Von Kurt Vogt

Nach der siegreichen Partie gegen Rapperswil/Jona fuhr man mit gestärktem Selbstvertrauen auf die Beichlen. Um für die Märchler die theoretische Chance zum Gruppensieg noch aufrecht zu erhalten waren 3 Punkte Pflicht. Ein Unterfangen, das jedoch als sehr schwierig einzustufen war. Kaum war die Partie angepfiffen stellte sich das Wunschszenario für die Gäste erst- und einmalig ein. Slavko Drmic verwertete einen Foulelfmeter nach vorangegangenem Foul an Bonthuis souverän. Dies war dann auch grad der Startschuss für die Einheimischen ein beachtliches Pressing aufzuziehen. Tuggen/Buttikon wurde in der eigenen Platzhälfte eingeschnürt und hatte nur noch wenige Szenen in der gegnerischen Hälfte. Der Doppelschlag kurz vor der Pause war schmerzlich, jedoch für den objektiven Betrachter für die Gastgeber verdient.
Die zweite Hälfte verlief dann ausgeglichener, nicht zuletzt deswegen, da das hohe Tempo der ersten Halbzeit sehr an den Kräften zehrte. Der dritte Treffer der Einheimischen war dann so was wie die Vorentscheidung in dieser teilweise ruppig (körperlich und verbal) geführten Partie. Ein Hoffnungsschimmer, noch einen Punkt an den Obersee zu entführen, erstrahlte kurz vor Ende der Begegnung. Der wieder eingewechselte Bonthuis traf von 19 Meter mit einem satten Schuss in die linke Tiefe Ecke. Zu mehr reichte es in dieser von Schiedsrichter Keller sehr gut geführten Partie leider nicht mehr. In den verbleibenden 3 Spielen gegen Dietikon, Lachen-Altendorf und Horgen gilt es sich nun auf Tabellenplatz 2 zu konzentrieren. Wie selber schon schmerzlich erlebt, kann auch der Vize-Gruppensieg „plötzlich“ zur Teilnahme am gesamtschweizerischen Cup-Wettbewerb berechtigen.
 
Wädenswil - Tuggen/Buttikon 3:2 (2:1)
 
Tore: 5. Drmic 0:1. 31. Wädenswil 1:1. 34. Wädenswil 2:1. 51. Wädenswil 3:1. 66. Bonthuis 3:2
 
Tuggen: Hegner, Drmic, Keller, Julius, Arpagaus, Vigini, Claudio Ruoss, Laib, Steinauer, Bonthuis, Vogt
Ersatz: Gugi Bamert, Mauro, Jakaj, Dani Ruoss,
Abwesend: Ott, Janser, Bisig, Güntensperger, Walter Bamert, Pistilli, Matter, Isler, Geiger (Gusti), Peter Bamert, Allenspach
 
Bemerkungen:
Tor von Mauro in der 55. Minute wegen Offside aberkannt.
Eine der zahlreichen Verbalattacken zielte sogar auf ein weder als Spieler noch als Zuschauer anwesenden Tuggner bzw. Buttikner. => fast schon tragisch!
Das Training von Dienstag auf Montag umzustellen brachte nicht den gewünschte Erfolg und wir ab sofort wieder zurück geändert.
 
Voranzeige:
 
Die Partie von kommenden Freitag 20. Mai 19:30 findet nicht in Tuggen sondern in Buttikon auf dem Sportplatz Rietly statt.
Kurt Vogt
 
