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Spannung in Näfels: Linth 04 liess sich von Tuggen lange nicht abschütteln – erst die Schwyzer Tore vier und fünf brachten die Entscheidung.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

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Dardan Morina gegen einen Glarner, beim Heimspiel im vergangenen August. (Bild: Carlo Stuppia) 

 

Nach knapp vier Monaten Pause ging es für den FC Tuggen, mit dem Derby gegen FC Linth,in der Rückrunde los. Dem Spiel merkte man die lange Pause nicht an. Beide Mannschaften zeigten von Beginn an eine engagierte Partie, wobei das Team aus dem Glarnerland etwas besser in das Match einstieg. Der furiose Start wurde dann auch sogleich mit der Führung belohnt. Der Ex-Tuggner Villian Pizzi überlief die ganze Tuggner Hintermannschaft und konnte nur von Allessandro Merlo gestoppt werden, gegen den Nachschuss von Amar Sabanovic war dann auch der Tuggner Schlussmann chancenlos. Nach dem Rückstand wusste der FCT zu reagieren und kam besser in die Partie. Die logische Folge war der Ausgleich. Andrei Herlea stand nach einem Eckball am zweiten Pfosten frei und konnte ausgleichen. Tuggen übernahm das Spieldiktat und konnte das gewohnte Kurzpassspiel aufziehen. Der Aufsteiger aus dem Lintthal kam immer wieder mit schnell gespielten Angriffen in die Gefahrenzone. Dennoch war es Tuggen, welches wiederum in Führung ging. Genc Krasniqi war mit einem herrlichen Schlenzer aus gut 20 Metern erfolgreich. Tuggen liess sich nach diesem Führungstor in die Defensive drängen und kassierte, kurz vor dem Seitenwechsel, den erneuten Ausgleich. Mit vier Toren, verteilt auf beide Seiten, ging es in die Pause.

Den Widerstand gebrochen

Nach der Pause erwischte Tuggen den besseren Start und konnte durch Jakup Jakupov wiederum in Führung gehen. Doch wie schon im Hinspiel, zeigte der FC Linth grosse Moral und kämpfte weiter. Schon Anfang August, zum Auftakt in die Erstliga-Saison, waren die Glarner in der Lage gewesen, dreimal einen Rückstand wettzumachen. Auch beim Rückspiel gelang ihnen ähnliches, diesmal konnten sie zweimal einen Rückstand aufholen.Nach gespielten 73 Minuten konnte wiederum Sabanovic mittels Penalty den Spielstand egalisieren. Tuggen wollte sich zum Auftakt in die Rückrunde nicht mit diesem Auswärtspunkt zufriedengeben und drückte weiter auf die neuerliche Führung. Etwas glücklich entstand diese dann auch: Dario Stadler versuchte es aus der Distanz und sah seinen abgelenkten Weitschuss ins Tor kullern. Keine Minute später doppelte Krasniqi nach und brach somit den Widerstand des Heimteams endgültig.

Das Spiel war für die knapp 400 Zuschauer ein Spektakel. Dennoch dürften beide Trainer mit der eigenen Defensive nicht vollends zufrieden sein. Für Tuggen gilt es, die defensiven Unsicherheiten in den kommenden Wochen in den Griff zu bekommen. Mit den gewonnen drei Punkten konnte Tuggen auf die Spitzenteams Boden gut machen.Tuggen liegt immer noch an fünfter Stelle hat allerdings nur noch zwei Punkte Rückstand auf den neuen Leader Red-Star.

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