Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen trifft der FC Tuggen zuhause auf Red Star. In der ersten Begegnung wurden die Zürcher aus dem Cup geworfen, was aus deren Sicht nach einer Revanche ruft.

von Stefan Horisberger, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Schon zum dritten Mal in Folge steht für den FC Tuggen eine Partie an der heimischen Linthstrasse an. Dabei darf man hoffen, dass sich die Temperaturen in einem angenehmeren Bereich bewegen, so war die Hitze doch in den letzten beiden Spielen eine zusätzliche Belastung für Spieler und Staff. Der Gegner ist einer, den man aus der jüngsten Vergangenheit kennt: Wie schon vor zwei Wochen ist wieder der FC Red Star zu Gast. Die Stadtzürcher mussten sich gegen Tuggen in der Cup-Vorqualifikation geschlagen geben. Der knappe 2:1-Sieg zeigt allerdings, dass die Verhältnisse keineswegs klar waren. Das Spiel gestaltete sich ausgesprochen ruppig, davon zeugten nicht zuletzt viele Unterbrechungen und gelbe Karten. Und dass Tuggen die erste Begegnung für sich entscheiden konnte, dürfte die Gäste motivieren, die offene Rechnung morgen auf der Linthstrasse begleichen zu wollen.

Bereit sein ist alles

Entsprechend gilt für die Allenspach-Truppe: Man muss bereit sein. Auch Defensivakteur Andrei Herlea blickte nach dem Sieg gegen Wettswil-Bonstetten schon nach vorne: «Wir erwarten, dass Red Star mindestens 20 Prozent mehr Gas geben wird. Sie wollen die Revanche. Wir dagegen sind als Team sehr stark, haben einen riesigen Teamgeist. Wenn wir nicht von Anfang an bereit sind, wird es nicht gut ausgehen.» Tuggen wird aber auch aus dem 2:1-Sieg im letzten Spiel Selbstvertrauen schöpfen, die Steigerung im Vergleich zum ersten Spiel war bereits sichtbar. Starke Einzelleistungen, wie der erste Ernstkampftreffer von Michael Bärtsch oder das Freistoss- Traumtor von Branko Bankovic sind einerseits Belohnung für harte Arbeit, andererseits aber auch Bestätigung und Motivationslieferanten. Nun gilt es, diesen Weg weiter zu verfolgen und auch letzte Ungereimtheiten im Zusammenspiel auszumerzen. Auch in Zürich ist die Zeit in den vergangenen zwei Wochen nicht stehen geblieben, Red Star wird bestimmt auch gefestigter auftreten. So deuten alle Anzeichen darauf hin, dass es morgen Samstag zum dritten Topspiel innerhalb dreier Wochen kommen wird.

Tuggen – Red Star Samstag, 18 Uhr, Linthstrasse

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