Auch wenn der Gegner des FC Tuggen morgen im Cup aus der Challenge League kommt, ein Fussballfest ist unter den gegebenen Umständen nicht zu erwarten.

von Stefan Horisberger, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Zur zweiten Cup-Hauptrunde tritt Tuggen an der heimischen Linthstrasse gegen den FC Winterthur aus der Challenge League an. Die Zürcher stecken selbst noch in der Saisonvorbereitung, für Tuggen hat die Meisterschaft bereits begonnen. Schaut man sich die Vergangenheit an, wird klar, dass Tuggen im Cup immer wieder schöne Geschichten geschrieben hat. So ist man bereits bis ins Achtelfinale vorgestossen und traf unter anderem schon auf den FC Zürich, den FC Sion oder den FC Basel.

Dem Favoriten ein Bein stellen

Nebst der Tatsache, dass Winterthur wohl doch eine Nummer kleiner ist als die genannten Gegner, wird es in diesem Jahr auch coronabedingt zu keinem grossen Cupfest kommen. Es gilt Maskenpflicht, die Sektoren müssen strikte getrennt werden, Gästefans werden wohl kaum vor Ort sein. Und trotz der speziellen Umstände: Tuggen steht nicht chancenlos da. Dass Winterthur-Trainer Ralf Loose bereits beim Tuggen-Spiel in Dietikon im Publikum gesichtet wurde, ist ein weiterer Hinweis darauf, dass auch die Gäste ihren Cupgegner nicht unterschätzen wollen. Aus neutraler Sicht ist Winterthur bestimmt Favorit.

Tuggen hat gute Erinnerungen

Die Eulachstädter dürften aber auch Erinnerungen daran haben, dass sie nicht zum ersten Mal auf Tuggen treffen: In der zweiten Hauptrunde der Cup-Ausgabe 2009/10 führten die Märchler bis in die 89. Minute gegen Winterthur, ehe der spätere Internationale Innocent Emeghara per Hacke
den 1:1-Ausgleichstreffer erzielte. Tuggen verlor in der Folge 1:3 nach Verlängerung. Was aber viel wichtiger ist als das Ergebnis: Tuggen konnte damals mit einem Challenge-Leagisten mithalten.

Ist Tuggen genug im Schuss?

Dass Winterthur noch keine Ernstkämpfe in den Beinen hat, dürfte der Allenspach-Elf weiter in die Karten spielen. Die Tuggner Spieler sind motiviert, einen besonders grossen Effort hinzulegen: «Wir werden dem Favoriten Winterthur das Leben sicher schwer machen», kündigte Neuzugang Michael Bärtsch bereits am vergangenen Samstag an. Nach den Worten müssen jetzt auf dem Rasen auch die Taten folgen. In der Meisterschaft hat das bisher ganz gut geklappt.

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