Die letzte Hürde auf dem Weg ins Hauptfeld des Schweizer Cups heisst für Tuggen Lancy. Die Märchler sind in Form, doch auch die Westschweizer mischen in ihrer 1. Liga-Gruppe an der Spitze mit.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

FCT Angriff vor FCB Fans
Gibt es Bald wieder ein Cup-Fest an der Linthstrasse? (Bild: Carlo Stuppia)

Das Fazit nach drei Spieltagen in der Rückrunde von Tuggen-Trainer Adrian Allenspach fällt kurz und knapp aus: «Der Start war okay.» In Euphorie verfallen will der Ostschweizer nicht, auch wenn Tuggen in den ersten drei Spielen sieben von möglichen neun Punkten geholt hat. «Wir haben spielerisch gute Ansätze gezeigt», so Allenspach weiter. Dennoch ist ein Erfolgstrainer selten vollends zufrieden mit seiner Mannschaft. In gewissen Punkten hat auch Tuggen noch Steigerungspotenzial.«In der Defensive noch kompakter stehen und nicht zwingende Gegentore vermeiden », lautet Allenspachs Plan für den Rest der Saison.

Grosse Cup-Vergangenheit

Bis anhin läuft es im Ligaalltag rund und der ganze Fokus kann auf das wichtige und letzte Cup-Quali-Spiel von morgen Samstag gelegt werden. Tuggen möchte nach einem Jahr Abwesenheit endlich wieder in das Hauptfeld des Schweizer-Cup Wettbewerbs einziehen. Auch für Allenspach ein Highlight der Rückrunde. Tuggen mauserte sich in den vergangenen Jahren zu einer Cup-Mannschaft und konnte in seiner Vereinsgeschichte einige Cup-Erfolge feiern. An diese Zeiten wollen die Tuggner gerne wieder anknüpfen. Unter der Leitung von Allenspach stand Tuggen viermal im Achtelfinale des Schweizer-Cups und konnte mit dem FC Sion, FC Zürich und zweimal dem FC Basel gleich mehrere Spitzenteams der Super League begrüssen.
Die letzte Hürde auf dem Weg zu einer Cup-Party heisst Lancy. Diese Hürde ist aber keine kleine: Die Genfer spielen wie Tuggen in der 1. Liga, belegen in der Gruppe 1 den zweiten Zwischenrang und schnuppern an einem Aufstiegsplatz. Allenspach ist jedoch vorbereitet: «Ich konnte einige Information über dieses Team einholen, einen starken Sturm und eine erfahrene Achse sind die Prunkstücke der Mannschaft, die uns alles abverlangen wird.» Es ist also alles angerichtet für eine spannende Affiche.

Keine lange Reise in die Romandie

Personell kann Adrian Allenspach fast aus dem Vollen schöpfen. Der eben erst von einer Verletzung zurückgekehrte Abwehrmann Sead Jakupovic, leidet seit dem letzten Spiel gegen Eschen/Mauren an einer hartnäckigen Wadenprellung und wird voraussichtlich das Spiel gegen Lancy verpassen, ansonsten stehen alle Spieler zur Verfügung. Ein Vorteil ist sicher auch, dass die Mannschaft zu Hause antreten kann und nicht die lange Reise in die Westschweiz antreten muss. Es wird ein spannender Vergleich zwischen zwei Spitzenteams aus verschiedenen 1. Liga- Gruppen. Das Cup-Quali-System ist wie der Cup aufgebaut, also im K.o.System. Es gilt also: Wer verliert, ist raus.

Tuggen – Lancy Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

«Lancy hat einen starken Sturm. Sie werden uns alles abverlangen.»
Adrian Allenspach
Trainer FC Tuggen

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