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Schiri

Tuggen kann es doch noch


Der FC Tuggen gewann am Samstag zu Hause gegen den SC Brühl mit 2:1 Toren.
In der Tabelle hat sich nichts verändert, in den Köpfen der Spieler jedoch schon.

von Roger Züger

Bruno Berner hat es geschafft. Der Trainer des FC Tuggen führte seine Mannschaft, nachdem sie am 1. Oktober das letzte Mal gewonnen hatte (4:3), nach 168 Tagen auf die Siegstrasse zurück. Vor eigenem Anhang gewann der Tabellenletzte gegen den Sportclub Brühl verdient 2:1. Trotz des wichtigen Erfolgs hält Berner, der das Amt Mitte November von Adrian Allenspach übernommen hatte, den Ball flach. «Es ist keine grosse Erleichterung da, weil wir schlicht mehrere Siege brauchen, um aus dem Keller zu kommen», so Berner unmittelbar nach der Partie. Aber für ihn sei es enorm wichtig, dass die Jungs wieder einmal ein Erfolgserlebnis zu feiern haben.

Und dieses haben sie sich redlich verdient, auch Berner, der die Startformation im Vergleich zum Spiel gegen Old Boys vor Wochenfrist gleich auf drei Positionen veränderte. Javier Santana, Marsel Stevic – mit acht Treffern der beste Tuggner Torschütze – und Davide D’Acunto mussten Dario Stadler, Anes Zverotic und Dominik Kuhn Platz machen. Die Wechsel verfehlten ihre Wirkung nicht.


Nicht alle Chancen genutzt


Zwar waren die Gäste in der Startviertelstunde die aktivere und gefährlichere Mannschaft, doch Tuggen konnte sich auf einen stark agierenden Fabian Fellmann im Tor verlassen. Der ehemalige U19-Nationalspieler entschärfte dreimal, bevor die Tuggner überhaupt das erste Mal in der Nähe des gegnerischen Tors gestanden hatten. Danach drehten sich die Kräfteverhältnisse jedoch, und Tuggen war klar spielbestimmend. Belohnt wurde der engagierte und kämpferische Einsatz bereits nach knapp einer halben Stunde, als Zverotic aus rund 20 Metern abzog und seine Farben in Führung schoss. Der kleingewachsene Stürmer hätte sich nach dem Seitenwechsel mittels Penalty gar zum Doppeltorschützen küren lassen können. Der Elfmeter, der wegen Handspiel nach einem Schuss von Stadler zurecht gepfiffen wurde, war für Brühls Schlussmann Arianit Lazraj allerdings leichte Beute.
Aber Tuggen liess sich nicht aus dem Konzept bringen. Das Team agierte als Einheit, stand kompakt und machte den immer stärker werdenden St. Galler das Leben schwer. Fast keine Mühe bekundete die Tuggner Viererabwehrkette mit dem Innenverteidiger-Duo Peters/Schiendorfer. Im Mittelfeld überzeugte Dominik Kuhn mit einem riesigen Laufpensum, Dario Stadler mit guter Arbeit in der Defensive und Offensive, Vilson Doda mit unermüdlichem, kämpferischem Einsatz und Leonel Romero als Lenker und Denker im Aufbauspiel. Der ehemalige GC-Akteur spielte über 90 Minuten keinen Fehlpass, war stets anspielbar und verteilte die Bälle gekonnt. «Er ist eine enorme Aufwertung für unser Mittelfeldspiel. Ein Spielgestalter. Genau das hat Tuggen gebraucht», lobte Berner. Und vorne standen mit Zverotic und Jusuf Shala zwei Stürmer, die sich beide als Torschützen feiern lassen konnten. Denn Shala erhöhte auf 2:0 (74.), nachdem ihn Schiendorfer mit einer 50-Meter-Flanke bedient hatte, er allen davoneilte und eiskalt einnetzte.
Anschlusstreffer in der Nachspielzeit


Und auch wenn Brühl in der Schlussviertelstunde mehr Risiko nahm und die Platzherren in die eigene Zone drückten, geriet der Sieg nie richtig in Gefahr. Zwar erzielte Samel Sabanovic den Anschlusstreffer, jedoch erst tief in der Nachspielzeit. Tuggen hätte zwar noch höher gewinnen können. Aber: «Würden wir immer das Optimum herausholen, stünden wir nicht da, wo wir zurzeit stehen», erklärte Berner und fügte an, dass man viel in diesen Abnützungskampf investiert und verdient gewonnen habe.
In der Tabelle ändert sich für Tuggen – trotz des Sieges – allerdings nichts. Denn die direkte Konkurrenz sicherte sich ebenfalls Punkte: Bavois drei gegen Cham (2:1), YF Juventus einen überraschenden gegen Leader Kriens (3:3). Der FC Tuggen hat somit sechs Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz, so viel, wie zuvor. Tuggen hat jedoch enormes Selbstvertrauen gewonnen – so wie schon lange nicht mehr.

 

Tuggen – Brühl 2:1 (1:0)

Linthstrasse, 190 Zuschauer. – SR: Simona Ghisletta.

Tore: 20. Zverotic 1:0. 74. Shala 2:0. 93. Sabanovic 2:1. 

Tuggen: Fellmann; Tinner (46. Senn), Peters, Schiendorfer, Herlea; Doda, Romero, Stadler, Kuhn; Shala, Zverotic (87. Santana). 

Brühl: Lazraj; Franin (89. Lanzendorfer), Jakupovic, Atila, Pontes (12. Scherrer); Huber, Riedle, Nguyen, Guarino; Gaye (59. Panella), Sabanovic.

Bemerkungen: Tuggen ohne Waldvogel, Todzi, Al Obiadi (alle verletzt), Istrefi (gesperrt), Piperno (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 25. Peters (Foul), 45. Franin (Foul), 65. Atila (Foul), 74. Nguyen (Foul), 79. Stadler (Foul). 82. Stevic (Unsportlichkeit). 

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