Im Hinspiel der Qualifikationsrunde der Aufstiegsspiele musste Tuggen eine 1:3-Auswärtsniederlage hinnehmen. Die Märchler müssen nun am Samstag zu Hause gewinnen.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

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Dank seinem Auswärtstor sind Tuggens Chancen noch intakt: Lulzim Salija im Spiel gegen Winterthur vor einer Woche. (Bild: Carlo Stuppia) 


Das Team Waadt U21, das unter dem Logo von Lausanne Sports spielt, war der erwartet harte Gegner im Hinspiel. Die Waadtländer waren in der ersten Halbzeit das bessere Team und agierten abgeklärt. Offensiv suchten die Lausanner immer wieder den Abschluss, und gegen den Ball standen sie kompakt. Tuggen seinerseits tat sich lange Zeit schwer, ein Rezept gegen den gut organisierten Gegner zu finden. Trotzdem kamen die Tuggner Dardan Morina und Petar Ugljesic zu Chancen, jedoch scheiterten beide Stürmer.Lausanne kam immer wieder gefährlich über die Seiten, blieb im Abschluss aber zu ungenau.

Gegentreffer nach Eckbällen

In der 22. Minute fiel dann das erste Tor für das Heimteam. Nach einem Eckball stimmte die Zuordnung in der Tuggner Defensive nicht, was Lucas Pos ausnutzte und die Führung für das Team Waadt U21 erzielte. Die Waadtländer drückten weiter und kamen kurze Zeit später zum zweiten Treffer. Wiederum nach einem Eckball brachte der Lausanner Josias Lukembila seine Farben mit zwei Längen in Front.
Nach der Pause kam Tuggen entschlossener aus der Kabine und steigerte sich. Allerdings mussten die Märchler kurz nach Wiederanpfiff den dritten Treffer hinnehmen. In dieser Phase des Spiels hatte Tuggen mehr Spielanteile und suchte offensiv nach dem wichtigen Auswärtstor. Dies gelang dem eingewechselten Lulzim Salija in der 70. Minute mit einer herrlichen Direktabnahme. Tuggen schöpfte durch den Treffer Hoffnung und wollte nachlegen. In der Schlussphase entwickelte sich ein spektakuläres Spiel. Tuggen agierte offensiver, was wiederum Konterchancen für Lausanne ergab.Die Waadtländer schalteten nach Ballbesitz blitzschnell um und hatten gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen,gingen aber fahrlässig damit um. Die beste Chance für Tuggen vergab Dardan Morina kurz vor Schluss, als sein Abschluss in letzter Sekunde geblockt wurde.

«Wir können zwei Tore aufholen»

Fürs morgige Rückspiel an der Linthstrasse liegt für die Märchler aber noch alles drin.Vor allem aus der zweiten Halbzeit kann Tuggen einiges mitnehmen. Tuggen kann die zwei Tore aufholen, glaubt auch Trainer Adrian Allenspach.«Es werden noch mindestens zwei Halbzeiten zu spielen sein, wir sind in der Lage, die zwei Tore aufzuholen.» Auf wen Tuggen in der allfälligen zweiten und entscheidenden Aufstiegsrunde treffen wird, ist noch nicht klar. Im Duell der möglichen Gegner setzte sich Etoile Carouge, Gruppenerster der Gruppe 1, gegen das Zweitplatzierte der Gruppe 2, Solothurn, knapp mit 1:0 durch.

1:3

verlor der FC Tuggen sein erstes Aufstiegsspiel in Lausanne. Die Märchler müssen nun am Samstag zu Hause an der Linthstrasse gewinnen, wollen sie in die nächste Runde einziehen.

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