Der FC Tuggen verkürzt dank Sieg in Cham seinen Rückstand

Die Märchler überzeugten auswärts gegen den SC Cham mit einer abgeklärten
Darbietung und verdienten sich mit einem 1:0-Erfolg drei Punkte. Marsel
Stevic erzielte in der 34. Minute den einzigen Treffer der Partie.

von Martin Müller


Die Partie hätte auch anders ausgehen können. Dessen war sich Bruno Berner
bewusst. «Sicher hatten wir heute das Glück auf unserer Seite. Doch das
gehört auch zum Sport», sagte der Trainer des FC Tuggen nach dem Spiel und
nahm mit diesen Worten Bezug auf zwei Szenen aus der ersten Halbzeit.
Ein erstes Mal fand sich Tuggens Torhüter Fabian Fellmann in der
15. Minute im Mittelpunkt des Geschehens wieder. Nach einer Flanke des
pfeilschnellen Chamer Aussenläufers Jessy Nimi und einem präzisen
Abschlussversuch von Stürmer Roman Herger bewahrte Fellmann sein Team mit
einer Glanzparade vor einem Gegentreffer. Und nachdem exakt eine
Viertelstunde später die Tuggner Abseitsfalle nicht zuschnappt hatte,
waren nochmals die Fähigkeiten des vom FC Zürich für den verletzten Timon
Waldvogel ausgeliehenen Goalies gefragt. Fellmann, der bereits geschlagen
schien, unterband einen Pass von -Marco Trachsel auf Herger und machte so
die beste Möglichkeit der Gastgeber zunichte. «Wir dürfen uns bei unserem
Torhüter dafür bedanken, dass er uns zu diesem wichtigen Zeitpunkt vor
einem Rückstand bewahrt hat», sagte Trainer Berner, der neben den
verletzten Waldvogel, Antonio Piperno, Timo Todzi und Abduljabbar Al Obadi
auch auf den kranken Raul Cabanas verzichten musste.

Mustergültiger Pass von Doda


Kaltblütiger als ihre Gegner zeigten sich die Märchler. In der 34. Minute
brachte Marsel Stevic nach einem mustergültigen Zuspiel von Vilson Doda
mittels präzisem Schuss aus zehn -Metern Distanz seine Farben in Front. Es
war dies der erste richtig gefährliche Abschluss der Ausserschwyzer, und
er sollte von entscheidender Natur gewesen sein.
Denn mit diesem Tor veränderte sich das Geschehen auf dem Sportplatz
Eizmoos entscheidend: Hatten die Zuger bis zu diesem Zeitpunkt mehr
Spielanteile und auch die klar besseren Chancen verzeichnet, waren es nun
die Gäste, die immer besser in die Partie fanden. Der FC Tuggen spielte
abgeklärt und liess das je länger die Partie dauerte desto verzweifelter
anrennende Heimteam mit einer solidarischen und kämpferischen Darbietung
Mal für Mal scheitern.

Noch immer am Tabellenende


Da die Old Boys gleichentags gegen Leader Kriens mit 0:6 untergingen,
konnte der FC Tuggen seinen Rückstand auf den Strich, der am Ende der
Saison zwischen Ligaerhalt und Abstieg entscheiden wird, auf zwei Punkte
verkürzen. Noch sind fünf Runden ausstehend, und Tuggen ist nach wie vor
Schlusslicht der Promotion League. Doch mit dem FC Köniz gastiert am
kommenden Samstag eine Mannschaft an der Linthstrasse, die mit einer
ähnlich guten Leistung ebenfalls bezwungen werden kann.

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