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Erste Mannschaft

Der FC Tuggen teilt hiermit mit, dass man sich wegen der resultatmässig schlechten Vorrunde per sofort von Trainer Danijel Borilovic und folglich auch von Assistent Costa Vettas trennt. Die sportlichen Leistungen haben leider nicht den Erwartungen entsprochen. Wir danken Dani und Costa für ihren Einsatz und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute und viel Glück.

Vorstand FC Tuggen

Vom Aufsteiger einen Denkzettel kassiert

Der FC Tuggen verliert auswärts gegen Höngg 1:5. Den Ehrentreffer in der zweiten Halbzeit erzielte Jakup Jakupov.

von Tobias Akermann

Tuggen vermochte am Samstagnachmittag auf dem Kunstrasen von Höngg nicht über die volle Distanz zu überzeugen und ging bei garstigen Bedingungen im wahrsten Sinne des Wortes baden.
Der FCT wollte an die Leistung von vor-letzten Samstag anknüpfen und mit einer kämpferischen Leistung die nächsten Punkte einfahren. In gewissen Phasen des Spiels sah alles sehr gut aus und die Fans von Tuggen konnten auf Punkte hoffen. Allerdings stand ein Gegner auf dem Platz, der eine enorme -Effizienz an den Tag legte.

Schnell im Rückstand

Tuggen war über die gesamte Spielzeit das bessere Team und zeigte Willen, jedoch -machte Höngg aus praktisch jeder Gelegenheit ein Tor. Das Unheil nahm bereits in der 9. Minute seinen Lauf, Tyron Pepperday rea-gierte schneller als die Gegner und erzielte mit der ersten Chance für das Heimteam die Führung. Das Spiel verlief genau nach dem Gusto des Aufsteigers Höngg. Tuggen hatte mehr Ballbesitz und führte die feinere Klinge, Höngg nutze aber seine Kontergelegenheiten eiskalt aus und erhöhte das Skore kontinuierlich. Mit einem Doppelpack von Gaël Baillargeault zogen die Stadtzürcher mit drei Längen voraus. Noch vor dem dritten Gegentor hatte FC Tuggen-Trainer Danijel Borilovic versucht, von aussen einen Input zu setzen: Nach gut einer halben Stunde wechselte er Taulant -Junuzi für Durim Badalli ein und erhoffte sich so mehr Stabilität in der Abwehr.
Kurz vor dem Seitenwechsel schwächte sich Tuggen gleich selbst, Innenverteidiger Luis Gutierrez verlor völlig unnötig die Nerven und foulte seinen Gegenspieler, nach einem harmlosen Zweikampf, mit einer Kopfnuss – glasklares Verdikt: rote Karte. Diese Aktion war sinnbildlich für den Auftritt Tuggens. Wenig passte zusammen und der Frust sass tief.

Viel zu harmlos agiert

In der zweiten Hälfte ging es auf die Aufholjagd mit zehn Mann und drei Toren Rückstand. Tuggen spielte auf Pressing und konnte tatsächlich mit einem Mann weniger verkürzen. Jakupov hatte nach einem Stadler-Eckball goldrichtig gestanden und traf per Kopf zum 1:3. Für mehr reichte es -allerdings nicht, obwohl Tuggen sehr bemüht war und das Heimteam regelrecht in die eigene Hälfte einschnürte. Wie so oft in dieser Saison vermochten die Schwyzer im letzten -Drittel des Spielfeldes nicht zu überzeugen und waren vor dem Tor zu harmlos. Natürlich gab es durch die offensivere Spielweise von Tuggen Räume, um zu kontern – die Höngg enorm effizient ausnutzte. Wieder-um -Baillargeault und Hugo Soto machten in der Schlussviertelstunde den Sack definitiv zu.
Somit verabschiedet sich der FC Tuggen mit dieser bitteren Pleite in die Winterpause. Mit der neuerlichen Niederlage bleibt das Team von Trainer Borilovic auf dem 10. Tabellenrang kleben. Alle werden gespannt sein, wie sich der FC Tuggen nach dieser schwachen Hinrunde ab März in der Rückrunde präsentieren wird.

