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Die Lage spitzt sich zu

 DAcunto Davide Rama Bitterfeld Adrian Quintoles Fabio 001

Im Abstiegskampf sind Niederlagen gegen direkte Konkurrenten besonders schmerzhaft. Eine solche kassierte Tuggen am Samstag. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz ist auf einen einzigen Zähler geschmolzen. 

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Am Samstagnachmittag kassierte der FC Tuggen gegen die zweite Mannschaft des Challenge-Ligisten Winterthur eine unnötige 1:2-Niederlage. Weil gleichzeitig beinahe alle Teams, die hinter Tuggen klassiert sind, Siege einfuhren, wird es für das Team von Adrian Allenspach immer ungemütlicher. Lediglich drei Punkte trennen die Märchler von einem Abstiegsplatz.

Rettungsaktion als Weckruf

In der Startphase der Partie konnten beide Mannschaften nicht verbergen, dass sie um die Wichtigkeit dieses Duells wussten. In der Startviertelstunde war man beidseitig bemüht, keine individuellen Fehler zu machen. So neutralisierten sich die Märchler und die Zürcher im Mittelfeld. Für den ersten Aufreger der Partie sorgte dann Javier Santana mit seinem Kopfball an den Pfosten. 

Danach kam auch der Nachwuchs des FC Winterthur zu einer guten Torchance, als Raymond Tinner für die Tuggner gerade noch auf der Linie klären konnte. Dies in einer Phase, in der der FCW durch schnelles Umschaltspiel immer wieder Nadelstich setzen und die Tuggner Abwehr in Bedrängnis bringen konnte. 

Die Rettungsaktion Tinners verkam zu einem Weckruf für das Heimteam. Tuggen – sichtlich um die Erarbeitung von Torchancen bemüht – gelang in der 27. Spielminute der Führungstreffer.  Nach einem gelungenen Angriff, fand Dardan Morina, der für Petar Ugljesic in die Startformation rutschte, in der Mitte den freistehenden Santana, der mit dem Kopf die Führung erzielte. Nach diesem Erfolgserlebnis folgte die beste Phase der Tuggner an diesem Nachmittag. Es gelang dem FCT aber nicht, dem sich schwertuenden FC Winterthur ein weiteres Gegentor zuzufügen. 

Mit dem Schiedsrichter gehadert

Dass es die Tuggner verpassten, noch vor der Pause auf 2:0 zu stellen, sollte sich rächen. Denn mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte änderte sich das Spiel komplett. Winterthur war nun spielbestimmender und tonangebend. Tuggen verlor den Zugriff zum Spiel und nach wenigen Minuten auch die Führung.  Ambre Nsumbu wurde zu wenig energisch gestört und erzielte nach einem feinen Solo den Ausgleich. 

Auch wenn die Partie nun leicht besser wurde als dies noch in Hälfte eins der Fall war, war nicht zu übersehen, dass für beide Teams einiges auf dem Spiel stand. Weil ihm ein Remis nur wenig nützen würde, suchte Tuggen nun die erneute Führung. Doch Winterthur war in der zweiten Hälfte klar besser, stand defensiv solid, jedoch fehlte in der Offensive – wie auch bei Tuggen – die letzte Präzision. Dennoch waren es die jungen Winterthurer, die in der chancenarmen Partie nachlegen konnten. Olog Chipra traf per unhaltbarem Weitschuss. Für Tuggen besonders bitter: Kurz vor dem Tor müsste es tief in der Winterthurer Platzhälfte Einwurf für Tuggen geben. Gab es aber nicht. Weil die Tuggner mit dem Entscheid des Unparteiischen haderten, waren sie nicht mehr fähig , den Konter und somit auch das Gegentor zu unterbinden. 

Wieder eine Führung verspielt

Wie so oft in der Rückrunde konnte Tuggen eine Führung nicht über die Zeit bringen. Dies nervte nach dem Spiel auch ein sichtlich enttäuschter Andrei Herlea. «Schon wieder verspielen wir eine Führung. Die erste Halbzeit hatten wir unter Kontrolle in der zweiten Halbzeit verloren wir komplett den Zugriff aufs Spiel. Das darf uns in der momentanen Lage nicht passieren».

Tuggen – Winterthur 2   1:2 (1:0)   

Linthstrasse, 328 Zuschauer. – SR: Sandi Bosnic

Tore: 27. Santana 1:0. 52. Nsumbu 1:1. 70. Chipra 1:2.

Tuggen: Fellmann; Herlea, Avdyli, Tinner (72. Schiendorfer), Murtisi; Santana, Meier (74. Ugljesic) D’Acunto, Arifagic; Jakupov, Morina (64. Le Bigonsan)

Winterthur: Bünzli; Schmid, Brechbühl, Cavar, Pauli; Lanza, Quintoles (62. Chipra), Rama-Bitterfeld (90. Schlatter), Nsiala; Ulrich, Nsumbu (81. Tanzillo)

Bemerkungen: Tuggen ohne Uzelac und Weller (beide verletzt) und Stadler (gesperrt). Winterthur ohne Stettler, Ljubicic und Saliji (Aufgebot anderes Team) Bolli und Wild (abwesend). Verwarnungen: 15. Brechbühl (Foul), 
35. Quintoles (Foul), 43. D’Acunto (Unsportlichkeit), 
60. Rama-Bitterfeld (Foul), 70. Santana (reklamieren)

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