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Sechspunktespiel für den FC Tuggen

Die Lage des FC Tuggen ist misslich. Gewinnen die Märchler morgen nicht gegen Seuzach, rückt ein allfälliger Abstieg – der zweite in Serie – immer näher.

von Tobias Akermann

Es ist nicht die Saison des FC Tuggen. Auf die verkorkste Hinrunde reagierte Präsident Felix Huber und nahm einen Trainerwechsel vor. Es war ein Wechsel, der sich bis anhin noch nicht wunschgemäss auszahlte. Mit dem neuen, alten Trainer Adrian Allenspach stecken die Märchler tief im Abstiegssumpf. In der verrücktesten aller Erstliga-Gruppen kämpfen vier Runden vor Schluss sieben Mannschaften gegen den Abstieg. Die Entscheidung um den Abstieg wird voraussichtlich erst in der letzten Runde fallen.

Mit der Niederlage am Sonntag gegen das damalige Schlusslicht Eschen/Mauren befindet sich Tuggen erstmals unter dem Strich und somit auf einem Abstiegsplatz. Dies ist auch eine neue Situation für die arrivierten Spieler, die im Sommer an die Linthstrasse gelockt wurden. Das klare Saisonziel – der sofortige Wiederaufstieg – war schon vor der Winterpause Geschichte. Jetzt geht es lediglich darum, den zweiten Abstieg innert zwei Jahren zu verhindern.

Zu Gast in Seuzach

In dieser heissen Saisonphase geht es nun darum, den Kampf anzunehmen. Zudem muss den Spielern bewusst sein,dass jede weitere Niederlage folgeschwere Auswirkungen haben könnte – nicht so wie vor Jahresfrist, als viele Spieler glaubten,Tuggen sei unabsteigbar. Aber Chancen,um die Saison doch noch über dem Strich abschliessen zu können,hat die Truppe von Allenspach allemal. Allerdings muss sich schnellstmöglich etwas ändern. Die Schwyzer können teilweise spielerisch überzeugen, jedoch nicht über die volle Distanz. Und eine Schwächephase in der Erstliga genügt meistens bereits, um am Ende als Verlierer dazustehen.

Nun gilt es, positiv zu bleiben, denn noch ist nichts verloren. Die nächste Möglichkeit, um drei wichtige Punkte einzufahren, bietet sich morgen Samstag beim Auswärtsspiel in Seuzach.Die Winterthurer gehören auch zu jenem Team, die um den Abstieg kämpfen. Lediglich zwei Punkte Vorsprung haben die Seuzacher auf den FCT. Mit einem Sieg könnten sich die Tuggner etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen und einen direkten Konkurrenten zurückbinden. Sowieso gibt es noch etwas gut zu machen.Das Hinspiel verlor Tuggen zu Hause 1:2. Ein Erfolgserlebnis, nach drei Niederlagen in Folge, würde den Märchler Mut machen für die schwierigen Aufgaben, die noch bevorstehen. Denn das Schlussprogramm hat es in sich: Mit Bellinzona (Leader) und Thalwil (4.) warten alles andere als einfache Gegner.

Seuzach – Tuggen Samstag, 17 Uhr, Sportplatz Rolli, Seuzach

 

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