Höngg – Tuggen 5:1 (3:0)
Hönggerberg, 120 Zuschauer. – SR: Stefano Tonini.
Tore: 9. Pepperday 1:0. 20. Baillargeault 2:0. 38. Baillargeault 3:0. 61. Jakupov 3:1. 77. Baillargeault 4:1. 81. Soto 5:1.
Höngg: Blank; Rutz, Stutz, Dragusin, Riso; Nardo (70. Georgis), Stojanovic, Forny, Derungs (77. Soto), Pepperday (57. Infante), Baillargeault.
Tuggen: Fellmann; Herlea, Todzi, Gutierrez, Badalli (34. Junuzi), Marjanovic (65. Murtizi), Renna, D’Acunto
(80. Schiendorfer), Stadler; Jakupov, Ugljesic.
Bemerkungen: Höngg ohne Gubler, Novo, Negrinelli, Hussein, Toscan (alle verletzt) Novo (nicht im Kader) Tuggen ohne Uzelac (verletzt) Morina, Avdyli, Tinner (alle gesperrt) Santana (Krank). – Verwarnungen: 31. Pepperday (Unsportlichkeit). 62. Renna (Foul). 83. Junuzi (Unsportlichkeit). 83. Georgis (Unsportlichkeit). – Platzverweis: 41. Gutierrez (Tätlichkeit).

Tuggen holt sich in extremis einen Punkt

Nach drei Niederlagen in Folge erkämpfte sich Tuggen am Samstag bei Thalwil einen Punkt. Das 1:1 kam erst tief in der Nachspielzeit zustande. In der 94. Minute erlöste Luis Gutierrez seine Farben mit einem Kopfballtor.

von Tobias Akermann

Es war das erwartet harte Auswärtsspiel auf einem schwer bespielbaren Terrain. Tuggen kam zu Beginn des Spiels besser mit dem holprigen Rasen zurecht und war in den Startminuten das bessere Team. Aber wie so oft in dieser Saison taten sich die Märchler im Abschluss schwer. Weder Petar Ugljesic, nach einer einstudierten Freistossvariante, noch Dardan Morina, er scheiterte alleine vor dem Thalwiler Schlussmann, waren in der Lage, die frühe Führung zu erzielen.
Es wurde schnell klar, dass es ein Spiel war, welches über den Kampf entschieden wird. Thalwil war äusserst giftig in den Zweikämpfen und unterband so die Angriffe von Tuggen. Die Elf von Danijel Borilovic hielt gut dagegen und nahm die Zweikämpfe an, so blieb es ein Spiel, das mehrheitlich im Mittelfeld stattfand und wenige Höhepunkte bot. Tuggen war das spielerisch bessere Team, konnte jedoch keinen Profit daraus schlagen. Thalwil versuchte mit schnell ausgetragenen Kontern die Abwehr von Tuggen zu beunruhigen, allerdings stand die Defensive von Tuggen solid.

Gegentor nach dem Seitenwechsel

Nach dem Pausentee kam Thalwil richtig entschlossen aus der Kabine und erwischte die beste Viertelstunde des Spiels. Tuggen war in einem kollektiven Tiefschlaf und kassierte prompt den Gegentreffer, der sich abgezeichnet hatte. Zuerst bekundete Thalwil bei zwei Pfostenschüsse innert zwei Minuten Pech. In der 54. Minute durfte dann das Heimteam doch noch jubeln. Nach einem folgenschweren Ballverlust von Santana in der Vorwärtsbewegung schalteten die Thalwiler sofort um und erzielten durch Cerjak den Führungstreffer. Mit fortlaufender Dauer wurde das Spiel noch ruppiger, und die Zweikämpfe wurden immer öfters im Grenzbereich Erlaubtes/Unerlaubtes geführt. Tuggen versuchte alles, um die Niederlage abzuwenden und erhielt in den Schlussminuten nochmals die Möglichkeit dazu. Nachdem Petar Ugljesic der Abwehrreihe von Thalwil entwischte und alleine auf den Thalwiler Schlussmann loslaufen konnte, wusste der sich nur noch mit einem Notbremse-Foul knapp vor der Strafraumgrenze zu helfen. Klares Verdikt – rote Karte. Weil Thalwil zu diesem Zeitpunkt das Wechselkontingent aufgebraucht hatte, musste ein Feldspieler ins Tor.

Hektik nach dem Schlusspfiff

Die Nachspielzeit war schon lange angebrochen, als es mit dem letzten Angriff nochmals einen Freistoss für Tuggen gab. Dario Stadler fand den Kopf von Luis Gutierrez. Dieser war mit einem wuchtigen Kopfball erfolgreich und erzielte so den Ausgleich. Die hochemotionale Partie fand dann noch ein unrühmliches Ende. Nach Spielschluss kochten etliche Emotionen über, Nettigkeiten und Provokationen sorgten für eine Rudelbildung, und etliche Spieler und Funktionäre mussten voneinander getrennt werden.

