Schiedsrichter gesucht!

Der FC Tuggen sucht per sofort einen Schiedsrichter! Allfällig interessierte können sich 

bei Josef Gugi Bamert unter josef.bamert@tulux.ch oder 055 465 60 00 melden!

Es müsste die offzielle Schiedsrichter-Ausblidung absolviert werden mit anschliessendem

Einsatz bei Meisterschaftsspielen ab Kategorie C-Junioren. 

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Schiri

«Ich hoffe nicht. Ich mache.»

Bruno Berner freut sich auf seine Heimpremiere. «Wir sind heiss», sagt der neue Trainer des FC Tuggen im Vorfeld des Duells gegen Basel 2. Er weiss um die Wichtigkeit der morgigen Partie.

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Berner will, dass seine Spieler "offensiv denken" (Bild: Carlo Stuppia)

Es ist lange her, seit Bruno Berner vom kleinen FC Glattbrugg in die grosse Fussballwelt hinausgezogen ist. Die Reise führte ihn in die Super League, die Bundesliga, die Premier League und an die Europameisterschaften mit der Schweizer Nationalmannschaft. Nun ist der Zürcher zurück im Amateurfussball. Bruno Berner lacht, wenn er darauf angesprochen wird. «Ja, das ist lange her», sagt der 38-Jährige. «Klar ist es eine andere Welt, aber ich kann das nicht werten. Ich weiss einzig: Ob auf der grossen Fussballbühne oder beim Dorfverein, ­ die Plätze sind gleich gross, die Tore auch. Fussball bleibt Fussball.»

Die Anstellung beim FC Tuggen ist nicht nur im Vergleich mit Berners Spielerkarriere, sondern auch mit seiner letzten Station als Trainer ein auffälliger Kontrast. Der ehemalige Aussenverteidiger war zuletzt beim FC Zürich engagiert, wo er als Junioren- und als Verteidigertrainer der FCZ-Academy engagiert war. «Es gab mehr Trainer, mehr Besprechungen. Der Fokus lag auf der Ausbildung junger Spielerinnen und Spieler. Jetzt arbeite ich mit jungen Männern», so Berner. «Ich bin nicht mehr einzig Trainer. Die Aufgabe geht auch in Richtung Management.» Er will sein Engagement aber nicht als One-Man-Show verstanden wissen. «Es ist kein Alleingang, den ich hier vollziehe. Präsident Felix Huber und Assistenztrainer Gusti Geiger sind wichtige Ansprechpersonen.»

Auch wenn Berner davon spricht, dass der FC Tuggen der «Start in eine mögliche Trainerkarriere» darstellen könnte, beäugt er das Wort «Sprungbrett» kritisch. «Es kommt ohnehin immer anders, als man es plant. Vielleicht war Tuggen ein Sprungbrett, wenn ich Jahre später zurückblicke. Vielleicht auch nicht», sagt Berner, der in einem 80-Prozent-Pensum als Digital-Planer bei einer Media-Agentur angestellt ist. «Für mich zählt aktuell einzig, dass ich engagiert worden bin, um eine weitere Saison in der Promotion League zu spielen. Und es ist eine grosse Freude für mich, hier tätig zu sein.» Weniger Freude dürfte Berner am aktuellen Tabellenstand haben. Tuggen ist Schlusslicht. Sechs Punkte hinter Bavois, das auf dem letzten Nicht-Abstiegsplatz liegt und erst noch ein Spiel weniger ausgetragen hat als Tuggen. «Ich kenne die Tabelle, aber sie interessiert mich derzeit nicht», sagt Berner. Das habe er der Mannschaft vor der Partie gegen Rapperswil-Jona gesagt. «Ich wollte, dass wir mutig auftreten, egal, was die Tabelle sagt.»

Tuggen trat mutig auf. Offensiv, mit hartnäckigem Pressing. Eine erste Kostprobe von Berners Handschrift? «Ja. Die Spieler sollen ständig in Bewegung sein, offensiv denken. Und dennoch will ich Stabilität und Disziplin vermitteln. Das ist die Grundlage von erfolgreichem Fussball.» Gegen den FCRJ habe dies schon gut geklappt. Aber Berner weiss auch: «Einen Sieg haben wir noch nicht. Aber den brauchen wir. Nach einem Sieg geht man mit mehr Rückenwind in die neue Woche.»

Im Fall Tuggen hiesse das: in die Winterpause. Denn die morgige Partie (15 Uhr) gegen die zweite Mannschaft des FC Basel ist zugleich die letzte des Jahres. «Wie der FCRJ ein Topteam. Aber wir müssen uns nicht verstecken. Wir werden wieder mutig sein.» Mit drei Punkten will sich Tuggen optimal für den Abstiegskampf im Frühjahr rüsten. Ab März gilt es ernst. Von Hoffnung auf den Ligaerhalt will Berner aber nichts wissen. «Bei meinem Amtsantritt sagte ich der Mannschaft, dass ich nicht hier sei, um zu hoffen, sondern, um zu machen.»

Bericht: Andreas Züger, www.marchanzeiger.ch


Tuggen ­ - Basel 2
Samstag, 15 Uhr, Linthstrasse

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