Am kommenden Samstag wird es für die Allenspach-Elf ein erstes Mal wieder um Punkte gehen, wenn die Meisterschaft nach langem Corona-Unterbruch wieder startet.

von Stefan Horisberger, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

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Liga-Topscorer Bärtsch wird sein erstes Meisterschaftsspiel im Tuggner Dress absolvieren.


Das Startprogramm hat es in sich – am ersten Spieltag wartet mit Wettswil-Bonstetten bereits der grosse Konkurrent der vergangenen Jahre. Die Freiämter waren den Tuggnern in der Vergangenheit stets auf den Fersen und die beiden Teams wechselten sich in der Tabellenführung oftmals ab. Ob das vermeintliche Spitzenspiel auch qualitativ ansehnlich sein wird, bleibt abzuwarten, denn nach den langen Pausen dürfte es trotz Vorbereitung noch einige Spiele brauchen, bis die Team-Maschine wieder sauber läuft.

Ein erstes Ausrufezeichen hat Tuggen bereits am letzten Wochenende mit dem Sieg gegen Red Star in der Cup-Vorqualifikation gesetzt. Allerdings wird man sich vor allem in der Offensive noch steigern müssen, wenn man gegen die starke Zürcher Verteidigung zu Chancen kommen will. In der Hinrunde der letzten Saison haben sie in 14 Spielen nämlich gerade mal 14 Gegentore erhalten – Tuggen hingegen deren 17. Beide Werte sprechen für die Defensiven der beiden Teams. Umso wichtiger, dass die Tuggner Fehlerquote tief bleibt und die offensive Intensität im Vergleich zum vergangenen Samstag zunimmt, wo man doch eher selten gefährlich vor dem Tor auftauchte.

Noch dürfen sich die Märchler aber noch auf ihre Schonfrist berufen. Unter anderem wird auch der letztjährige Liga- Topskorer Michael Bärtsch noch einige Zeit brauchen, um sich an die neue Mannschaft zu gewöhnen. Dies dürfte nach Tuggner Geschmack aber wohl lieber früher als später vonstatten gehen, sind doch der Abgang von Krasniqi und der Ausfall von Jakupov zu ersetzen. Wettswil-Bonstetten auf der anderen Seite hat keine namhaften Zuzüge gemacht, musste aber auch keine schmerzhaften Abgänge verzeichnen. Sie dürften darum einigermassen eingespielt auftreten. Schlussendlich ist vor allem eines sicher: Das Spitzenspiel ist zweifellos ein wichtiges. Allerdings wird die Meisterschaft noch nicht am kommenden Samstag entschieden werden.

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