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José Meier, der Rückkehrer

Der 28-jährige Mittelfeldspieler will mit dem FC Tuggen möglichst schnell weg vom Abstiegsstrich.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Einer von fünf Neuzuzügen ist José Meier. Er wechselte in der Winterpause vom Interregio-Klub Rüti zum FC Tuggen. Aber der zentrale Mittelfeldspieler ist kein unbekannter an der Linthstrasse: Von 2009 bis 2011 gehörte er schon einmal zum Kader des Tuggner Fanionteams.

Trainer damals: Adrian Allenspach. Durch den Rückkehrer Allenspach entstand so auch wieder der Kontakt zu Meier. Allenspach habe ihn kontaktiert und gefragt, ob es eine Option sei, zu Tuggen zurückzukehren. «Ich musste es mir gut überlegen, ob ich diese Herausforderung nochmals annehmen will», gesteht José Meier. Natürlich sei es eine Liga höher mit mehr Aufwand verbunden. Für den versierten Mittelfeld-spieler war es dennoch eine gute und vermutlich einmalige Gelegenheit, nochmals in einer höheren Liga Fuss zu fassen.

Der neuen Nummer acht fiel die Integration sehr leicht. «Mit Raymond Tinner, Javier Santana, Nikola Marjanovic und Carlo Marty traf ich wieder auf viele alte Weggefährten, dies erleichterte auch meine Entscheidung.» José Meier will mit dem neu formierten Team möglichst rasch nach vorne schauen. «Mit diesem Kader ist der Anspruch sicherlich höher als die momentane Tabellensituation», hält er fest. Und spricht man mit den Spielern des FC Tuggen, wird schnell klar, dass alle das gleiche Ziel verfolgen – möglichst schnell weg vom Abstiegsstrich. Mit -José Meier verpflichteten die Märchler eine Persönlichkeit mit viel Erfahrung, die dabei helfen kann. «Ich stelle mich immer in den Dienst der Mannschaft, nicht desto trotz habe ich den Anspruch, möglichst viele Minuten zu spielen und der Mannschaft zu helfen.» 

«Jede Position ist doppelt besetzt»

Die intensive Vorbereitung verlief sehr positiv für José Meier. «In den Vorbereitungsspielen erhielt ich viele Einsatzminuten und konnte mich so dem altbekannten Trainer empfehlen.» Angesprochen auf den gesunden Konkurrenzkampf meinte der mittlerweile 28-Jährige nüchtern: «Jede Position ist doppelt besetzt, und jeder Spieler gibt im Training Vollgas, um es dem Trainer Woche für Woche nicht leicht zu machen, seine Startformation zu finden.» Ein erster Schritt in die richtige Richtung wurde mit dem klaren Sieg am vergangenen Samstag vollbracht (4:0 gegen Balzers). Somit werden die Tuggner die Nachholpartie heute Abend gegen Wettswil-Bonstetten mit breiter Brust angehen. Mit den Zürchern haben die Tuggner ohnehin noch eine Rechnung offen, das letzte Aufeinandertreffen im Oktober, verloren die Märchler im Rahmen der Cup-Qualifikation 0:1.

Wettswil-Bonstetten – Tuggen
heute, 19.30 Uhr, Moos

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