Schiedsrichter gesucht!

Der FC Tuggen sucht per sofort einen Schiedsrichter! Allfällig interessierte können sich 

bei Josef Gugi Bamert unter josef.bamert@tulux.ch oder 055 465 60 00 melden!

Es müsste die offzielle Schiedsrichter-Ausblidung absolviert werden mit anschliessendem

Einsatz bei Meisterschaftsspielen ab Kategorie C-Junioren. 

Weitere Informationen zur Ausbildung hier.

Schiri

News 1. Mannschaft

Das wars wohl


Ein schwacher Auftritt, eine kapitale 1:2-Niederlage gegen Bavois – geschieht kein Fussballwunder,
steigt Tuggen ab. Die Nerven liegen blank. Kurz vor Ende der Partie entluden sich die Emotionen.

von Roger Züger

Die meisten der 350 Zuschauer quittierten den Auftritt Tuggens mit einem Kopfschütteln. Während 80 Minuten spielte der Tabellenletzte Tuggen nicht so, als wäre es das wichtigste Spiel im Kampf gegen den Abstieg. Und genau hier lag der Unterschied zwischen Tuggen und Bavois, das sich drei -Punkte erkämpfte und einen grossen Schritt Richtung Nichtabstieg gemacht hat. «Ich glaube, dass einige Spieler dem Druck nicht gewachsen waren», sagte ein nachdenklicher FCT-Trainer Bruno Berner nach der Partie. «Wir -waren zu wenig energisch, zu wenig hartnäckig, und haben die Partie nur über das Spiel, nicht aber über den Kampf beeinflussen wollen.»
Für Berner war der Gegentreffer zum 0:2 in der 50. Minute symptomatisch. «Egal, ob es tatsächlich ein Foul oder nicht … Wir bleiben liegen, schauen zum Schiedsrichter, während Bavois ungehindert zum Weitschuss kommt und das 2:0 schiesst.» Noch vor der Pause (31.) waren die Gäste durch -Adrian Alvarez in Führung gegangen. Dies nach einer Flanke, die die -gesamte Tuggner Defensive ausgehebelte.

Zverotic per sofort zurückgetreten!

Die Tuggner hatten gegen ein kompaktes und aufsässiges Bavois grosse Mühe. Hinten waren sie anfällig, vorne ineffizient. Es war Innenverteidiger Patrick Peters und Torhüter Fabian Fellmann zu verdanken – die besten Akteure Tuggens – dass sich der FCT überhaupt im Spiel halten konnte. Und vorne fehlte ein kaltblütiger Voll-strecker. Einer wie Anes Zverotic, der vor wenigen Tagen aus familiären und beruflichen Gründen per sofort zurückgetreten ist.
Aus dem Spiel heraus resultierten für Tuggen zwar zwei -Aluminiumtreffer, aber nichts Zählbares. Und wer gegen die schwächste Abwehr der Liga (60 Gegentreffer) keine Tore schiesst, der hadert zwangsläufig mit sich selbst.
Besser ins Spiel kam Tuggen erst mit der Einwechslung von Raul Cabanas (66.). Für den einzigen Tuggner Treffer (86.) waren jedoch Erzan Murtisi, der im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt wurde, und Javier Santana, der den Elfmeter erfolgreich ausführte, verantwortlich. Der Anschlusstreffer kam jedoch zu spät.
Die Nerven der Tuggner lagen blank. Sie liessen die Pulverfass-ähnliche Stimmung nur Sekunden später explodieren. Auslöser waren Tätlichkeiten von FCT-Spielern im Rücken des Schiedsrichters Nico Gianforte, dem die Partie komplett entglitten war. Das Resultat: ein Handgemenge, bei dem so viele Leute mittun wollten, bis am Schluss rund 35 Personen auf dem Platz standen. Gianforte hätte eine Handvoll roter Karten verteilen können; getroffen hat es nur Cabanas, der sich nicht beruhigen konnte und gar noch auf dem Weg in die Garderobe zurückgehalten werden musste, und Bavois’ Mejdi.
Gianforte war am Eskalieren der Partie nicht unschuldig. Ohne Zweifel hätte Aussenverteidiger Nezir Kurtic, als er Javier Santana brutal von den Beinen geholt hatte, mit der zweiten gelben Karte vom Platz gestellt werden müssen (56.). Stattdessen sah Tuggens Captain Daniel Senn Gelb wegen Rekla-mierens.

