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Bellinzona zeigte Tuggen die Grenzen auf

Santana vs Bellinzona

Das Fanionteam des FC Tuggen lud am Samstag zum letzten Heimspiel im aktuellen Kalenderjahr.
Gegen den Tabellenführer aus Bellinzona war allerdings kein Kraut gewachsen. Tuggen verlor 2:5.

von Tobias Akermann

Im letzten Heimspiel vor der Winterpause wollte das Fanionteam Tuggens den Zuschauern nochmals etwas bieten – und sie gut gelaunt in die Winterpause verabschieden. Die gut 300 Besucher – mehrheitlich Anhänger von der AC Bellinzona –, die bei angenehmen Herbsttemperaturen an den Linthstrasse-Rasen kamen, sahen eine torreiche Partie, die allerdings mit einer bitteren 2:5-Klatsche für das Heimteam endete. Somit verlor Tuggen das dritte Spiel in Serie und verpasste den Anschluss an die Tabellenspitze. Auf einen Platz für die Aufstiegsspiele sind es nun acht Punkte Rückstand.
Das Verdikt auf der Anzeigetafel war diskussionslos und widerspiegelte den Spielverlauf. Bellinzona, der souveräne Leader der 1. Liga Gruppe 3, liess oft seine Klasse aufblitzen und trat von Anfang an wie ein Spitzenteam auf. Zuerst spielten die Tessiner abwartend und tasteten den FC Tuggen ab. Daher war es auch der FC Tuggen, der in den Startminuten das aktivere Team war und zu einer Grosschance kam. Tuggens Dario Stadler war nach einem schönen Passspiel alleine vor dem -Gästetorhüter gestanden, scheiterte allerdings mit seinem Schuss am gut reagierenden Schlussmann. Bei einem früh erzielten FCT-Tor hätte das Spiel vermutlich einen anderen Verlauf genommen. Aber so war es nicht.

Ausser Elfmeter nichts gewesen

Es entwickelte sich ein Spiel, in dem Bellinzona je länger je mehr den Tritt fand und auch zu zahlreichen Chancen kam. FCT-Schlussmann Fabian Fellmann konnte sich – oder musste, damit der FCT nicht in Rückstand geriet – gleich mehrmals auszeichnen; oder hatte das Glück, dass die Tessiner am eigenen Unvermögen scheiterten. In der 27. Minute konnten die Gäste die Überlegenheit auch in Tore umwandeln, nachdem Tuggen den Ball nicht aus der Gefahrenzone gebracht hatte. Bellinzonas Bottani netzte für die Gäste ein. Mit einem weiteren Gegentreffer kurz vor der Pause – Magnetti verwandelte einen Foul-Elfmeter – gingen die Tuggner mit einer 0:2-Hypothek in die Pause, beziehungsweise in die zweite Halbzeit.
Tuggen war bemüht, und auch die kämpferische Leistung stimmte. Belohnt wurden die Gastgeber aber erst nach 50 Spielminuten: Topskorer Petar Ugljesic verwandelte einen Elfmeter (Handspiel) und verkürzte für seine Farben. Die Aufholjagd wurde -abrupt gestoppt: Nur fünf Minuten später stellte Bellinzona den Zweitorevorsprung wieder her. Tuggen gab sich zwar noch nicht geschlagen und versuchte alles, um die drohende Niederlage abzuwenden. Gegen die äussert abgeklärten Tessiner war es allerdings schwer, zu Torchancen zu kommen. Die Märchler warfen alles nach vorne und riskierten, in gefährliche Konter zu laufen – und taten es auch. Bei einem Gegenangriff schoss Guarino Bellinzona definitiv auf die Siegesstrasse und brachte die Tessiner 4:1 in Front. Das zweite Tor für Tuggen – wiederum Ugljesic vom Elfmeterpunkt – kam zu spät, um nochmals ernsthaft in die Partie zurückzukehren. Tuggen fand kein Rezept gegen den starken Gegner aus dem Tessin und kassierte in der Nachspielzeit noch den fünften Gegentreffer. Der Sieg Bellinzonas ging, gemessen an den Spielanteilen, auch in dieser Höhe völlig in Ordnung

«Wir lassen uns nicht beunruhigen»

Nach einem Saisonstart, der fast nach Mass verlaufen war, geriet der Motor des FC Tuggen in den vergangenen Wochen etwas ins Stocken. Captain Javier Santana bleibt dennoch cool. 

