Schiedsrichter gesucht!

Der FC Tuggen sucht per sofort einen Schiedsrichter! Allfällig interessierte können sich 

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Es müsste die offzielle Schiedsrichter-Ausblidung absolviert werden mit anschliessendem

Einsatz bei Meisterschaftsspielen ab Kategorie C-Junioren. 

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Schiri

Starker Tuggner Derby-Auftritt wird mit einem Punkt belohnt

Der FC Tuggen stand am Samstag erstmals seit fast zehn Jahren mit einem neuen Cheftrainer an der Seitenlinie auf dem Rasen. Gegen Topklub Rapperswil-Jona begann die neue Ära mit einem Punktegewinn.

Berner Bruno 9
Bei seinem ersten Einsatz schaute ein Unentschieden im Derby raus: Bruno Berner (Bild: Carlo Stuppia)

Nein, der FC Tuggen hat es nicht geschafft, im siebten Spiel in Serie ohne Vollerfolg einen Dreier einzufahren. Aber: Die Spieler des FC Tuggen haben es geschafft, dem Aufstiegsaspiranten Rapperswil-Jona auswärts einen Punkt abzuringen. Die Märchler haben es geschafft, den Fokus zwei Tage nach dem sofortigen Rücktritt von Trainer Adrian Allenspach, der fast zehn Jahre im Amt gestanden hat, auf das Sportliche zu legen. Und sie haben es geschafft, nach rund 300 Pflichtspielen unter Allenspach dem neuen Trainer Bruno Berner zu vertrauen und als Einheit aufzutreten.

Berner hingegen war mit seiner Mannschaft «sehr zufrieden» und sagte, «dass wir alles dafür tun, um den Ligaerhalt zu schaffen». Und Berner, der am nächsten Montag seinen 38. Geburtstag feiert, tat dies vorgestern mit einem ersten kleinen Schritt gegen die heimstarken Rosenstädter (9 Spiele, 6 Siege, 2 Unentschieden), in dem er auf dem bewährten 4-4-2-Spielsystem aufbaute. 

Schnelles Umschalten und aggressives Nachsetzen
Überraschend war allerdings, wie die FCT-Akteure agierten: von Zurückhaltung keine Spur. Denn in der eigenen Zone setzten die Märchler die Gastgeber jeweils sofort unter Druck und liessen den St. Gallern fast keinen Raum und keine Zeit. Nach Ballverlusten in der Offensivzone agierte der FCT hingegen mit einem aggressiven Nachsetzen, wie es die Tuggner Anhänger lange nicht mehr gesehen hatten. Und war die Möglichkeit nicht vorhanden, schalteten die Gäste sehr rasch auf die Defensive um. «Es war vor allem eine Reaktion auf das letzte Spiel bei Zürich United, das sicher nicht so gelaufen war, wie wir es wollten», sagte ein zufriedener Dario Stadler, der in der 80. Minute eingewechselt wurde.

Auf der Gegenseite konterte der FCRJ vor allem in der zweiten Halbzeit, vornehmlich über die linke Seite mit blitzschnellen Angriffen. Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel waren dabei fast immer Shabani, Kubli sowie Pecci im rechten Mittelfeld, aber auch Tormaschinerie Mychell Ruan Da Silva Chagas im Sturm. Kubli aber scheiterte nach Wiederanpfiff gleich zweimal an Innenverteidiger Nico Weibel und an Davide D’Acunto, die sich in die Schüsse geworfen haben. Für Da Silva Chagas (70.) war der stark aufspielende Tuggner Torhüter Timon Waldvogel Endstation, und Shabani (79.) vergab im 16er-Raum mit einem unpräzisen Schuss. Letztgenannter hatte sich aber längst in die Torschützenliste eingereiht (21.), als er nach einem FCT-Ballverlust in dessen Zone von Da Silva Chagas bedient wurde und eiskalt einnetzte. Abgesehen von den offensiven Nadelstichen, die der FCRJ dem FCT verpasste, scheiterte die hoch dotierte Mannschaft aber oftmals mit zu vielen ungenauen Pässen im Mittelfeld. 

«Tuggen hat den Punkt absolut verdient»
Weil Tuggen hie und da auch ungenaues Passspiel produzierte, entwickelte sich phasenweise ein Katz-und-Maus-Spiel, das dem FCT grosso modo aber mehr Chancen einbrachte. Vor allem in den letzten zehn Spielminuten drückte das Kellerteam auf den Siegtreffer und brachte den Promotion-League-Spitzenklub an den Rand einer Niederlage. Shala (93.), Kuhn (87.) Gomes Da Silva (86.) und D’Acunto (81.) scheiterten aber alle.
Getroffen hatte hingegen Nico Weibel, der einen Al-Obadi-Freistoss per Kopfball verlängerte und FCRJ-Torhüter Diego Yanz überlistete. «Tuggen hat den Punkt absolut verdient. Es war ein klassisches Derby, ohne dass wir ein überlegenes Rapperswil gesehen hätten», sagte der Märchler und ehemalige FCT-Spieler Roman Güntensperger im Dress des FCRJ.

Bericht: Roger Züger, www.marchanzeiger.ch

 

 

 

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