Wenn ein ehemaliger Torhüter vorne eine reinmacht und der aktive Torhüter hinten keine rein lässt, steht es am Ende zumindest 1:0. Wenn dann noch ein ehemaliger Turner seinen Gegnern nur die Fusssohlen zeigt „isch dä Chessel eh gflickt“
So geschehen in Tuggen am Oberseederby gegen die Rosenstädter. Nach einer kurzen Abtastphase konnten die zahlreich erschienen Zuschauer gemeinsam mit den Gastgebern  bereits schon ein  erstes Mal jubeln. Ein Bogenball auf die Torlinie wurde nur ungenügend abgewehrt und war im Begriff Richtung 16 Meter-Linie zu rollen. Der aufgerückte Mittelfeldakteur Roland Vigini fasste sich ein Herz und drosch den Ball, abgelenkt durch ein gegnerisches Bein, ins Netz. Dieser tolle Beginn beflügelte weiter und es konnte die eine oder andere vielversprechende Torchance notiert werden. Rappi wie Tuggen verstanden es jedoch auch immer wieder ihre Spielzüge durch Fehlpässe zu unterbrechen. Das 1:0 zur Pause entsprach den Leistungen und animierte die Gäste die Offensive in Halbzeit zwei zu stärken.
Kaum war diese angepfiffen konnte Franz Steinauer nach idealem Anspiel 3 Gästeverteidigern davon eilen und (anscheinend gewollt!?) mit Spitzgugä/vordere Untersohlen-Kombination den Ball ins linke untere Eck schieben.
Das Rapperswil in der Folge eher mehr vom Spiel hatte, war aufgrund des Skores nun nachvollziehbar. Bis auf wenige Ausnahmen hatte die Verteidigung mit dem im Gegensatz zum Uznach-Spiel zurückbeordertem Abwehrhaudegen Kusli Keller die Lage stets im Griff. Zumindest bis zur 63 Minute, als eine Armberührung von Drmic penaltyreif bewertet wurde.
Wie am letzten Montag blieb Goali Hegner auch diesmal wieder Sieger, wobei er hier souverän die richtige Ecke und auch die richtige Flughöhe wählte.
Diese Aktion liess die Einheimischen dann die letzten verbleibenden Minuten doch etwas relaxter angehen, da der 2-Tore Rückstand dann doch eine zu schwere Hypothek für die verbleibenden Minuten war.
Tuggen verdiente sich mit einer soliden Mannschaftsleistung die 3 Punkte, mit welchem sich das Team um Übungsleiter Gugi nun auf dem 2. Rang wiederfindet.
 
Tuggen/Buttikon – Rapperswil-Jona 2:0 (1:0)
 
Tore: 12. Vigini 1:0. 37. Steinauer 2:0.
 
Tuggen: Hegner, Drmic, Keller, Julius, Arpagaus, Vigini, Steinauer, Matter, Laib, Jakaj, Vogt
Ersatz: Gugi Bamert, Peter Bamert, Mauro, Geiger (Gusti), Allenspach
Abwesend: Ott, Janser, Bisig, Claudio Ruoss, Dani Ruoss, Güntensperger, Walter Bamert, Bonthuis, Pistilli, Isler
 
Bemerkungen:
Es schien, dass sich Gugi Bamert nur einwechselte, um die rausgerissenen Rasenteile während des Spieles wieder reinzupflanzen.
Wieder mal Zaungast war Felix Huber, der durch sein Engagement auch den Veteranen immer tollste Trainings- und Spielbedingungen ermöglicht.
Den Kommentar von „Eis“ Co-Trainer Gusti zum Elfmeter bedachte der Schiri mit einer gelben Karte, was unter den zuschauenden „Eis-Spielern“ dann auch wieder für Kommentare sorgte.
Die beiden anwesenden Damen Fränzi und Prislä lassen keine Zweifel aufkommen, dass ihnen die Veteranen ans Herz gewachsen sind. Fränzi hatte es nach dem Match mit dem Vorwand „Tenue abholen“ bis fast in die Kabine geschafft.
Zu reden gab auch der Aufprall eines Edamers (Julius) am grossen Mythen (Ist ja klar wer). Die beiden Beteiligten blieben glücklicherweise unverletzt.

