus, zu erwähnen, dass es auch schon umgekehrt gewesen war und es in der Meisterschaft dennoch harzte. «Wichtig ist jetzt, dass wir einen guten Start hinlegen – und wir uns ins seichte Tabellen-Gewässer manövrie­ren können», weiss Allenspach, der um­gehend anfügt: «Aber damit sind wir nicht die Einzigen, andere Teams wol­len das auch.» Für die Mission «schnellstmöglich weg vom Strich» hat Adrian Allenspach viel geschuftet: Ein neuer Torhütertrai­ner, ein neuer Assistenztrainer und fünf neue Spieler sind im Verlauf der Winterpause zu seiner Mannschaft ge­stossen. «Manchmal braucht es länger, manchmal etwas weniger. Aber ich bin zufrieden, wie das Team funktioniert, wie es an sich arbeitet und das umsetzt, was ich mit auf den Weg gebe.» Dafür seien aber auch langjährige Spieler wie Javier Santana oder Dominik Schiendorfer mitverantwortlich, weil «sie mit sehr viel Herzblut vorange­hen». Und was bewegte Allenspach zur Rückkehr an die Seitenlinie? «Felix, Tuggen … Es war eine Herzensangele­genheit.» Eigentlich habe er nicht ge­dacht, so schnell wieder irgendwo zum Fussball zurückzukehren. «Aber es hat einfach gepasst.» Nun hat er seiner fussballfreien Zeit, die er für eineinhalb Jahre geniessen konnte, den Rücken ge­kehrt. Ein Problem sei dies aber nicht. «Es war erschreckend, wie schnell ich Abstand gewonnen habe – allerdings war ich nach dem Wiedereinstieg ge­nau so schnell wieder drin.» Die Vereinsverantwortlichen wird es freuen, haben sie ihren Erfolgstrainer doch nun wieder in den eigenen Rei­hen – und können womöglich bald den ersten Sieg seit dem 16. September be­jubeln. Vielleicht schon morgen, wenn Tuggen auf Schlusslicht Wettswil-Bons­tetten trifft.

Allenspach Bild1

Wettswil-Bonstetten – Tuggen Samstag, 16 Uhr, Sportplatz Moos

Trainingslager 6. Tag

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Auch heute stürmten wir frühmorgens das Frühstücksbuffet. Da unser Masseur Reto seinen 62. Geburtstag feiert, wurde er von der Mannschaft mit einem Ständchen empfangen. GRATULATION!!! An dieser Stelle möchten wir Reto und Cristina auch ganz herzlich für Ihre tolle Arbeit in den letzten Tagen danken. Gestärkt und mit guter Laune ging es wie immer Richtung Trainingsplatz zur morgendlichen Übungseinheit. Unter den wachsamen Blicken unseres Präsidenten Felix, welcher auch kurz einige Bälle für die Torhüter aufs Tor drosch (er wurde jedoch nach wenigen Sekunden vom Torwartguru Adi Bernet wegen mangelnder Präzision des Feldes verwiesen) absolvierten wir eine weitere intensive Einheit.

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