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Saison bisher nicht wie gewünscht

Jakupov vs Bellinzona
Will man morgen gegen Thalwil gewinnen, ist er einer derjenigen, die für Zählbares sorgen müssen: Jakup Jakupov. (Bild: Carlo Stuppia)


Tuggen könnte gegen Thalwil die Kohlen aus dem Feuer holen und sich im vorletzten Spiel vor der Winterpause vom zehnten Tabellenrang lösen

von Tobias Akermann

Langsam aber sicher neigt sich die Hinrunde dem Ende zu. In der 1.-Liga-Gruppe 3 sind noch zwei Runden zu absolvieren. Bis zur Winterpause hat Tuggen noch die beiden Auswärtsspiele in Thalwil und Höngg zu bestreiten, wobei die Partie gegen Höngg zwar noch in diesem Kalenderjahr gespielt wird, aber bereits zum Rückrundenprogramm gehört. Alle Erstrundenpartien der Rückrunde werden wegen zu enger Terminplanung in der zweiten Saisonhälfte vorgezogen.

Acht Punkte Rückstand

Mit der bisherigen Saison können die Märchler nicht zufrieden sein. Die neuerlichen Niederlage vom vergangen Samstag gegen den unangefochtenen Leader aus Bellinzona beförderte das Team von Danijel Borilovic auf den zehnten Tabellenrang. Mit nunmehr acht Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz ist der Rückstand bereits beachtlich und die Aufstiegsspiele, im Vorfeld von praktisch allen Beteiligten als klares Ziel formuliert, in weite Ferne gerückt. Mit weiteren Niederlagen in den abschliessenden Runden müssen sich die Tuggner auch mit dem Abstiegsstrich befassen, momentan beträgt der Vorsprung noch fünf Punkte. 

In dieser ausgeglichenen Gruppe, wo jeder jeden schlagen kann, ist noch vieles möglich, sind doch etliche Mannschaften nur mit wenigen Punkten voneinander getrennt. Deshalb darf man das Fanionteam des FC Tuggen noch nicht abschreiben. Den Absturz in der Tabelle können sich viele Spieler nur schwer erklären. Auch von aussen ist es schwer zu beurteilen, woran es genau liegt. 

Ein Hauptgrund ist sicherlich die Heimschwäche. Aus sieben Spielen an der Linthstrasse konnten nur ein Sieg und zwei Unentschieden verbucht werden. In den restlichen fünf Partien verliess die Elf von Danijel Borilovic den Rasen jeweils als Verlierer. Diese Ausbeute ist zu gering für den Absteiger aus der Promotion League.

Auch Thalwil schwächelt

Im Spiel von morgen bei Thalwil geht es darum, die Negativserie von fünf Spielen ohne Sieg zu beenden und Moral zu tanken für den Hinrundenabschluss beim SV Höngg. Die Partie gegen Thalwil dürfte dennoch keine einfache Aufgabe werden, trifft Tuggen doch auf einen Gegner, der lange Zeit erster Verfolger von Leader Bellinzona war, zuletzt aber ebenfalls schwächelte. Die Zürcher rutschten deswegen auf den vierten Tabellenplatz ab und haben nur noch vier Punkte Vorsprung auf Tuggen. Dieses Formtief des Gegners gilt es für die Märchler auszunützen, um den Anschluss an die Spitze zu wahren.

Thalwil – Tuggen

Samstag, 16 Uhr, im Brand

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