 

von Tobias Akermann

 

Javier Santana gehört zu den gestandenen Spielern beim FC Tuggen. In der neu formierten Mannschaft ist er ein altbekanntes Gesicht. Seit Januar 2010 läuft er ununterbrochen für das Tuggner Fanionteam auf und ist somit der dienstälteste Spieler im gesamten Kader. 

Nach den zwei Unentschieden zuletzt – zuerst zu Hause gegen Red Star (4:4), danach auswärts im liechtensteinischen Eschen/Mauren (0:0) – folgte am vergangenen Samstag die Niederlage in der Qualifikation zum Cup gegen Wettswil-Bonstetten. Trotz diesen nicht so erfolgreich gestalteten Spielen will der Captain nichts von einer Krise wissen. «Wir sind immer noch auf Kurs.» Er verweist dabei auf die Tabelle. Zwar liegen die Tuggner nur noch auf dem fünften Rang, jedoch mit nur fünf Punkten Rückstand auf den Tabellenführer aus Bellinzona. 

 

Magere Heimbilanz

«Wir haben uns sicher den einen oder anderen Heimsieg mehr gewünscht und auch mit mehr Punkten vor eigenem Publikum gerechnet», blickt Santana auf die Partien an der Linthstrasse zurück. «Leider kam es anders», so Santana, der am Montag seinen 29. Geburtstag feiert. In der Tat ist die Ausbeute aus Heimspielen in dieser Saison mager. Fünf Spiele, nur ein Sieg, nur fünf Punkte. Auswärts holte Tuggen dagegen beinahe das Punktemaximum.

 

Immer wieder betonen die Spieler des FC Tuggen, dass es keine einfache Saison werden wird. Dies weiss auch Javier Santana: «Viele erwarten, dass wir als Absteiger durch die Gruppe marschieren können. Aber gegen Tuggen ist jeder Gegner mehr als zu hundert Prozent motiviert. Dies ist uns auch bewusst, weil wir vor Saisonbeginn, auch nach aussen, klar kommuniziert haben, dass wir die Aufstiegsspiele erreichen wollen. Und dieses Ziel ist nach wie vor zu erreichen.» 

 Santana ist sich auch bewusst, dass nach dem durchzogenen Saisonstart Fragen von aussen kommen könnten. In solchen Phasen, in dem es nicht nach Wunsch läuft, braucht es Leadertypen, die an die jüngeren Spieler appellieren. Als so einer sieht sich Tuggens Nummer 10. «Dass von aussen Druck gemacht werden könnte, haben wir intern in der Mannschaft besprochen. Wir lassen uns dadurch aber nicht beunruhigen und arbeiten weiter hart an unserem Ziel.» 

 Die Mannschaft reagiert gelassen, weil noch nichts verloren ist. Dies widerspiegle sich auch in den Trainings. «In den Einheiten wird weiterhin erfolgreich gearbeitet. Auch Trainer Danijel Borilovic ist wie Anfang Saison mit voller Leidenschaft dabei und vermittelt uns klar seine Spielphilosophie», gibt sich Javier Santana gelassen. 

 Mit dem Ausscheiden im Cup können sich die Tuggner nun voll und ganz auf die bevorstehenden Aufgaben in der Meisterschaft konzentrieren. Mit dem Heimspiel am Samstag gegen Seuzach, dem Tabellenneunten, bietet sich die Gelegenheit, den Heimfluch zu beenden und die benötigten drei Punkte einzufahren. Zeit wäre es: Der letzte Heimsieg liegt bereits zwei Monate zurück. Am 16. August gewannen die Tuggner durch Tore von Jakup Jakupov und Josip Uzelac gegen Wettswil-Bonstetten 2:0. 

 Tuggen – Seuzach

 Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

 

 

Cup-Abenteuer ist bereits nach der ersten Runde vorbei

Weil Tuggen das zweite Spiel hintereinander ohne Torerfolg blieb, scheiterten die Märchler in der ersten Qualifikationsrunde zum Schweizer Cup an Wettswil-Bonstetten 0:1. 

