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Tuggen lässt Punkte liegen

 

Der FC Tuggen hat seine Ungeschlagenheit auf fremdem Terrain bewahrt, allerdings musste er sich bei Eschen/Mauren mit einem 0:0 begnügen.

von Tobias Akermann

Noch vor dem Spiel war ein gut gelaunter Danijel Borilovic voller Optimismus, dass es mit dem nächsten Auswärtssieg klappen würde. Was er danach in den 90 Minuten zu sehen bekam, dürfte ihm weniger gefallen haben. In den Startminuten war der Gegner bissiger und bereiter.

Schon in der ersten Minute vergab Baumann alleine vor Fellmann. Tuggen liess sich zurückdrängen und musste dem Heimteam das Zepter überlassen. Mit einem Konter kam Tuggen seinerseits zur ersten Chance, Santana verpasste die Führung. Das Spiel verlief nicht nach dem Gusto vom Trainer Borilovic, wild gestikulierend und laut schreiend forderte er seine Mannschaft auf, etwas mehr für das Spiel zu tun. Nach gut 20 Minuten kam die Nachricht an und die Gäste übernahmen vermehrt das Spieldiktat. Allerdings passte weiter nicht viel zusammen und es entstanden wenig bis gar keine Torchancen. Weil die Defensive der Märchler gut stand, kam auch Eschen/Mauren zu wenigen Torchancen. Es war ein Spiel, das mehrheitlich im Mittelfeld stattfand, mit vielen Fouls wurde der Spielfluss immer wieder unterbrochen.

Leichtigkeit wurde vermisst

Es war das erwartet schwierige Auswärtsspiel im Ländle. Gegen einen gut organisierten Gegner fehlte der Offensive von Tuggen die Durchschlagskraft. Noch vor Wochenfrist erzielten die Tuggner vier Tore und waren variantenreich im Angriffsspiel, diese Leichtfüssigkeit wurde diesmal vermisst. Positiv ist, dass die Elf von Danijel Borilovic wieder einmal zu Null spielen konnte. Vor allem in Hälfte eins konnten die Tuggner nicht zufrieden sein, dies bestätige auch Andrei Herlea: «Die erste Halbzeit müssen wir schnellst möglich vergessen.»

In der Tat fand Borilovic in der Pause die richtigen Worte und sein Team kam verwandelt aus der Kabine. Mit Pressing zwangen die Schwyzer den USV Eschen/Mauren immer wieder zu Fehlpässen. Allerdings war Tuggen auch nicht in der Lage, aus den eroberten Bällen etwas Zählbares zu kreieren. «Die zweite Halbzeit war ein wenig besser und wir versuchten den Gegner unter Druck zu setzen. Eschen/Mauren machte ein sehr gutes Spiel, vielleicht sogar eines der besten in dieser Saison», sagte Herlea kurz nach Spielende.

 

Eschen-Mauren – Tuggen 0:0

Sportpark. 400 Zuschauer. – SR: Michael Huber.

 

Eschen-Mauren: Antic; Quintas, Topcu (52. Sele), Martinovic, Kavcic; Baumann (70. Schmid), Willi, Fässler; Knuth, Monteiro, Pola.

 

Tuggen: Fellmann; Herlea, Avdyli, Gutierrez, Badalli; Istrefi  (70. Morina), Stadler (77. Renna), D’Acunto (85. Marjanovic), Santana; Jakupov, Ugljesic.

 

Bemerkungen:

Eschen-Mauren ohne Peters, Kardesoglu, Kieber, Kühne, Bärtsch, Piperno, Coppola (alle verletzt), Thöni, Christen (beide abwesend), Stevic (gesperrt);

Tuggen ohne Todzi, Murtisi, Uzelac (alle verletzt), Tinner, Schiendorfer (beide abwesend).

Verwarnungen: 19. Quintas, 41. Baumann,  45. Jakupov, 74. Avdyli, 80. D Acunto, 88. Fässler (alle Foul).

 

 

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