Tuggen liegt nach dem 1:1 auswärts gegen Red Star drei Punkte hinter Wettswil-Bonstetten, das momentan hinter dem unangefochtenen Leader Baden auf dem begehrten zweiten Platz steht.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Es war kein Fussballleckerbissen auf der Allmend Brunau in Zürich. Die Partie zwischen den Tabellennachbarn Red Star und Tuggen war geprägt von viel Kampf. Viele Unterbrüche liessen wenig Spielfluss auf dem holprigen Rasen zu. Bei windigen und kalten äusseren Bedingungen sahen die Zuschauer deshalb eine ereignisarme Partie mit wenig Torchancen. Mit dem 1:1 Unentschieden wusste denn auch Tuggen-Trainer Adrian Allenspach nach dem Spiel nicht so recht etwas anzufangen. «Wir müssen uns auch mal mit einem Unentschieden zufriedengeben»,war sein einfacher Kommentar dazu.

Mittelmässige Tuggner

Der Auftritt der Tuggner war nicht sonderlich gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Zwar wurde über weite Strecken die Gangart im Spiel bestimmt. Doch wirklich etwas mit der Überhand anzufangen wussten die Märchler nicht. Allenspach dazu weiter: «Red-Star machte uns das Leben enorm schwer und liess uns beinahe keine Möglichkeiten.» In der Tat standen die Zürcher enorm kompakt.Auch der sonst so effektiven und in den letzten Spielen Tore zuhauf produzierenden Offensive wollte wenig gelingen. Gute Ideen wurden auf beiden Seiten gesucht,aber wenig gefunden.Einziger kleiner Lichtblick war das Abseitstor von Genc Krasniqi.

Red Star aus dem Nichts

Auch wenn Tuggen in einem Spiel mit wenig Chancen die feinere Klinge führte, waren es die Einheimischen, die nicht ganz dem Spielverlauf entsprechend in Führung gehen konnten. Nach einem Freistoss wurde Florian Steiger von der Tuggner Verteidigung vergessen. Mit einer sehenswerten Direktabnahme in die untere Torecke schoss er die Platzherren in Front. Diese Führung spielte den Rotsternen sichtlich in die Karten. Die Taktik der Zürcher schien aufzugehen. Die eigene Defensive wurde noch mehr verstärkt, um den Tuggner Spielaufbau und damit die Offensive zu stören. So drückten die Tuggner vehement auf den Ausgleich und waren in dieser Phase klar spielbestimmend.

Gefährliche Zürcher Konter

Die Gastgeber lauerten auf Konter, konnten sich aber kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Erst knapp fünf Minuten vor Spielende zahlte sich das Tuggner Anrennen aus, auf kuriose Art und Weise. Nach einer seitlichen Hereingabe nickte Dardan Morina zum vermeintlichen Ausgleich ein. Der Jubel blieb den Tuggnern im Halse stecken, denn Schiedsrichter Mehmed Ljatifi gab den Treffer nicht. Zum Erstaunen aller Zuschauer und Spieler zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Was er genau gesehen hatte, blieb sein Geheimnis. Jakup Jakupov nahm die Einladung an und verwandelte den Strafstoss sicher zum Ausgleich. Tuggen spielte nun weiterhin auf Sieg. Der eingewechselte Petar Ugljesic kam dabei dem Siegtreffer am nächsten.Doch sein Abschluss aus aussichtsreichster Position zischte um Haaresbreite am Pfosten vorbei.

So wurde es für die Märchler zum erwartet harten Auswärtsspiel,was der Cheftrainer nach dem Schlusspfiff nur bestätigen konnte. «Aus meiner Sicht war es das bis anhin schwierigste Auswärtsspiel der Saison.Wir nehmen den Punkt mit nach Hause, arbeiten weiter hart und schauen nach vorne.» Schon am Mittwoch hat Tuggen, im Nachtragsspiel gegen Mendrisio, die Möglichkeit, den nächsten Vollerfolg einzufahren.

«Wir müssen uns auch mal mit einem Unentschieden zufriedengeben.»
Adrian Allenspach
Trainer des FC Tuggen

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