 

von Tobias Akermann

Der Fluch geht auch im Cup weiter. Denn ein weiteres Mal verloren die Tuggner ein Spiel auf heimischem Rasen. Das letzte Spiel, das die Borilovic-Elf zu Hause gewinnen konnte, war das Meisterschaftsspiel am 16. August – gegen Wettswil-Bonstetten, eigentlich ein gutes Omen, für die erste Vorrundenpartie der Cup-Qualifikation. 

Die gut 200 Zuschauer sahen an der Linthstrasse in den Startminuten ein richtiges Cup-Spiel: Beide Teams neutralisierten sich und gingen noch nicht das letzte Risiko ein. Die Zürcher wussten von der Spielstärke von Tuggen und zogen sich deshalb sehr weit zurück, machten die Räume eng und liessen wenig zu. Bis zur ersten Torchance verstrichen 28 Minuten. Wettswil versuchte sich im Angriff und kam beinahe zur Führung, der Abschluss von  Peduzzi lenkte FCT-Torhüter Fabian Fellmann aber gekonnt am Pfosten vorbei. 

 Tuggen war nahe dran

Beim anschliessenden Eckball stimmte die Zuteilung in der Hintermannschaft von Tuggen überhaupt nicht, und Peter nütze den Raum beinahe aus – sein Kopfball landete an der Latte. Tuggen hatte gute Möglichkeiten ein Tor zu erzielen, hatte aber kein Abschlussglück. Weder der Freistoss von Dario Stadler noch der Kopfball von Petar Ugljesic, der WB-Keeper Thaler mirakulös gehalten hatte, führten zum Torerfolg.

Nach der Pause erwischte Tuggen die beste Phase des Spiels. Energischer und offensiver gingen die Märchler ans Werk und kamen zu guten Chancen –  wie Jakupov, der den Ball haarscharf am Pfosten vorbeischlenzte (51.). Viele Zuschauer hatten das Gefühl, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Tuggen den Führungstreffer erzielte. Jedoch kam es wie so oft anders. Wettswil-Bonstetten lancierte einen schnell vorgetragenen Konter, der Alexander Srdic trocken zur Führung abschloss. Mit der Führung im Rücken zogen sich die Zürcher weiter zurück und liessen hinten wenig zu. «Wir wussten, dass Wettswil enorm kompakt stehen wird, wir haben uns auf das vorbereitet», sagte Tuggens Valdet Istrefi nach Spielschluss. Tuggen war zwar bemüht, das Spiel noch zu drehen, haderte jedoch mit der Effizienz im und rund um den 16er-Raum. 

Wettswil hinten zu stark

In den Schlussminuten warfen die Schwyzer nochmals alles nach vorne und versuchten, doch noch irgendwie den Ausgleich zu erzielen. Die grösste Möglichkeit dazu hatte Petar Ugljesic kurz vor Ende der Partie. Sein gut getretener Freistoss sah er jedoch vom starken Wettswiler Schlussmann abgewehrt. So blieb es bis zum Schluss kein erfolgreicher Abend für Tuggen. Wettswil-Bonstetten nahm mit diesem Sieg Revanche am verlorenen Meisterschaftsspiel und darf sich auf die zweite Cup-Runde freuen. 

 «Torchancen hatten wir genügend. Heute wollte es einfach nicht klappen. Wir hätten noch lange weiterspielen können, einen Torerfolg wäre uns -heute vermutlich nicht mehr geglückt», bilanzierte ein enttäuschter Istrefi.

Tuggen – Wettswil-Bonstetten 0:1

 Linthstrasse, 200 Zuschauer – SR: Sandi Bosnic

 Tore: 52. Srdic 0:1.

