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«Wir geben uns die Zeit, die es braucht»

Zwei Spiele, vier Punkte, kein Gegentor – Tuggen ist
gut in die Saison gestartet. Für den neuen Trainer Danijel Borilovic kein Grund zur Euphorie.
«Wir stehen erst am Anfang einer langen Saison.»

 von Andreas Züger

 «Fast makellos» war er in den Augen Borilovics, der Saisonstart des FC Tuggen. Zu Beginn gab es gegen Höngg ein torloses Unentschieden, vorgestern Mittwochabend gegen Wettswil-Bonstetten den ersten Sieg (2:0). «Gegen Höngg legten wir uns wohl ein bisschen zu viel Druck auf, den wir dann während der Partie nie richtig ablegen konnten» so Borilovic rückblickend. Doch schon im zweiten Spiel «ist unser Matchplan aufgegangen. Wir spielten so, wie wir uns das vorgenommen hatten.» Trotzdem: Es ist für den 33-Jährigen zu früh, um Schlüsse aus dem Gezeigten zu ziehen. «Warten wir noch die Auswärtspartie gegen Balzers ab, vielleicht noch zwei, drei weitere Runden. Dann können wir langsam erahnen, in welche Richtung es in dieser Saison gehen könnte.»

 «War froh um Inputs»

 Keine Frage: Borilovic ist nicht nach Tuggen gekommen, um mit der Mannschaft im Tabellenmittelfeld herumzudümpeln. Er spricht denn auch vage von der Spitze. «Wir stehen erst am Anfang einer langen Saison und
wollen uns nun in der Vorrunde möglichst viele Punkte angeln, um dann den Schlussspurt zu erwischen, wenn es denn eventuell um die Spitzenplätze geht», so Borilovic. Dafür gebe er sich und der Mannschaft «die Zeit, die es braucht».

 Zeit, die er nicht nur von seinen Spielern, sondern auch vom Umfeld beim FC Tuggen erhalte, sagt der Zürcher weiter. «Es gibt hier viele Leute, die viel Herzblut in den Verein investieren. Selten bis nie sagt man mir, dass das Gewünschte heute nicht möglich sei. Das familiäre Umfeld hier gefällt mir sehr gut», so der neue Trainer, der sich zu Amtsbeginn Tipps geholt hat – von Adrian Allenspach, dem langjährigen Erfolgstrainer an der Linthstrasse. «Nachdem ich den Vertrag unterzeichnet hatte, führte ich eines der ersten Telefonate mit Allenspach. Ich kenne ihn seit vielen Jahren, und er gab mir einige Inputs, die mir geholfen haben. Er kam auch an ein Testspiel – ich schätze sein Entgegenkommen sehr.» Borilovic war auch froh um Spieler wie Javier Santana, Raymond Tinner oder Andrei Herlea, die bereits in der Vorsaison in Tuggen engagiert waren und ihm den Einstieg einfach machten. «Sie wollten, das sofort alles klappt. Das macht es einfacher, um einen neuen Spirit in die Mannschaft zu bringen.» Ein Spirit, der morgen in Liechtenstein die nächsten drei Punkte einbringen soll.

 

Balzers – Tuggen

 

Samstag, 19.30 Uhr, Rheinau

 

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