«Auf ein Minimum gesunken»

Für den schwachen Auftritt Tuggens ist aber nicht der Unparteiische, sondern die Spieler ganz alleine verantwortlich. Trainer Berner brachte es nach der Partie auf den Punkt: «Die Mannschaft ist heute ins Jahr 2016 zurückgefallen. Sie hat mit Entscheiden gehadert und war nicht fokussiert.»
Der 39-Jährige steht nun vor der fast unlösbaren Aufgabe, sein Team -innert Wochenfrist ins Hier und Jetzt zurückzuholen, um den Abstieg doch noch abwenden zu können. «Die Chancen sind auf ein absolutes Minimum gesunken – aber wir müssen uns zusammenraufen und uns die Chance gegen YF Juventus geben.» Ein Blick auf die Tabelle und das Restprogramm zeigt, wie klein eben diese Chance ist.

Tuggen – Bavois 1:2 (0:1)
Linthstrasse. 360 Zuschauer. – SR: Nico Gianforte
Tore: 31. Alvarez 0:1. 50. Zeneli 0:2. 86. Santana 1:2 (Foulpenalty)
Tuggen: Fellmann; Senn (66. Cabanas), Peters, Schiendorfer, Herlea; Santana, Stadler, D’Acunto, Istefi (55. Murtisi); Shala, Stevic (46. Romero).
Bavois: Kurtic (60. Monteiro), Bentayeb, Seipi, Zeneli; Demiri (78. Basha), Lahiouel, Le Neün, Mejdi; Alvarez, Makshana.
Bemerkungen: Tuggen ohne Waldvogel, Piperno, Tinner,
Al Obadi, Doda (alle verletzt). Verwarnungen: 35. Santana (Foul) 38. Demiri (Foul). 42. Kurtic (Foul). 57. Senn (Reklamieren). 82. Enrico (Unsportlichkeit). Platzverweise:
89. Cabanas und Mejdi (Tätlichkeit). Pfostenschuss:
12. Lahiouel. 94. Stadler Lattenschuss: 83. Cabanas.

«Jetzt braucht es einen Sieg, ohne wenn und aber»


Sieg oder Lichterlöschen – der FC Tuggen ist im Heimspiel gegen Bavois auf drei Punkte angewiesen.
Das weiss auch Präsident Felix Huber, der sich bereits mit dem Szenario Abstieg befasst hat.

von Andreas Züger

In den letzten beiden Saisons in der Promotion League reichten jeweils 31 Punkte, um die Klasse zu halten. Auf in etwa diese Punktzahl wird es auch in dieser Meisterschaft hinauslaufen. Es verdeutlicht das Dilemma, in dem der FC Tuggen steckt. Er weist 23 Punkte vor, kann diese 31 Zähler also nur noch mit drei Siegen erreichen. Mit grossem Glück reichen in den drei verbliebenen Spielen gegen die Kellerclubs Bavois, YF Juventus und United Zürich auch zwei Siege und ein Remis. Jedoch -könnten auch drei Siege in Serie bedeutungslos bleiben.

FCT-Präsident Felix Huber ist schon seit Jahrzehnten mit dabei, musste jedoch mit Ausnahme einer NLB-Saison noch nie einen Abstiegskampf miterleben. Und er spricht vor dem morgigen Heimspiel gegen Bavois Klartext. «Jetzt braucht es einen Sieg, ohne Wenn und Aber. Ansonsten …» Auch wenn er den Satz nicht fertig spricht, ist klar, was er meint.

