mod_easyslider


Am Sonntag greift der FC Tuggen nach der Winterpause gegen Linth 04 wieder ins Spielgeschehen ein. Die Märchler wollen sich in der Tabelle nach vorne arbeiten.


von Lars Morger, March-Anzeiger/Höfner-Volksblatt

 

Allenspach Bild1


Nicht viel ist heuer vergleichbar mit der Hinrunde des Vorjahrs beim FC Tuggen. Damals standen die abgestiegenen Märchler in der Tabelle auf Rang zehn, nur fünf Punkte vor einem Abstiegsplatz. Vieles stimmte damals nicht beim FCT. Ganz anders sieht die Situation in der laufenden Meisterschaft aus. Die Steigerung ist klar ersichtlich, das Team konnte sich in der vorderen Tabellenhälfte festsetzen. «Zum grossen Teil war die Hinrunde okay», sagt Trainer Adrian Allenspach.Ihn ärgert,dass in den letzten vier Spielen nur noch fünf Punkte gewonnen werden konnten. «Vor allem die Niederlage gegen Gossau im letzten Spiel wäre nicht nötig gewesen und hat mich brutal geärgert »,so der Tuggner Übungsleiter.Der Trainer sieht aber auch, dass es in die richtige Richtung geht.


Keine grösseren Verletzungen


In der vergangenen Woche reiste die Mannschaft ins Trainingslager nach Gran Canaria. Praktisch die ganze Mannschaft konnte mitreisen, die Tuggner blieben fast verletzungsfrei. Einzig Verteidiger Sead Jakupovic litt eine Woche vor dem Trainingslager an muskulären Problemen, ist nun aber wieder zurück im Training. Die Märchler konnten sich also bestens auf die anstehende Rückrunde vorbereiten. Im Training und auch im Lager wurde vor allem im Ausdauerbereich gearbeitet. Die fünf Testspiele konnte Tuggen gewinnen. Dabei gab es aber Auf und Abs zu beobachten. Es gab Kantersiege gegen Rüti (2. Int., 8:0) und Zug 94 (1., 4:1) sowie ein mageres 1:0 gegen Dietikon (2. Int.). Gegen die beiden 2. Liga Interregional-Teams Wil und Frauenfeld kassierten die Tuggner allerdings fünf Tore, eine beachtliche Menge gegen unterklassige Gegner. Weniger unnötig Punkte abgeben Nach der Hinrunde sieht Allenspach noch Verbesserungspotenzial. «Es darf uns nicht mehr passieren, dass wir gegen Mannschaften aus den hinteren Tabellenregionen so viele Punkte abgeben. » Daran müsse man weiterhin arbeiten. Allenspach nennt aber auch Positives: «Wir standen in der Hinrunde ziemlich kompakt, das hat mir gefallen », sagt er. Auch die Homogenität im Team und die Offensive gefielen ihm. Generell könne man sagen: Es wurde Fussball gespielt, und nicht gekrampft oder gekickt.

Am Sonntag geht es nun gegen Linth 04. Für den Rückrundenstart stehen die Vorzeichen für Tuggen gut. Man steht auf dem fünften Tabellenplatz, nur vier Punkte hinter Leader Wettswil-Bonstetten und drei Punkte hinter einem Aufstiegsplatz. Allenspach will aber noch nicht zu weit nach vorne schauen: «Wir müssen nicht jetzt schon vom Aufstieg reden, wenn wir auf Platz fünf stehen.» Ziel sei es, dass man eine gewisse Konstanz hinbringe. «Wir wollen uns Schritt für Schritt verbessern, sowohl rangmässig als auch spielerisch.» Wenn man dies erreiche, gehe es sicherlich in die richtige Richtung.


Weniger Transfers als in anderen Jahren

Im letzten Jahr gab es fünf neue im Tuggner Kader. In diesem Winter vermeldeten die Märchler nur zwei Abgänge sowie gleich viele Zuzüge. Rinor Avdyli und Ardian Murtisi verlassen den FCT mit unbekannten Zielen. Neu ins Team kamen die beiden Mittelfeldspieler Luca Lanzendorfer (aus Gossau) und Lulzim Salija (von YF Juventus). Letzterer hat ein halbes Jahr keinen Ernstkampf mehr bestritten. «Für ihn geht es darum, erst mal wieder Spielpraxis zu sammeln.» Er sei ein guter defensiver Mittelfeldspieler mit einem starken linken Fuss.«Das wird uns weiterhelfen », weiss Allenspach. Lanzendorfer sei ein Allrounder, der überall eingesetzt werden könne. «Er wird sicher auch zu seinen Einsätzen kommen, das ist klar.» Beide Spieler seien talentiert und passen ausserdem hervorragend in die Mannschaft.

Highlight Cup


Ein Highlight für den Trainer ist die Cup-Qualifikation in drei Wochen gegen Lancy (1.). Um den Einzug in das Cup-Hauptfeld zu schaffen und so womöglich wieder einen grossen Gegner aus der Super League an der Linthstrasse zu empfangen, sind die Westschweizer die letzte Hürde. Zuletzt war 2016 mit dem FC Basel ein Grossklub zu Besuch. «Wir durften schöne Dinge im Schweizer Cup erleben», schwärmt Allenspach. Man werde alles daran setzen, dass man sich in diesem Jahr wieder dafür qualifiziert.


Linth 04 – Tuggen Sonntag, 14 Uhr, SGU Näfels


«Im Cup durften wir schöne Dinge erleben. Wir werden alles daran setzen, damit wir uns erneut qualifizieren.»
Adrian Allenspach
Trainer FC Tuggen

Teilen:

    Hauptsponsor

    Tenüsponsoren

    Medienpartner

FC TUGGEN     |     POSTFACH 49     |     CH-8856 TUGGEN     |     INFO(AT)FCTUGGEN.CH     |     COPYRIGHT 2018 FC TUGGEN
Created by Dominik Kuhn