Der FC Tuggen behält seine reine Weste auch im Spiel vom Mittwoch gegen Paradiso. Die Märchler feiern einen hart erkämpften 1:0-Sieg und führen die Tabelle souverän an.

von Stefan Horisberger, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Jubel 1
Mit vereinten Kräften konnte man auch Paradiso schlagen und bleibt in der Meisterschaft makellos. (Archivbild: Carlo Stuppia)

Es war ein typisches Tessiner Spiel», fasste Raymond Tinner nach der Partie in Paradiso am Mittwochabend die 90 Minuten zusammen. Und man wusste sofort, was er meinte: Beide Teams waren engagiert gestartet, zeigten sich aktiv. Schnell suchten vor allem die Tuggner den Weg nach vorne, die Effizienz liess aber zu wünschen übrig. Daneben musste man vor allem einer kampflustigen Tessiner Mannschaft entgegenhalten. «Es ist aggressiv, laut und meistens etwas unangenehm, hier zu spielen. Sie machen es uns immer schwer.», erklärte Verteidiger Raymond Tinner. Gut für Tuggen, dass sich der Tessiner Captain Loiero in der 35. Minute ein folgenschweres Foul leistete: Die gelbbestrafte Aktion bescherte Tuggen einen Foulelfmeter, den Dardan Morina souverän verwandelte. Und dieser Treffer sollte auch bereits die Entscheidung besiegeln. Nur wenig später erlaubte sich Loiero einen weiteren Aussetzer, die zweite gelbe Karte zwang ihn verfrüht unter die Dusche.

Tuggen war in der Folge zwar in Überzahl, allerdings zeigte sich Paradiso mit viel Kampfgeist. Die Allenspach-Elf musste bis am Schluss zittern, auch weil vorne keine Tore mehr zustande gebracht wurden. Allerdings blieb auch Paradiso erfolglos, trotz Druckphasen gegen Ende der Partie. Es sind wohl genau diese Spiele, die gewonnen werden müssen und die am Ende vielleicht den entscheidenden Unterschied in der Tabelle ausmachen. «Du fährst ins Tessin, siegst mit 1:0 und nimmst die drei Punkte mit nach Hause. Es war ein Arbeitssieg, aber was will man mehr?», zeigte sich auch Tinner zufrieden.

Am Samstag kommt Gossau

Und er blickte bereits wieder voraus, denn am Samstag wartet schon Gossau. Erneut steht ein Heimspiel an. «Wie wir alle immer sagen: Wir nehmen Spiel um Spiel. Wenn wir am Samstag wieder mit einer guten Einstellung auftreten, kommt es gut», erklärt der Verteidiger weiter. Die körperliche Belastung für das dritte Spiel in einer Woche will er nicht als Nachteil gelten lassen: «Wir können alle ersetzen, es wird nicht anders sein als sonst. Es tut uns auch gut, denn wir spielen lieber als wir trainieren.» Es steht also fest, dass Tuggen keine Ausreden gelten lassen will. Und wenn die Märchler so weitermachen, dann wird die aktuelle Siegesserie in der Meisterschaft wohl noch etwas ausgebaut werden. Man ist nämlich seit fünf Spielen ungeschlagen und führt die Tabelle bereits mit fünf Punkten Vorsprung an. Den Meisterschaftsstart darf man als optimal bezeichnen. Und die Vorzeichen stehen gut für mehr.

Tuggen – Gossau Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

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