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Franz Steinauer bei seiner Schussabgabe zum 2:0
(Foto Bruno Füchslin, weitere Bilder siehe Fotogalerie)

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Altmeister Märk mit souveräner Penaltyaktion
(Foto Bruno Füchslin, weitere Bilder siehe Fotogalerie)
 







 







 

Von Kurt Vogt

Nach den bereits eingefahrenen 2 Rückrundensiegen war Tuggen/Buttikon sich bewusst, auf einen Gegner zu treffen dessen Tabellensituation nicht die Stärke der Mannschaft widerspiegelt. Von Anbeginn zeichnete sich ein gefälliges Spiel ab, wobei die „dickeren“ Chancen auf der Seite der Gäste resultierten. „….wenn Du die Tore nicht reinmachst bekommst du die….“ bewahrheitete sich dann aber eindrücklich. Eigenes Unvermögen in den Abwehrreihen wurde zur Abschlusschance der Einheimischen, welche mittels Schuss aus 14 Metern erfolgreich erledigt wurde. Noch Dicker kam es Minuten später, wäre das Skore mittels Foulelfmeter verdoppelt worden. Dass der Elfer verschossen wurde, war dann aber so eine Art Kompensation für das doch eher streng gepfiffene Foul zuvor.

Kaum angepfiffen dann der 2. Treffer der Uzner, eingeleitet durch Torhüter Roland Knecht nebst Thuri Steiner ebenfalls kein Unbekannter im Gallusdorf. Der weite Abschlag düpierte die (zu) weit aufgerückte Abwehr und konnte vom gegnerischen Stürmer zum Führungsausbau verwandelt werden.

Mit diesem Tor wurden die Blau/Weissen dann aber richtig wachgerüttelt. Der anstelle des gesperrten Pistilli aufgebotene Isler drosch aus 14 Metern von halb links über den Torhüter sehenswert in die Maschen. Die sich abzeichnende Dominanz hielt dann auch an und wurde kurze Zeit später mit dem Tor des Abends ausgezeichnet. Drmic, berüchtigt für einen satten Vollspannschuss zeigte, dass er dies auch mit den Zehen kann. Sein „Spitzgugentreffer“ aus 20 Meter genau neben den Pfosten war schlichtweg unhaltbar. Die spürbaren weiteren Bemühungen die dritten 3 Punkte in der Rückrunde ins Trockene zu bringen, wurden dann jedoch nicht mehr belohnt.

Aufgrund der Chancen- und Spielanteile geht das Remis sicherlich in Ordnung und zeigt dem Tuggner Trainer auf, dass seine Arbeit noch geringfügig verbessert werden kann.

Diese Chance bietet sich bereits am kommenden Freitag im Obersee-Derby gegen Rapperswil-Jona.

Uznach - Tuggen/Buttikon 2:2 (1:0)

Tore: 20. Uznach 1:0. 40. Uznach 2:0. 52. Isler 2:1. 59. Drmic 2:2

Tuggen: Hegner, Drmic, Julius, Vigini, Arpagaus, Steinauer, Matter, Claudio Ruoss, Laib, Keller, Vogt

Ersatz: Gugi Bamert, Mauro, Geiger (Gusti), Jakaj, Isler

Abwesend: Ott, Janser, Bisig, Dani Ruoss, Güntensperger, Walter Bamert, Bonthuis, Peter Bamert, Pistilli, Allenspach

Bemerkungen:

Bonthuis Peter und Roland Janser liessen die Mannschaft aufgrund eines Mallorca-Aufenthaltes im Stich. Immerhin erkundigte sich der Holländer anschliessend per Telefon über das Geschehene.

Zahlreiche fachkundige (und fachunkundige) Schlachtenbummler von Tuggen unterstützen „ihre“ Mannen.

Dass Gugi in der Regel von vorne nach hinten auswechselt führte kurzzeitig zum Stimmungstief eines Stürmers (der Berichterstatter war’s nicht).

Voranzeige:

Freitag, 7. Mai 19:30, Sportplatz Linthstrasse, Tuggen/Buttikon – Rapperswil-Jona

Nächstes Spiel

 

Linth 04 vs. FC Tuggen

Linth04 vs. tuggen

TBA

Sportplatz SGU, Näfels

Letztes Spiel: 


           FC Gossau - FC Tuggen               
gossau sg vs. tuggen

3:1
 
27' Yannick Stacher (1:0)
51' Stjepan Vuleta (2:0)
52' Jakup Jakupov (2:1)
82' Robin Estermann (3:1)
 

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