mod_easyslider

Tuggen, offensivstärkstes Team aller drei 1.-Liga-Gruppen, traf im ersten Heimspiel des Jahres auf Wettswil-Bonstetten, das mit der besten Defensivabteilung der Liga anreiste. Obwohl Tuggen spät und glücklich zum Ausgleich kam, ist man mit dem einen Punkt nicht zufrieden.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Die Ausgangslage vor der Partie beinhaltete viel Brisanz – und das Spiel hielt denn auch,was es versprach. Es bot einiges und war einem Spitzenspiel würdig.Zwar war das spielerische Niveau aufgrund des tiefen Terrains an der Linthstrasse nicht überdurchschnittlich. Der Abnützungskampf mit vielen kernigen Zweikämpfen und Provokationen sorgte dennoch dafür, dass die Zuschauer vorzüglich unterhalten wurden.

«… und dennoch kassieren wir genau auf diese Art ein Gegentor»

Die Gäste aus Wettswil kamen entschlossen aus der Kabine und sorgten in der Tuggner Defensivabteilung in den Startminuten für einige Unsicherheiten. Die druckvolle Startphase konnte Wettswil-Bonstetten zu seinem Vorteil ausnutzen. Nach einem stehenden Ball stand Nikola Marjanovic, der erst letzten Winter von der March zu den Zürchern wechselte, am zweiten Pfosten frei und konnte unbedrängt zur frühen Führung einschieben. Über dieses Gegentor ärgerte sich nach Spielschluss Tuggens Trainer Adrian Allenspach enorm: «Ein unnötiges Tor. Wir wussten, dass Wettswil bei stehenden Bällen sehr gefährlich ist. Wir sprachen das vor der Partie noch an – und dennoch kassieren wir genau auf diese Art ein frühes Gegentor.»

Zweimal nur den Pfosten getroffen


Somit musste Tuggen, wie schon am letzten Wochenende beim 5:3-Auswärtssieg über Lokalrivale Linth, früh einem Rückstand nachrennen. Lange Zeit taten sich die Tuggner schwer, ins Spiel zu kommen. Wettswil war in den Zweikämpfen präsenter und störte die Angriffsbemühungen von Tuggen vehement. Und so ging es eine halbe Stunde, bis das Heimteam den Tritt fand. Doch Jakup Jakupov, der eine Grosschance kläglich versemmelte, und Genc Krasniqi, der mit seinem Kopfball am gegnerischen Torwart scheiterte, verpassten den Ausgleich. So wurde es für Tuggen gegen immer tiefer stehende Gäste ein Geduldsspiel. In diesem Spitzenkampf entwickelte sich ein Einbahnfussball.Tuggen war endgültig in der Partie angekommen, machte vieles richtig und suchte den Ausgleich – fand ihn aber vorerst nicht. Es war enorm schwer für den FCT, gegen die kompakten Wettswiler zu Torchancen zu kommen.

Kamen Tuggner zu Möglichkeiten, bekundeten sie Pech. Zuerst traf Dardan Morina den Pfosten und keine fünf Minuten später landete auch der Abschluss von Genc Krasniqi am Pfosten. Sinnbildlich für dieses Spiel war, wie der längst überfällige Ausgleich dann zustande kam. Jakup Jakupov verwertete einen umstrittenen Hands- Elfmeter.

«Es gibt ausser dem Resultat nichts zu bemängeln»

Die Punkteteilung war für Allenspach zu wenig: «Wenn wir das ganze Spiel ansehen, haben wir heute zwei Punkte verloren. Wir haben vieles richtig gemacht, viel zu bemängeln – ausser dem Resultat – gibt es für mich heute nicht.»

Teilen:

    Hauptsponsor

    Tenüsponsoren

    Medienpartner

FC TUGGEN     |     POSTFACH 49     |     CH-8856 TUGGEN     |     INFO(AT)FCTUGGEN.CH     |     COPYRIGHT 2018 FC TUGGEN
Created by Dominik Kuhn