Tuggen kehrt ohne Punkte zurück


Der FC Tuggen verlor im Wallis gegen die zweite Mannschaft Sions 1:3 und bleibt im Tabellenkeller sitzen.

von Roger Züger

Der FC Tuggen kehrte nach dem Gastspiel im Wallis gegen die Reserven Sions ohne Punkte nach Hause zurück. Der Tabellenletzte Tuggen hatte gegen das achtklassierte Sion 1:3 verloren. Überragender Spieler der Partie war Frederico Antonio Da Costa Ucalam. Ambrosio Da Costa, wie er mit seinem Künstlernamen beim Schweizer Fussball auf eigenen Wunsch geführt wird, schoss für die Platzherren alle drei -Tore. «Wir hatten 20 Minuten Mühe, danach waren wir voll im Spiel und hatten gute Chancen», sagte Javier Santana, der für den gesperrten Daniel Senn als Captain aufgelaufen war. Sion habe nur vier Torchancen gehabt, -jedoch drei gemacht. Was Tuggen fehlte, war ein eiskalter Vollstrecker wie Ambrosio Da Costa, der zuerst zweimal ungehindert zum Abschluss kam und sich nicht zweimal bitten liess und sein Dreierpack mit einem Weitschuss ins hohe Eck perfekt machte. Tuggen bekam das Talent des U18-Nationalspielers, der seit seinem Einsatz in der ersten Mannschaft am 5. März (gegen St. Gallen; 1:0-Sieg) als jüngster Super-League-Spieler der Saison gilt.

Dass die Gäste zum Start nicht auf Touren kamen, hatte mit der Aufstellung zu tun. FCT-Trainer Bruno Berner konnte weder auf die Aussenverteidiger Daniel Senn und Andrei Herlea (beide gesperrt) noch auf Innenverteidiger Tinner zurückgreifen. Berner agierte mit einer Dreierkette mit Istrefi, Peters und Schiendorfer, die zu Beginn noch nicht sattelfest war. Dennoch hat sich der FCT nach dem 0:2-Rückstand zurück in die Partie gekämpft. Jusuf Shala konnte, nach guter Vorarbeit von Dominik Kuhn und dessen Querpass in die Mitte, zum Anschlusstreffer einnetzen (29.). «Wir hätten weitere Chancen gehabt und waren näher am Ausgleich, als Sion beim Zweitorevorsprung», -resümiert Santana. Ein Pfostenschuss war jedoch alles, was Tuggen gelingen wollte, bevor Sion auf 3:1 erhöhte.

Mit dieser Niederlage bleibt der Punkterückstand Tuggens auf einen Nicht-Abstiegsplatz bei vier Zählern bestehen. Weil Bavois (13. Rang) gegen Basel 2 (3.) aber überraschenderweise 1:1-Unentschieden spielte, verbleibt Zürich United als einziges Team mit
27 Punkten unmittelbar über dem Strich (14.). Der FC Tuggen spielt in den letzten drei Partien gegen Bavois (13.), YF Juventus (12.) und United -Zürich (14.). «Die Teams sind mit uns auf Augen-höhe. Und die Ausgangslage hat sich nicht verändert: Wir haben alles in unserer Hand», sagt Javier -Santana mit Zuversicht.

«Vielleicht hilft uns diese Niederlage»


Der FC Tuggen gastiert morgen Samstag im Wallis bei der zweiten Mannschaft Sions.

von Roger Züger

«Der eine Punkt war wichtig für uns. Wir hätten auch ohne dastehen können», sagte Tuggens Trainer Bruno Berner vorgestern Abend nach dem 1:1-Unentschieden gegen Köniz. Das stimmt. Verneinen, dass es aber auch drei Punkte hätten sein können, ja fast müssen, konnte Berner nicht. Doch der 39-Jährige sieht das Positive – muss das Positive sehen. «Vielleicht hilft uns genau diese Niederlage für die kommenden Partien. Wenn wir daraus die richtigen Lehren ziehen, wird uns das nicht mehr passieren.