 Tuggen: Fellmann; Herlea, Avdyli (86. Schiendorfer), Gutierrez, Badalli (67. Morina); Istrefi (82. Junuzi), Stadler, D’Acunto, Santana; Jakupov, Ugljesic

 Wettswil-Bonstetten: Thaler; Studer, Peter, Temperli; Gouiffe à Goufan, Peduzzi (74. Machado), Le Bigonsan, Schneebeli (90. Hotnjani), Siefkes; Srdic (82. Allemann), Capone

 Bemerkungen: Tuggen ohne Todzi, Murtisi (beide verletzt) Marjanovic, Renna (beide abwesend). Wettswil-Bonstetten ohne Voit, Katic, Betrisey, Waser, Loosli, Thalman, Huber, Agbomoagan (alle abwesend). – Verwarnungen: 19. Badalli (Foul). 29. Ugljesic (reklamieren). 31. Temperli (Unsportlichkeit). 79. Srdic (Unsportlichkeit). 84. Peter (Foul) 90. Machado (Foul). – Lattenschuss: 29. Peter

Tuggen lässt Punkte liegen

 

Der FC Tuggen hat seine Ungeschlagenheit auf fremdem Terrain bewahrt, allerdings musste er sich bei Eschen/Mauren mit einem 0:0 begnügen.

von Tobias Akermann

Noch vor dem Spiel war ein gut gelaunter Danijel Borilovic voller Optimismus, dass es mit dem nächsten Auswärtssieg klappen würde. Was er danach in den 90 Minuten zu sehen bekam, dürfte ihm weniger gefallen haben. In den Startminuten war der Gegner bissiger und bereiter.

Schon in der ersten Minute vergab Baumann alleine vor Fellmann. Tuggen liess sich zurückdrängen und musste dem Heimteam das Zepter überlassen. Mit einem Konter kam Tuggen seinerseits zur ersten Chance, Santana verpasste die Führung. Das Spiel verlief nicht nach dem Gusto vom Trainer Borilovic, wild gestikulierend und laut schreiend forderte er seine Mannschaft auf, etwas mehr für das Spiel zu tun. Nach gut 20 Minuten kam die Nachricht an und die Gäste übernahmen vermehrt das Spieldiktat. Allerdings passte weiter nicht viel zusammen und es entstanden wenig bis gar keine Torchancen. Weil die Defensive der Märchler gut stand, kam auch Eschen/Mauren zu wenigen Torchancen. Es war ein Spiel, das mehrheitlich im Mittelfeld stattfand, mit vielen Fouls wurde der Spielfluss immer wieder unterbrochen.

Leichtigkeit wurde vermisst

Es war das erwartet schwierige Auswärtsspiel im Ländle. Gegen einen gut organisierten Gegner fehlte der Offensive von Tuggen die Durchschlagskraft. Noch vor Wochenfrist erzielten die Tuggner vier Tore und waren variantenreich im Angriffsspiel, diese Leichtfüssigkeit wurde diesmal vermisst. Positiv ist, dass die Elf von Danijel Borilovic wieder einmal zu Null spielen konnte. Vor allem in Hälfte eins konnten die Tuggner nicht zufrieden sein, dies bestätige auch Andrei Herlea: «Die erste Halbzeit müssen wir schnellst möglich vergessen.»

In der Tat fand Borilovic in der Pause die richtigen Worte und sein Team kam verwandelt aus der Kabine. Mit Pressing zwangen die Schwyzer den USV Eschen/Mauren immer wieder zu Fehlpässen. Allerdings war Tuggen auch nicht in der Lage, aus den eroberten Bällen etwas Zählbares zu kreieren. «Die zweite Halbzeit war ein wenig besser und wir versuchten den Gegner unter Druck zu setzen. Eschen/Mauren machte ein sehr gutes Spiel, vielleicht sogar eines der besten in dieser Saison», sagte Herlea kurz nach Spielende.

 

Eschen-Mauren – Tuggen 0:0

Sportpark. 400 Zuschauer. – SR: Michael Huber.

 

Eschen-Mauren: Antic; Quintas, Topcu (52. Sele), Martinovic, Kavcic; Baumann (70. Schmid), Willi, Fässler; Knuth, Monteiro, Pola.

 

Tuggen: Fellmann; Herlea, Avdyli, Gutierrez, Badalli; Istrefi  (70. Morina), Stadler (77. Renna), D’Acunto (85. Marjanovic), Santana; Jakupov, Ugljesic.

