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«Die Automatismen stimmen noch nicht wunschgemäss»

Der FC Tuggen kommt zum Saisonauftakt gegen den Aufsteiger SV Höngg nicht über ein torloses Remis hinaus. Ein Klassenunterschied – Tuggen spielte bis zum Frühjahr zwei Ligen höher als Höngg – war nicht zu sehen.

von Beat Hager

Die Ausgangslage zum -Saisonauftakt in der 1. Liga auf dem Sportplatz Linthstrasse war klar. Als Favorit stieg der Promotion-League-Absteiger Tuggen gegen Erstliga-Aufsteiger Höngg in die Partie. Die 350 Zuschauer waren gespannt, wie sich die ambitionierten und neu formierten Märchler nach einer intensiven Vorbereitungsphase präsentieren werden. 

Von Beginn weg fanden die Einheimischen gegen die aufsässigen Stadtzürcher kein Rezept. Die beiden Teams neutralisierten sich im Mittelfeld, und Torszenen blieben beidseitig aus. Nach einer Viertelstunde beanspruchte Tuggen aber viel Glück, setzte Captain Javier Santana nach einem missglückten Befreiungsschlag den Ball doch an den eigenen Pfosten. Nach einem faden Auftritt in den ersten 45 Minuten reagierte Neo-FCT-Trainer Danijel -Borilovic und brachte anstelle von -Santana mit Rückkehrer Jakup Jakupov einen zusätzlichen Stürmer ins Spiel. 

Die Entscheidung verpasst

In der 56. Minute hatte Petar Ugljesic gegen die kampfstarken Stadtzürcher den Führungstreffer auf dem Fuss, doch sein Freistoss aus 18 Metern flog nur ganz knapp am Pfosten vorbei. Angetrieben durch Dario Stadler und Durim Badalli erhöhten die Obermärchler in der Schlussviertelstunde das Tempo. Nach einem Platzverweis gegen den Höngger Manuel Georgis (83.) warfen die Gastgeber alles nach vorne. Andrei Herlea (zweimal) sowie der eingewechselte Abdulljabar Al Abaddie hatten in der Schlussphase den Siegestreffer auf dem Fuss, doch verpassten sie bei ihren Abschlussversuchen das Ziel nur knapp. So blieb das torlose Remis bis zum Schlusspfiff nach 93 gespielten Minuten bestehen.

«Es war wie erwartet ein schwieriges Spiel mit viel Druck auf uns. Leider stimmten die Automatismen sowie das Umschaltspiel noch nicht wunschgemäss», zeigte sich Borilovic im Anschluss an die Partie nachdenklich.
Am kommenden Samstag trägt sein Team ein Testspiel beim interregionalen Zweitligisten Frauenfeld aus, bevor am Mittwoch, 16. August, das Nachtragsspiel gegen den Mitfavoriten Wettswil-Bonstetten auf dem Programm steht. «Es gibt noch viel zu tun. Doch der Auftritt in den letzten 20 Minuten stimmt mich zuversichtlich», blickte Borilovic voraus.

Tuggen – Höngg 0:0 

Linthstrasse. 350 Zuschauer. – SR Markus Scheib.

Tuggen: Fellmann; Junuzi, Tinner, Avdili, Badalli; Murtisi (62. Morina), Santana (46. Jakupov), D’Acunto (73. Al Abbadie), Herlea, Stadler; Ugljesic.   

Höngg: Pereira; Boos (76. Rutz), Stutz; Djukaric, Riso; Pepperday (85. Dragusin), Forny, von Thiessen
(62. Georgis), Nardo; Derungs, Baillargeault.  

Bemerkungen: Tuggen ohne Marjanovic (verletzt) sowie Renna und Uzelac (beide Ferien). Höngg ohne Blank, Infante sowie Kevin Priore (alle verletzt). – 

Verwarnungen: 23. Nardo (Foul), 32. Pepperday und D’Acunto (beide Unsportlichkeiten), 55. Boos,
69. Stadler, 77.  Morina, 79. Georgis (alle Fouls),
93. Tinner (Unsportlichkeit). – Gelb-Rot: 83. Georgis (Foul). Pfostenschuss: 15. Santana.

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