Der FC Tuggen gewinnt auswärts beim SV Höngg,eine intensive und hart umkämpfte Partie 3:2. Mit diesem Auswärtssieg stösst Tuggen auf den zweiten Platz vor und kann weiterhin von den Aufstiegsspielen träumen.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt 

Krasniqi Genc Elfmeter 1
Topskorer Genc Krasniqi im letzten Heimspiel: Auch damals traf er ins Netz. (Bild: Carlo Stuppia) 

Es wurde für den FC Tuggen das erwartete, harte Auswärtsspiel auf dem Kunstrasen in Höngg. Die Stadtzürcher konnten befreit aufspielen und setzten ihre Gäste früh unter Druck. Tuggen zeigte sich beeindruck von der Spielweise des Heimteams und bekundete Glück,nicht früh einem Rückstand hinterherrennen zu müssen. Der Höngger Marin Wiskemann scheiterte nach knapp zehn Minuten mit seinem Kopfball am Pfosten. Tuggen agierte in den ersten Minuten nervös, die Wichtigkeit des Spiels war den Spielern anzumerken.

Zwei Tore vor der Pause

Allerdings fing sich Tuggen im Verlaufe des Spiels wieder und kam, je länger das Spiel dauerte, besser in Fahrt. Richtig zwingend wurde es allerdings vor keinem der beiden Tore. So flachte die Partie zunehmend ab und der Kampf bestimmte das Geschehen.
Erst kurz vor der Pause überschlugen sich die Ereignisse.Manuel Georgis’ Distanzschuss brachte den Einheimischen die Führung. Die Reaktion von Tuggen liess nicht lange auf sich warten. Praktisch im Gegenzug war Dardan Morina nach einem Eckball mit dem Kopf zur Stelle und traf zum Ausgleich. Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte der Kampf das Spielgeschehen. Tuggen tat sich auf dem ungewohnten Kunstrasen schwer. Mit vielen ungenauen Zuspielen machten sich die Märchler das Leben selber schwer. Höngg spielte eine engagierte Partie und hielt mit viel Kampf dagegen. Ein individueller Fehler der Tuggner Hintermannschaft bescherte Höngg einen Eckball. Das Heimteam nutzte den Fehler aus und ging mit einem Kopftor durch Michael Schreiner wiederum in Führung. Die Märchler mussten somit schon zum zweiten Mal einen Rückstand wettmachen. Dies gelang auch.

Ugljesic machte den Unterschied

Es kam die grosse Stunde des eingewechselten Petar Ugljesic. Der bullige Stürmer drehte die Partie mit einem Doppelpack binnen acht Minuten und hielt die Hoffnungen für die Aufstiegsspiele aufrecht. Tuggen zeigte an diesem Nachmittag viel Moral und war in der Lage einen zweimaligen Rückstand noch zu drehen. Matchwinner für die Märchler war Petar Ugljesic, der in den vergangenen Wochen wenig Spielzeit erhalten hatte. «Ich brannte auf einen Einsatz und war immer bereit der Mannschaft zu helfen», so Ugljesic. Weiter meinte der Doppeltorschütze: «Wir wussten, dass es eine harte Partie geben wird. Wir haben offensiv zu wenig zielstrebig nach vorne gespielt,deshalb blieb es, bis zum Schluss, ein Spiel auf Augenhöhe.» Zwei verletzte Tuggner
Trotz Happy-End der Allenspach-Elf gab es weitere Wermutstropfen. Noch vor der Pause mussten Topskorer Genc Krasniqi und Stamm-Innenverteidiger Sead Jakupovic verletzt ausgewechselt werden.

Die Verletzung von Krasniqi scheint nicht ernster Art zu sein.«Ich habe mir den Fuss vertreten, er ist geschwollen», so der Topskorer. Er wolle nach dieser Woche zusammen mit dem Trainer schauen, ob ein Einsatz im wichtigen Heimspiel am nächsten Wochenende gegen Winterthur 2 ein Einsatz schon Sinn mache.«Ich habe der Mannschaft nun die ganze Saison so viel helfen können. Wenn ein Einsatz gewünscht ist,werde ich mich zusammenreissen.» Er habe nach dem gedrehten Spiel in Höngg ein gutes Gefühl, was das Erreichen der Aufstiegsspiele anbelangt. «Nun wird sich zeigen, ob wir als Mannschaft in der wichtigsten Phase der Meisterschaft den Druck aushalten können oder nicht.»

«Nun wird sich zeigen, ob wir als Mannschaft den Druck aushalten oder nicht.»
Genc Krasniqi
Stürmer FC Tuggen

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