Mit einem Sieg in der morgigen Partie gegen Winterthur 2 zieht der FC Tuggen in die Aufstiegsspiele ein. Druck sei keiner da, sagt Ersatztorhüter Carlo Marty, der Ende Saison die Fussballschuhe an den Nagel hängen wird.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

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Hoffentlich darf auch am Samstag wieder gejubelt werden! (Carlo Stuppia) 

Morgen Samstag empfängt der FC Tuggen am letzten Spieltag die Reserven des FC Winterthur. Für Ersatztorhüter Carlo Marty wird es das letzte Meisterschaftsspiel sein, denn er beendet Ende Saison seine Karriere. Der mittlerweile 38-jährige Schlussmann schaut auf eine beeindruckende Fussballerkarriere zurück. Über zwei Jahrzehnte hütete Marty in der Region den Kasten. Von den Junioren von Freienbach über Cham, Seefeld, Linth und Lachen fand er durch die Ankunft von Adrian Allenspach den Weg an die Linthstrasse.

«Ich kannte Adrian Allenspach nicht persönlich, jedoch begegneten wir uns auf dem Platz das ein oder andere Mal. So wurde ich von Adi kontaktiert und musste nicht lange überlegen,ob ich einem Wechsel zustimmen soll», sagt Marty. Der Routinier ist die klare Nummer zwei im Tuggner Tor. «Mit Alessandro Merlo kam ein sehr guter Torhüter, der viel jünger ist als ich, also nahm ich die Rolle als Ersatztorhüter an.»

Bevor Marty sich auf den fussballerischen Ruhestand freuen kann, geht es für Tuggen im letzten Meisterschaftsspiel um vieles. Die Märchler können aus eigener Kraft die Aufstiegsspiele erreichen. Mit einem Sieg gegen die U21 von Winterthur ist Tuggen sicher in den Finalrunden. Ob vor dem wichtigen Spiel eine grössere Anspannung dem Team anzumerken ist? Marty locker: «Für uns ging es die ganze Saison um etwas.Wir gingen immer auf den Platz und wollten gewinnen. Mit einer guten Stimmung im Team versuchen wir locker zu bleiben.»

Der letzte Schritt soll gelingen

Die Qualifikation für die Aufstiegsspiele wäre der perfekte Abschluss für die Karriere von Carlo Marty. «Wir hoffen, dass uns der letzte Schritt gelingt. Wir haben die ganze Saison Biss und eine starke Reaktion auf die vergangene, verkorkste Saison gezeigt. Der Zusammenhalt in der Mannschaft ist riesig, dies soll uns den Erfolg bringen». Egal, wie das Spiel von morgen ausgeht. Pläne für die Zukunft hat Marty schon. «Vielleicht fange ich an zu golfen, wie ehemalige Profifussballer.» Er kann sich auch vorstellen, Goalietrainer bei den Junioren zu werden. Denn ganz ohne Fussball kann Marty nicht sein.

Tuggen – Winterthur 2 Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

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