Gegen das abgeschlagene Schlusslicht United Zürich tat sich der FC Tuggen am Samstag lange schwer. Letztlich resultierte aber ein klarer 7:2-Sieg. Jakupov und Arifagic trafen jeweils doppelt, Krasniqi dreifach.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Jakupov Jakup 01

Die Vorzeichen vor dem Spiel gegen United Zürich waren klar: Tuggen ist gegen das Schlusslicht (sechs Spiele, null Punkte, 3:39 Tore) klarer Favorit. So war es wohl auch zu erklären, dass Trainer Adrian Allenspach drei Wechsel in der Startformation vornahm.Mit Kim Jaggy,Dario Stadler und Bendeguz Györky erhielten drei Stammspieler eine Pause. Ersetzt wurde das Trio durch Rinor Avdyli, Josip Uzelac und Dardan Morina.

Tuggen nie in Gefahr

Trotz den Umstellungen waren die Tuggner auf der Zürcher Buchlern von Anfang an bemüht, das Spiel zu dominieren. Doch die Gäste fanden nie richtig den Tritt. Die Weitschüsse von Morina und Uzelac erwiesen sich als ungefährlich. Es war gar United, das nach 20 Minuten durch den blitzschnellen Petrovic für Unruhe sorgte. Wichtig war deshalb der Führungstreffer für Tuggen. In der 31. Minute verwertete Jakup Jakupov einen von Shala provozierten Latten-Abpraller. Das 1:0 beruhigte das Tuggner Spiel aber keineswegs. Mit dem ersten wirklich gefährlichen Angriff kam United zum Ausgleich.

So wichtig, wie das 1:0 für Tuggen zu sein schien, als so wichtig stellte sich der zweite Treffer heraus. Erneut traf Jakupov, nun per Elfmeter. So konnte die aufkeimende Hoffnung der Zürcher kurz vor der Pause gedämpft werden.

United Zürich versuchte nach der Pause noch mehr, eine harte Gangart anzuschlagen und so den Spielfluss der Tuggner zu bremsen. Die Tuggner, technisch klar besser, mussten einiges einstecken.Und so konnte aus der spielerischen Überlegenheit lange kein Vorteil erarbeitet werden. Immerhin: Auch wenn die Partie harzig verlief, kam Tuggen nie in Gefahr, Punkte liegen zu lassen. Erst recht nach dem 3:1 durch Genc Krasniqi in der 55. Minute. Als die Zürcher nur wenig später per Elfmeter verkürzten, keimte nochmals so etwas wie Spannung auf. Jedoch stellte wiederum Krasniqi auf einen Zwei-Tore-Vorsprung um.

Nun war der Widerstand von United gebrochen. Tuggen führte 4:2 und machte sich daran, seine Tordifferenz aufzubessern. Midhad Arifagic gelang in den Schlussminuten ein Doppelpack und Genc Krasniqi sorgte mit dem dritten Treffer für den 7:2-Endstand. Er hätte wohl auch aus dem Spiel heraus getroffen,konnte aber nur noch durch eine Notbremse des Zürcher Torhüters gestoppt werden. 

«Sie werden zu Punkten kommen»

Nach der Partie war Adrian Allenspach nicht vollends zufrieden. «Uns fehlte teils die Zuordnung, wir waren nicht immer organisiert», so der Ostschweizer. «Allerdings sind solche Spiele immer schwierig. Alle erwarten einen Sieg, dies muss auch zuerst umgesetzt werden», so Allenspach weiter. Dass Tuggen den Gegner unterschätzte, verneinte Allenspach vehement. Das Schlusslicht habe nicht alles schlecht gemacht, betonte er. «United hat gerade in den ersten 20 Minuten eine gute Partie gezeigt. Sie stellten uns vor Probleme. Wenn sie in Zukunft solche Leistungen abrufen können, werden sie wohl rasch zu den ersten Punkten kommen.»

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Samstag, 20. Oktober 2018
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tuggen vs. baden

6:2
 
3' Meier (1:0)
43' Morina (2:0)
52' Krasniqi (3:0)
58' Avdyli (4:0)
64' Ladner (4:1)
75' Farkas (5:1)
79' Stadler (6:1)
86' Ladner (6:2)
 

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