 

Thalwil – Tuggen 1:1 (0:0)
Etzliberg. 189 Zuschauer. – SR: Daniel Werder.
Tore: 54. Cerjak 1:0. 94. Gutierrez 1:1.
Thalwil: Pastore; Nitaj, Murati, Mollet (33. Quarta), Thaqi; Foniqi (70. Kilafu), Hasani, Omerovic (82. Moreira), Cerjak; Coduti, Babic.
Tuggen: Fellmann; Herlea, Avdyli, Gutierrez, Tinner (77. Marjanovic); Santana (57. Murtisi), Renna (67. Stadler), D’Acunto; Jakupov, Morina, Ugljesic.
Bemerkungen: Thalwil ohne Spasojevic (gesperrt); Tuggen ohne Todzi, Uzelac (beide verletzt). Pfostenschuss: 48. Foniqi, 49. Thaqi. Verwarnungen: 8. Tinner, 34. Coduti (beide Foul), 37. Morina, 37. Babic (beide Unsportlichkeit), 46. Murati (Foul), 55. Marjanovic, 75. Cerjak (beide Unsportlichkeit), 89. Avdyli (Reklamieren). Platzverweis: 89. Pastore (Notbremsefoul), 92. Avdyli (zweite gelbe Karte).

Saison bisher nicht wie gewünscht

Jakupov vs Bellinzona
Will man morgen gegen Thalwil gewinnen, ist er einer derjenigen, die für Zählbares sorgen müssen: Jakup Jakupov. (Bild: Carlo Stuppia)


Tuggen könnte gegen Thalwil die Kohlen aus dem Feuer holen und sich im vorletzten Spiel vor der Winterpause vom zehnten Tabellenrang lösen

von Tobias Akermann

Langsam aber sicher neigt sich die Hinrunde dem Ende zu. In der 1.-Liga-Gruppe 3 sind noch zwei Runden zu absolvieren. Bis zur Winterpause hat Tuggen noch die beiden Auswärtsspiele in Thalwil und Höngg zu bestreiten, wobei die Partie gegen Höngg zwar noch in diesem Kalenderjahr gespielt wird, aber bereits zum Rückrundenprogramm gehört. Alle Erstrundenpartien der Rückrunde werden wegen zu enger Terminplanung in der zweiten Saisonhälfte vorgezogen.

Acht Punkte Rückstand

Mit der bisherigen Saison können die Märchler nicht zufrieden sein. Die neuerlichen Niederlage vom vergangen Samstag gegen den unangefochtenen Leader aus Bellinzona beförderte das Team von Danijel Borilovic auf den zehnten Tabellenrang. Mit nunmehr acht Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz ist der Rückstand bereits beachtlich und die Aufstiegsspiele, im Vorfeld von praktisch allen Beteiligten als klares Ziel formuliert, in weite Ferne gerückt. Mit weiteren Niederlagen in den abschliessenden Runden müssen sich die Tuggner auch mit dem Abstiegsstrich befassen, momentan beträgt der Vorsprung noch fünf Punkte. 

In dieser ausgeglichenen Gruppe, wo jeder jeden schlagen kann, ist noch vieles möglich, sind doch etliche Mannschaften nur mit wenigen Punkten voneinander getrennt. Deshalb darf man das Fanionteam des FC Tuggen noch nicht abschreiben. Den Absturz in der Tabelle können sich viele Spieler nur schwer erklären. Auch von aussen ist es schwer zu beurteilen, woran es genau liegt. 

Ein Hauptgrund ist sicherlich die Heimschwäche. Aus sieben Spielen an der Linthstrasse konnten nur ein Sieg und zwei Unentschieden verbucht werden. In den restlichen fünf Partien verliess die Elf von Danijel Borilovic den Rasen jeweils als Verlierer. Diese Ausbeute ist zu gering für den Absteiger aus der Promotion League.

Auch Thalwil schwächelt

Im Spiel von morgen bei Thalwil geht es darum, die Negativserie von fünf Spielen ohne Sieg zu beenden und Moral zu tanken für den Hinrundenabschluss beim SV Höngg. Die Partie gegen Thalwil dürfte dennoch keine einfache Aufgabe werden, trifft Tuggen doch auf einen Gegner, der lange Zeit erster Verfolger von Leader Bellinzona war, zuletzt aber ebenfalls schwächelte. Die Zürcher rutschten deswegen auf den vierten Tabellenplatz ab und haben nur noch vier Punkte Vorsprung auf Tuggen. Dieses Formtief des Gegners gilt es für die Märchler auszunützen, um den Anschluss an die Spitze zu wahren.