Den Sieg kläglich verspielt

Der FC Tuggen kam gestern im Nachtragsspiel gegen Köniz erneut nicht über ein Unentschieden heraus. Der Tabellenletzte verspielte die sicheren drei Punkte in den Schlussminuten. 

von Roger Züger

Die Favoritenrolle war im Vorfeld der Partie zwischen Tuggen und Köniz unbestritten: Aus acht Begegnungen in der Promotion League gingen die Märchler nie als Sieger hervor. Der einzige Punktgewinn gegen die Berner datiert vom 22. August 2015, als der FCT auf heimischem Rasen unentschieden spielte (3:3). Tuggen konnte in den torreichen Duellen (im Schnitt jeweils über fünf Treffer) offensiv schlicht nicht mithalten. Aber die erfolgreichsten Zeiten des 1933 gegründeten FC Köniz, der die Saison 2014/15 hinter Xamax als zweitbestes Team der Promotion abgeschlossen hat, sind vorbei. Das war auch gestern zusehen. Denn dominant war die Equipe von Bernard Pulver gestern Abend auf den Linthstrasse-Rasen nicht; und von einer offensiven Übermacht war wenig bis gar nichts zu sehen. Die Teams verabschiedeten sich torlos in die Pause. 

Tuggen hatte bis dahin aber konzentriert und gut organisiert gespielt, und agierte mit dem Zepter in der Hand. Das Resultat war ein klares Chancenplus des Tabellenletzten. Tuggen hätte bis zur Halbzeit zwar nicht führen müssen, aber zum eigenen Wohl sollen. Doch Jusuf Shala traf mit einem gefühlvollen Schlenzer nur den Pfosten (30.). Zuvor hatte es 
Vilson Doda mit einem Lobb versucht und überlistete damit Torhüter 
Severin Keller, nicht aber den Innenverteidiger, der vor der Linie rettete (12.). Bei den restlichen, im Abschluss teils harmlosen Tuggner Offensivaktionen, hatte Keller alles im Griff. Ebenso sein Gegenüber im FCT-Tor, Fabian 
Fellmann. Der ehemalige U19-
Nationaltorhüter parierte über die gesamte Partie jene zwei zwingenden Chancen von Köniz, die er musste (18./73.). 

Blackout in den Schlussminuten

Nachdem Seitenwechsel starteten die Gastgeber mit einer Druckphase, die sich – wie so viele weiteren Chancen – urplötzlich in Luft auslösten. Ungenaue Pässe, kein Druck und kein Zug aufs Tor muss sich die Mannschaft von Bruno Berner bei den ungenutzten Möglichkeiten vorwerfen lassen – bis es Shala im Alleingang richtete. Der 29-Jährige zirkelte den Ball von links aussen unhaltbar ins weite Lattenkreuz und löste bei den rund 250 Zuschauern grossen Jubel aus (86.). Jubel, der allerdings nur wenige Sekunden anhielt. Praktisch im Gegenstoss netzte Köniz zum Ausgleich ein. Sekunden zuvor war es noch Abwehrdirigent Patrick Peters, der seinen Mitspielern Handzeichen klar gemacht hatte, nach der Führung mit Köpfchen zu spielen. Allerdings war es dann Peters, der einen Ball an der eigenen Grundlinie ins Aus rollen lassen wollte, ihn vom pfeilschnellen Cristian Osmani aber noch abluchsen liess. Pass. Tor. 1:1. Leere Gesichter und Fassungslosigkeit. Der FC Tuggen gewinnt nicht einen, sondern verliert zwei Punkte – ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. 

Tuggen – Köniz 1:1 (0:0)

Linthstrasse, 243 Zuschauer. – SR: Nenad Skalonja.

Tore: 84. Shala 1:0. 86. Kasai 1:1. 

Tuggen: Fellmann; Senn (76. Kuhn), Tinner, Peters, Herlea; D’Acunto; Doda, Stadler (71. Romero), Stevic (90. Cabanas), Istrefi; Shala

Köniz: Keller; Stauffiger, Portillo, Tugal, Carrasco; Henzi 
(76. Kasai), Naili, Herensperger, Miani; Osmani (93. Mallia), Gregorio (57. Ledesma)

Bemerkungen: Tuggen ohne Waldvogel, Piperno, Todzi und Al Obadi (alle verletzt). Köniz ohne Rizzo (abwesend), Koubsky, Acosta, Hanachi, Melo und Belchev (alle verletzt), Schubert (gesperrt). - Verwarnungen: 20. Senn (Foul). 24. Istrefi (Foul). 41. Tugal (Foul). 68. Stadler (Foul). 87. Herlea (Foul). - 
Gelb-Rot: 90. Herlea (Foul). 

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