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Tuggen muss nochmals zittern

Weil die Märchler in Bellinzona sang- und klanglos mit 0:3 verloren und gleichzeitig alle Mitkonkurrenten im Kampf gegen den Abstieg punkteten, ist der FC Tuggen noch nicht gerettet.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Kurz: Es war ein Spieltag zum Vergessen für den FC Tuggen. Durch den Stau am Gotthard wurde nicht nur die Anfahrt zum Auswärtsspiel bei Bellinzona mühsam, auch im Spiel kam Tuggen nicht auf Touren. Gegen den Liga-Dominator aus dem Tessin hatte Tuggen nichts entgegenzusetzen. Der FCT verlor diskussionslos mit 0:3. Die Teams vom Tabellenende punkteten jedoch ausnahmslos.Es folgte das grosse Zusammenrücken in der Tabelle. Rein rechnerisch sind eine Runde vor Schluss sieben Teams abstiegsgefährdet. Praktisch sind es fünf. Tuggen gehört dazu. Zwei Zähler Vorsprung weist der FCT auf den Abstiegsrang auf.

Kaum Torszenen

Dabei reiste Tuggen mit viel Selbstvertrauen an. Die zwei Siege aus den vergangenen zwei Spielen taten der Mannschaft gut und gaben Selbstvertrauen. Allerdings musste Adrian Allenspach aufgrund von verletzten, gesperrten und abwesenden Spielern einige Absenzen verkraften. Deshalb machten die Reise ins Tessin nur 15 Spieler mit. Zu allem Übel wurde Allenspach schon früh in der Partie gezwungen, Antreiber Dario Stadler auszuwechseln. In der Schlussphase musste auch noch Innenverteidiger Rinor Avdyli frühzeitig ausgewechselt werden.

Während an diesem Nachmittag vieles nicht für die Tuggner lief, wurden die Tessiner von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie zeigten auf, wieso sie unangefochten an der Tabellenspitze stehen. Schnelles und genaues Kombinationsspiel führte zu mehr Ballbesitz. Tuggen war gewillt, dagegenzuhalten, jedoch liessen die Märchler jegliche Kampfbereitschaft vermissen.

Allgemein war die Partie im altehrwürdigen Stadion Comunale kein Leckerbissen. Vieles spielte sich in der Mittelzone ab, Torszenen gab es kaum. Wenn es zu Offensiv-Aktionen kam, war mehrheitlich das Heimteam dafür besorgt. Eine solche Aktion wurde in der 18. Minute belohnt. Nach einem Standard herrschte im Strafraum von Tuggen ein Durcheinander, Orlando Magnetti, Topskorer von Bellinzona, stand richtig und schob zur frühen Führung ein.

Offensiv gelang dem FCT gegen die routinierte Abwehr Bellinzonas wenig. Die ACB machte es besser und ging mit der zweiten Chance 2:0 in Führung. Eine Einzelleistung von Daniel Maffi reichte, um den Zwei-Tore-Vorsprung zu bewerkstelligen. Nach der Pause erhöhte wiederum Maffi zum 3:0. Dies war die Vorentscheidung.

Nun ist ein Sieg gefordert

Tuggen erwischte einen schlechten Nachmittag und war nie in der Lage, den Leader in Bedrängnis zu bringen. Der Gegner war schlicht eine Klasse besser und legte eine enorme Effizienz an den Tag. Nun gilt es, dieses Spiel abzuhaken und nach vorne zu schauen. Tuggen hat es noch immer selbst in den Füssen. In der Schlussrunde gegen Thalwil könnten sich die Märchler mit einem Sieg aller Abstiegssorgen entledigen.

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