Tuggen und Kosova lieferten sich gestern ein Duell, das zwar arm an Chancen war, aber dennoch auf hohem Niveau ausgetragen wurde. Das torlose Remis war gerecht – auch wenn die Märchler zum Schluss Glück hatten.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

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Jose Meier agierte als Dreh- und Angelpunkt im Tuggner Spiel. (Archivbild, Carlo Stuppia)

Tuggen bestritt, diesmal ungewohnt an einem Sonntag, das Auswärtsspiel beim FC Kosova auf der Buchlern in Zürich. Bereits zu Beginn zeigte sich: Die Kontrahenden lagen auf Augenhöhe. Beide Teams neutralisierten sich, Torchancen gab es kaum.

Auf der einen Seite versuchte das Heimteam,immer wieder schnell nach vorne zu spielen und es war gewillt die quirligen Offensivspieler in Szene zu setzten. Tuggen zeigte sich wenig beeindruckt und konzentrierte sich auf das eigene Spiel. Die Gäste wurden aber nur durch Standards einigermassen gefährlich. Erst kurz vor der Pausen kam ein bisschen Leben ins Spiel. Nach schöner Einzelleistung von Dardan Morina, der für Jakup Jakupov in die Startelf rückte, wurde es das erste Mal richtig gefährlich. Allerdings konnte Stadler den Abpraller nicht im Tor unterbringen.

Auf der Gegenseite kam Kosova zum gefährlichsten Angriff in der ersten Hälfte. Endogan Adili setzte einen Kopfball ins Aussennetz. Der 24-Jährige Adili hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Er galt als riesiges Talent, schoss im Alter von 15 Jahren sein erstes Super-League-Tor für GC,wurde danach durch drei Kreuzbandrisse aber zurückgeworfen.

Das Glück des Tüchtigen

Zurück zum aktuellen Geschehen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es eine chancenarme Partie. Beide Teams versuchten zwar, Zählbares zu kreieren, allerdings fehlte es an Genauigkeit. Tuggen konnte seine Offensivkraft kaum ausspielen und blieb meist der gut organisierten Abwehr Kosovas hängen. Wenn auch kampfbetont und chancenarm, wurde die Partie auf hohem Niveau ausgetragen.

Wie in der ersten Hälfte war auch die Schlussphase des Spiels die chancenreichste. Mit einem Remis schien sich niemand zufrieden zu geben. Die Gastgeber waren aber zum Schluss das gefährlichere Team. Zuerst stand Alessio D’Angelo völlig alleine vor dem Tor, setzte allerdings seinen Kopfball neben den Pfosten. Und quasi mit dem Schlusspfiff lancierte Kosova den letzten Angriff.Tuggen brauchte das Glück des tüchtigen, als der Abschluss von Barreiro an den Pfosten klatschte.

So blieben die Tuggner auch im fünften Spiel in Folge ohne Niederlage, mussten jedoch einen kleinen Rückschlag hinnehmen und konnten vom Ausrutscher des Tabellenführers Baden nicht Profit schlagen. Die Aargauer mussten am Samstag gegen Winterthur die erste Saisonniederlage hinnehmen.

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           FC Gossau - FC Tuggen               
gossau sg vs. tuggen

3:1
 
27' Yannick Stacher (1:0)
51' Stjepan Vuleta (2:0)
52' Jakup Jakupov (2:1)
82' Robin Estermann (3:1)
 

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