Josip Uzelac kam nach einem Jahr Verletzungspause vor wenigen Tagen zu seinem Startelf-Comeback. Der polyvalent einsetzbare Spieler wird FCT-Trainer Adrian Allenspach wieder neue Möglichkeiten bieten.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Josip Uzelac kann bei Tuggen schon fast als Neuzugang betitelt werden, obwohl der polyvalent einsetzbare Spieler bereits im Sommer 2017 zu den Märchlern stiess. Allerdings brachte ihm der Wechsel kein Glück. Noch unter der Leitung von Ex-Trainer Danijel Borilovic verletzte sich Josip Uzelac im vierten Spiel der vergangenen Spielzeit schwer. Die Diagnose Kreuzbandriss bedeutete fast ein Jahr Pause. Eine neue Situation für Uzelac: «Ich hatte bis dahin das Glück, von schweren Verletzungen verschont geblieben zu sein. Daher war es eine niederschmetternde Diagnose.» Auch der Zeitpunkt der Verletzung hatte ihm zu schaffen gemacht, weil es nicht leicht gewesen sei,gleich zu Beginn der Saison einen solchen Rückschlag zu verarbeiten.

Die ersten drei Monate nach der Verletzung waren besonders hart, «auch im mentalen Bereich», gesteht Uzelac.So musste er gezwungenermassen seine Mannschaft von aussen beobachten und konnte nicht aktiv auf dem Platz mithelfen – nichts für Josip Uzelac: «Ich bin ein sehr schlechter Zuschauer,hätte lieber der Mannschaft auf dem Platz geholfen, als auf der Tribüne mitzufiebern.» Nach einer Saison als Zuschauer ist er nun froh, dass alles gut gekommen ist und seine Teamkameraden die Liga in extremis halten konnten.

«Ich spiele dort, wo es mich braucht»

Ab sofort kann er auch persönlich wieder nach vorne schauen: Ziemlich genau nach einem Jahr gab er vor Wochenfrist gegen United, auf jenem Platz,wo er die Verletzung eingefangen hat, sein Comeback in der FCT-Startelf. «Ich brauche sicherlich noch Spiele, um wieder die alte Form zu erreichen, die ich von mir erwarte», sagte der 27-Jährige. Aber er habe auch nichts überstürzen wollen und sich in der Physiotherapie viel Zeit gelassen, um richtig zu genesen.

Josip Uzelac ist ein Spieler, der auf beinahe jeder Position agieren kann. Er selbst sagt: «Ich spiele dort,wo mich der Trainer aufstellt und braucht», auch wenn er sein zu Hause auf der Position des Aussenverteidigers oder als Flügelmann sieht. Jedoch sind die Tuggner diese Saison auf diesen Positionen sehr gut besetzt. So kann er auch, wie zuletzt, im zentralen Mittelfeld spielen und seine Qualitäten unter Beweis stellen. Für Adrian Allenspach ist ein Spieler wie Uzelac Gold wert, weil er neue Möglichkeiten bietet.

Red Star hat im Cup überzeugt

Mit dem nächsten Gast auf dem Linthstrasse- Rasen – Red Star – wartet eine richtige Knacknuss auf die Tuggner. Die Zürcher erreichten vergangene Saison die Aufstiegsspiele und scheiterten erst in der letzten Runde am übermächtig scheinenden Bellinzona. Die Zürcher werden nun mit viel Selbstvertrauen in die March reisen.Denn Red Star setzte sich am vergangenen Wochenende im Schweizer Cup gegen den Promotion League-Vertreter Cham durch (1:0) und zogen in die Achtelfinals ein, wo nun der Super-Ligist FC Zürich wartet.

Auch Uzelac weiss von den Qualitäten des morgigen Gegners: «Red Star ist eine Mannschaft, die sehr unangenehm zu bespielen ist und als Einheit auftritt.» Dennoch möchte Tuggen an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen und die nächsten drei Punkte einfahren.

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6:2
 
3' Meier (1:0)
43' Morina (2:0)
52' Krasniqi (3:0)
58' Avdyli (4:0)
64' Ladner (4:1)
75' Farkas (5:1)
79' Stadler (6:1)
86' Ladner (6:2)
 

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