 

Bemerkungen:

Eschen-Mauren ohne Peters, Kardesoglu, Kieber, Kühne, Bärtsch, Piperno, Coppola (alle verletzt), Thöni, Christen (beide abwesend), Stevic (gesperrt);

Tuggen ohne Todzi, Murtisi, Uzelac (alle verletzt), Tinner, Schiendorfer (beide abwesend).

Verwarnungen: 19. Quintas, 41. Baumann,  45. Jakupov, 74. Avdyli, 80. D Acunto, 88. Fässler (alle Foul).

 

 

«Wir werden die ganze Saison die Gejagten sein»

Beinahe ein Drittel der Meisterschaft ist um. Danijel Borilovic, seit dieser Saison Trainer beim FC Tuggen, zieht ein erstes Fazit. Ein gutes Fazit sogar, auch wenn er noch nicht rundum zufrieden ist.  

von Tobias Akermann 

Acht von insgesamt 26 Meisterschaftspartien sind in der 1. Liga bereits absolviert. Bis zur Winterpause stehen noch fünf weitere Saisonspiele an. Tuggen belegt momentan den vierten Tabellenrang. Trainer Danijel Borilovic zieht ein erstes Mal Fazit: «Die Arbeit funktioniert von Tag zu Tag besser. Ich kann noch nicht zu 100 Prozent zufrieden sein mit dem, was ich bis jetzt gesehen habe. Ansatzweise gefällt es mir gut, was die Mannschaft umsetzt. Verbesserungspotenzial gibt es jedoch immer», lässt sich ein selbstkritischer Borilovic zitieren. 

Druck von aussen

Tuggen wurde Anfang Saison von -vielen als Mitfavorit auf den Gruppensieg gehandelt. Mit dem Druck von aussen haben sich die Märchler in Spielen wie zum Beispiel beim Auftakt gegen Höngg (0:0) schwergetan. Dies sieht auch der 33- jährige Jungtrainer exakt so: «Viele -dachten, es wird ein Selbstläufer. -Jedoch warne ich die Spieler immer wieder, dass jeder Gegner gegen uns noch motivierter sein wird. Wir werden die ganze Saison die Gejagten sein». Mit dieser Situation versucht der FCT möglichst gut umzugehen, allerdings betont Borilovic auch, dass man sich «vielleicht selber zu stark unter Druck» setzte. «Die Spieler sind nur Menschen, die auch mal versagen können.»

Wer sich in Tuggen umhört, wird von fast jedem zu hören bekommen, dass es das Ziel ist, die Aufstiegsspiele zu erreichen. Auch Danijel Borilovic vertritt diese Meinung. «Das Ziel innerhalb der Mannschaft ist klar formuliert. Mit diesem Team wollen wir am Ende der Saison auf einem der ersten drei Ränge stehen, idealerweise reicht es dann auch zu den Aufstiegsspielen.» Mit diesem hohen Ziel vor Augen wird im Training tagtäglich hart gearbeitet. «Es ist super zu sehen, wie -alle im Training Vollgas geben, es herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf.» Bei jeder Einheit wollen sich Ergänzungsspieler für die Startfor-mation empfehlen. 

 Durch die drei Verletzten (Murtisi, Todzi, Uzelac) wurde der Kampf um die Startformation etwas offener. Trotzdem sieht Danijel Borilovic gute Trainings. Diese Intensivität in den Einheiten macht es auch für Danijel Borilovic enorm schwer, sich zu entscheiden, welchen elf Spielern er beim nächsten Spiel vertrauen soll. 

In den bisherigen Spielen hat Borilovic oft rotiert. Dies weiss er auch zu begründen. «Ich achte mich darauf, welche Spieler in den Trainings einen guten Eindruck hinterlassen. Fixstarter gibt es keine, jeder Spieler muss sich Woche für Woche neu beweisen, so bleibt auch der Konkurrenzkampf erhalten.»

Starkes Eschen/Mauren

Ob Trainer Borilovic auch am Samstag beim Gastspiel im liechtensteinischen Eschen/Mauren rotiert, bleibt sein -Geheimnis. Angesprochen auf die bevorstehende Partie meinte der Trainer: «Es wird bestimmt ein sehr schweres Auswärtsspiel gegen einen bissigen Gegner, der letzte Saison vorne mitspielte.»

Eschen/Mauren – Tuggen

Samstag, 16 Uhr,

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