Thalwil – Tuggen

Samstag, 16 Uhr, im Brand

Bellinzona zeigte Tuggen die Grenzen auf

Santana vs Bellinzona

Das Fanionteam des FC Tuggen lud am Samstag zum letzten Heimspiel im aktuellen Kalenderjahr.
Gegen den Tabellenführer aus Bellinzona war allerdings kein Kraut gewachsen. Tuggen verlor 2:5.

von Tobias Akermann

Im letzten Heimspiel vor der Winterpause wollte das Fanionteam Tuggens den Zuschauern nochmals etwas bieten – und sie gut gelaunt in die Winterpause verabschieden. Die gut 300 Besucher – mehrheitlich Anhänger von der AC Bellinzona –, die bei angenehmen Herbsttemperaturen an den Linthstrasse-Rasen kamen, sahen eine torreiche Partie, die allerdings mit einer bitteren 2:5-Klatsche für das Heimteam endete. Somit verlor Tuggen das dritte Spiel in Serie und verpasste den Anschluss an die Tabellenspitze. Auf einen Platz für die Aufstiegsspiele sind es nun acht Punkte Rückstand.
Das Verdikt auf der Anzeigetafel war diskussionslos und widerspiegelte den Spielverlauf. Bellinzona, der souveräne Leader der 1. Liga Gruppe 3, liess oft seine Klasse aufblitzen und trat von Anfang an wie ein Spitzenteam auf. Zuerst spielten die Tessiner abwartend und tasteten den FC Tuggen ab. Daher war es auch der FC Tuggen, der in den Startminuten das aktivere Team war und zu einer Grosschance kam. Tuggens Dario Stadler war nach einem schönen Passspiel alleine vor dem -Gästetorhüter gestanden, scheiterte allerdings mit seinem Schuss am gut reagierenden Schlussmann. Bei einem früh erzielten FCT-Tor hätte das Spiel vermutlich einen anderen Verlauf genommen. Aber so war es nicht.

Ausser Elfmeter nichts gewesen

Es entwickelte sich ein Spiel, in dem Bellinzona je länger je mehr den Tritt fand und auch zu zahlreichen Chancen kam. FCT-Schlussmann Fabian Fellmann konnte sich – oder musste, damit der FCT nicht in Rückstand geriet – gleich mehrmals auszeichnen; oder hatte das Glück, dass die Tessiner am eigenen Unvermögen scheiterten. In der 27. Minute konnten die Gäste die Überlegenheit auch in Tore umwandeln, nachdem Tuggen den Ball nicht aus der Gefahrenzone gebracht hatte. Bellinzonas Bottani netzte für die Gäste ein. Mit einem weiteren Gegentreffer kurz vor der Pause – Magnetti verwandelte einen Foul-Elfmeter – gingen die Tuggner mit einer 0:2-Hypothek in die Pause, beziehungsweise in die zweite Halbzeit.
Tuggen war bemüht, und auch die kämpferische Leistung stimmte. Belohnt wurden die Gastgeber aber erst nach 50 Spielminuten: Topskorer Petar Ugljesic verwandelte einen Elfmeter (Handspiel) und verkürzte für seine Farben. Die Aufholjagd wurde -abrupt gestoppt: Nur fünf Minuten später stellte Bellinzona den Zweitorevorsprung wieder her. Tuggen gab sich zwar noch nicht geschlagen und versuchte alles, um die drohende Niederlage abzuwenden. Gegen die äussert abgeklärten Tessiner war es allerdings schwer, zu Torchancen zu kommen. Die Märchler warfen alles nach vorne und riskierten, in gefährliche Konter zu laufen – und taten es auch. Bei einem Gegenangriff schoss Guarino Bellinzona definitiv auf die Siegesstrasse und brachte die Tessiner 4:1 in Front. Das zweite Tor für Tuggen – wiederum Ugljesic vom Elfmeterpunkt – kam zu spät, um nochmals ernsthaft in die Partie zurückzukehren. Tuggen fand kein Rezept gegen den starken Gegner aus dem Tessin und kassierte in der Nachspielzeit noch den fünften Gegentreffer. Der Sieg Bellinzonas ging, gemessen an den Spielanteilen, auch in dieser Höhe völlig in Ordnung

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