Gut gekämpft, über weite Strecken das Spiel im Griff gehabt, aber am Schluss siegt doch der Oberklassige. Der FC Tuggen erlebte am Samstag gegen Winterthur ein typisches Cup-Szenario.

von Stefan Horisberger, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Stadler Dario 1

Ein grosses Cup-Fest blieb am Samstag zwar aus, allerdings sahen die Zuschauer an der Linthstrasse eine wirklich spannende Partie. Ein engagiertes Tuggen musste einen sehr umstrittenen Elfmeter zur Kenntnis nehmen, was heftige Diskussionen unter den Zuschauern auslöste. Roman Buess liess sich nicht beirren und verwandelte vom Punkt aus souverän zur Führung der Gäste. Tuggen blieb konzentriert, Winterthurs kurzfristig verpflichteter Schlussmann Dario Marzino nicht, denn er liess sich von Dario Stadler den Ball vom Fuss stehlen. Dieser glich zum 1:1 aus.
Bis zur Pause entstanden auf beiden Seiten kaum eindeutig zwingende Aktionen, auffällig waren einzig viele vermeintliche Fouls in den Strafräumen, die zu reden gaben. Das Positive aus Tuggner Sicht: Die Sturmmaschinerie der Zürcher mit Roman Buess und Davide Callà als Aushängeschilder kam kaum in Fahrt. Nur einmal liess sich Tuggens Hintermannschaft düpieren. Nach einem Corner nickte Granit Lekaj zur erneuten Gästeführung ein.

Möglichkeiten zu wenig genutzt

Nach der Pause sahen die Zuschauer ein anderes Spiel: Tuggen kontrollierte das Geschehen. «Wir waren bissig und hatten nichts zu verlieren. Ein Tor kann man immer aufholen», fand Routinier Kim Jaggy nach dem Spiel. «Wir haben hinten wenig Chancen zugelassen und vorne
Druck gemacht», resümiert er weiter. Obwohl Tuggen in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft war, blieb sie torlos. Damit scheidet Tuggen trotz einer beeindruckenden Leistung gegen Winterthur aus dem Schweizer Cup aus. Die Frustration war nach dem Spielende definitiv zu spüren: «Ja klar, man will das Spiel natürlich gewinnen, egal, aus welcher Liga der Gegner kommt», so Kim Jaggy weiter. Angesprochen auf die strittigen Szenen reagiert er diplomatisch: «Wir liessen das nicht zu fest an uns heran. Wir haben ein Spiel, und das findet nur einmal statt. Man muss jede Chance nehmen und kämpfen. Es gab zwar einige strittige Situationen, aber im Endeffekt hat es einfach nicht gereicht. » Auch für ihn persönlich dürfte es eine spezielle Partie gewesen sein, so konnte der erfahrene Ex-Profi doch wiedermal den Vergleich mit Challenge Leagisten suchen: «Es ist immer wieder speziell, gegen Super- oder Challenge-League-Clubs zu spielen.»

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