Nachdem das Auftaktspiel gegen Wettswil-Bonstetten verschoben wurde, empfängt Tuggen nun zu Hause Balzers.
von Tobias Akermann

Die Fussball-Szene ist auf den ersten Einsatz vom FC Tuggen in der Rückrunde gespannt. Denn wegen des Wintereinbruchs vor Wochenfrist hat sich der Jahresauftakt um eine Woche verschoben. Morgen soll es aber so weit sein. An der heimischen Linthstrasse gastiert der FC Balzers. Beim FCT hat sich in der Winterpause einiges verändert. Mit Adrian Allenspach steht nicht nur ein neuer Trainer an der Seitenlinie, auch im Kader gab es einige Mutationen: Gleich fünf Neuverpflichtungen konnten in der Winterpause vermeldet werden.

«Jeder wird bereit sein»
«Die Integration von den neuen Spielern verlief reibungslos», gab der routinierte Captain Javier Santana preis. Mit dem Start in die Frühlingsrunde nimmt Santana nunmehr sein achtes Fussballjahr bei den Märchlern in Angriff und ist somit der klar dienstälteste Spieler. Auf die angesprochenen personellen Wechsel fand die Nummer 10 nur lobende Worte: «Menschlich passen alle Zuzüge in unser Kader – und kompensieren die Abgänge eins zu eins.» Er ist auch überzeugt, dass die Neuverpflichtungen mit ihren Qualitäten sofort dem Team weiterhelfen können. Die Vorbereitung sei «sehr gut verlaufen, und es wurde hart gearbeitet», allerdings konnte wegen des Wintereinbruchs nicht immer in Tuggen trainiert werden. Deshalb fanden viele Trainigseinheiten auf naheliegenden Kunstrasenplätzen statt. 
Zum Abschluss einer harten Vorbereitung stand noch das alljährliche Trainingslager statt. Der ganze Tross verabschiedete sich Richtung Gran-Canaria und fand optimale Trainingsbedingungen vor. Die Mannschaft konnte nochmals intensiv auf Naturrasen trainieren und sich für die Rückrunde fit machen. «Jeder wird am Samstag bereit sein», zeigt sich Santana zuversichtlich. Denn die Mannschaft sei heiss auf den Saisonstart, weil sich alle lange gedulden mussten. Das letzte Spiel datierte von Anfang November. «Wir wollen uns schnellstmöglich auf den Wettkampfmodus einstellen, der hat uns gefehlt», gibt Santana zu.

Nach einer durchzogenen Hinrunde will Santana gar nicht zu weit nach vorne schauen. «Wir schauen Spiel für Spiel und sind überzeugt, dass wir unsere Punkte einfahren werden.»  Punkte, die Tuggen vor dem Abstieg retten sollen. Vom Aufstieg will Santana hingegen nichts mehr Wissen. Wenig überraschend, ist der Rückstand auf das Spitzenduo mit zehn Punkten bereits markant. «Unser Ziel ist es, eine gute Rückrunde zu absolvieren und am Ende der Saison im oberen Mittelfeld zu stehen.»
«Könnten jeden schlagen»
Javier Santana ist immer noch davon überzeugt, dass jenes Kader von Tuggen, im Vergleich mit den anderen Mannschaften aus der 1. Liga, qualitativ noch immer sehr gut bestückt ist. «Wenn wir unsere Leistungen auf den Platz bringen, können wir jedes Team dieser Gruppe schlagen», zeigt sich Santana selbstbewusst. 

Den ersten Schritt – gegen die Liechtensteiner, welche unmittelbar hinter Tuggen klassiert sind – gilt es nun am Samstag zu machen. Kann Tuggen seinen Flow aus der Vorbereitungsphase nicht in die Meisterschaft mitnehmen, könnte es ansonsten sehr schnell ungemütlich werden.

                        Tuggen – Balzers

                        Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

 

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