Der FC Tuggen wird in der kommenden Saison nicht im Schweizer Cup mittun dürfen. Die Märchler verloren am Samstagnachmittag das Heimspiel gegen Lancy.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

 

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Durfte am Samstag wärhrend  etwas mehr als einer Halbzeit eine Verschnaufpause einlegen: José Meier. (Bild: Carlo Stuppia) 

 

Es war angerichtet für einen erfolgreichen Nachmittag.

Bei herrlichem Frühlingswetter wollte Tuggen die zweite Qualifikationsrunde des Schweizer-Cups überstehen und in das Hauptfeld einziehen. Aber es kam anders. Der FCT musste das erst dritte Mal in dieser Saison als Verlierer vom Feld – ausgerechnet in diesem wichtigen K.o.-Spiel. Zum zweiten Mal in Folge also findet der Schweizer Cup ohne Märchler Beteiligung statt. Dementsprechend war auch die Stimmung nach dem Spiel. Die Enttäuschung war den Spielern ins Gesicht geschrieben. José Meier, der zu Beginn der Partie eine Verschnaufpause erhielt, suchte nach Worten. «Es ist sehr schade, dass wir ausgeschieden sind. Wir kamen nie wirklich in die Partie und erwischten nicht den besten Tag.» Lancy, der zweitplatzierte der Gruppe 1, war nicht besser, aber effizienter als die Märchler. Aus wenig Chancen erzielten die Westschweizer drei Tore.

Trainer Adrian Allenspach überraschte mit seiner Aufstellung. Neben Meier setzte sich auch der treffsichere Genc Krasniqi auf die Bank und wurde erst nach der Pause eingewechselt. 

Missverständnis entschied Partie

Die Partie war von Beginn weg ein Geduldsspiel; und sie blieb über die ganze Spielzeit taktisch geprägt. Grosschancen gab es beidseits nur wenige. Tuggen war zwar bemüht, zeigte sich vor dem Tor aber zu wenig abgeklärt. Nur wenig passte zusammen. So kamen die Gäste immer besser ins Spiel und trauten sich Offensiv mehr zu. Die Führung in der 37.Minute – Maurizio Palermo traf per sehenswertem Weitschuss – war dennoch schmeichelhaft. Tuggen sah sich je länger, je mehr gezwungen, Risiken einzugehen. Der offensivere Auftritt spielte den Gästen in die Karten, die nach etwas mehr als einer Stunde auf 2:0 stellten. Sinnbildlich war, dass mit Andrei Herlea ein Verteidiger für den Tuggner Anschlusstreffer verantwortlich war – und dass es nicht lange dauerte, bis die Zweitoreführung Lancys wieder hergestellt war. Dos Santos profitierte von einem Missverständnis des Tuggner Hüters Alessandro Merlo und Kim Jaggy.

Es war die Entscheidung. Tuggen kam zwar nochmals heran, der Anschlusstreffer Krasniqis in der Nachspielzeit kam aber zu spät. Tuggen erwischte nicht den besten Nachmittag und musste sich einem äusserst Effizienten und solid auftretenden Gegner geschlagen geben.

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