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«Wir werden die ganze Saison die Gejagten sein»

Beinahe ein Drittel der Meisterschaft ist um. Danijel Borilovic, seit dieser Saison Trainer beim FC Tuggen, zieht ein erstes Fazit. Ein gutes Fazit sogar, auch wenn er noch nicht rundum zufrieden ist.  

von Tobias Akermann 

Acht von insgesamt 26 Meisterschaftspartien sind in der 1. Liga bereits absolviert. Bis zur Winterpause stehen noch fünf weitere Saisonspiele an. Tuggen belegt momentan den vierten Tabellenrang. Trainer Danijel Borilovic zieht ein erstes Mal Fazit: «Die Arbeit funktioniert von Tag zu Tag besser. Ich kann noch nicht zu 100 Prozent zufrieden sein mit dem, was ich bis jetzt gesehen habe. Ansatzweise gefällt es mir gut, was die Mannschaft umsetzt. Verbesserungspotenzial gibt es jedoch immer», lässt sich ein selbstkritischer Borilovic zitieren. 

Druck von aussen

Tuggen wurde Anfang Saison von -vielen als Mitfavorit auf den Gruppensieg gehandelt. Mit dem Druck von aussen haben sich die Märchler in Spielen wie zum Beispiel beim Auftakt gegen Höngg (0:0) schwergetan. Dies sieht auch der 33- jährige Jungtrainer exakt so: «Viele -dachten, es wird ein Selbstläufer. -Jedoch warne ich die Spieler immer wieder, dass jeder Gegner gegen uns noch motivierter sein wird. Wir werden die ganze Saison die Gejagten sein». Mit dieser Situation versucht der FCT möglichst gut umzugehen, allerdings betont Borilovic auch, dass man sich «vielleicht selber zu stark unter Druck» setzte. «Die Spieler sind nur Menschen, die auch mal versagen können.»

Wer sich in Tuggen umhört, wird von fast jedem zu hören bekommen, dass es das Ziel ist, die Aufstiegsspiele zu erreichen. Auch Danijel Borilovic vertritt diese Meinung. «Das Ziel innerhalb der Mannschaft ist klar formuliert. Mit diesem Team wollen wir am Ende der Saison auf einem der ersten drei Ränge stehen, idealerweise reicht es dann auch zu den Aufstiegsspielen.» Mit diesem hohen Ziel vor Augen wird im Training tagtäglich hart gearbeitet. «Es ist super zu sehen, wie -alle im Training Vollgas geben, es herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf.» Bei jeder Einheit wollen sich Ergänzungsspieler für die Startfor-mation empfehlen. 

 Durch die drei Verletzten (Murtisi, Todzi, Uzelac) wurde der Kampf um die Startformation etwas offener. Trotzdem sieht Danijel Borilovic gute Trainings. Diese Intensivität in den Einheiten macht es auch für Danijel Borilovic enorm schwer, sich zu entscheiden, welchen elf Spielern er beim nächsten Spiel vertrauen soll. 

In den bisherigen Spielen hat Borilovic oft rotiert. Dies weiss er auch zu begründen. «Ich achte mich darauf, welche Spieler in den Trainings einen guten Eindruck hinterlassen. Fixstarter gibt es keine, jeder Spieler muss sich Woche für Woche neu beweisen, so bleibt auch der Konkurrenzkampf erhalten.»

Starkes Eschen/Mauren

Ob Trainer Borilovic auch am Samstag beim Gastspiel im liechtensteinischen Eschen/Mauren rotiert, bleibt sein -Geheimnis. Angesprochen auf die bevorstehende Partie meinte der Trainer: «Es wird bestimmt ein sehr schweres Auswärtsspiel gegen einen bissigen Gegner, der letzte Saison vorne mitspielte.»

Eschen/Mauren – Tuggen

Samstag, 16 Uhr,

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