von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Nach dem Spiel war der Ostschweizer Adrian Allenspach nach seinem 300. Ligaspiel als FCT-Trainer (ohne Cup und Aufstiegsspiele) alles andere als zufrieden. «Heute lief es nicht zu unseren Gunsten, wir haben die schlechteste Leistung der Saison gezeigt», fasst er zusammen. «Das einzig Positive, das wir aus dem Tessin mitnehmen können, ist, dass wir hinten zu null gespielt haben.» Über die hitzige Atmosphäre, die jeweils im Tessin herrscht, wusste der Trainer schon im Vorfeld Bescheid, und appellierte an seine Mannschaft, sich nicht anstecken zu lassen. «Wir haben es während der ganzen Woche angesprochen, dass es eine hitzige Partie sein wird. Trotzdem haben wir es nicht geschafft, einen kühlen Kopf zu bewahren.»

Viele Chancen

In der Tat war es eine hochemotionale Auswärtspartie. Tuggen zeigte sich am Anfang des Spiels überrascht von der enormen Aufsässigkeit der Tessiner. Mendrisio rannte mit Vollgas an und verunsicherte Tuggens Hintermannschaft ein ums andere Mal mit ihrem Pressing.

Durch das unermüdliche Anrennen kam Mendrisio zu einer Doppelchance: Zuerst musste Tuggens Schlussmann Alessandro Merlo einen Freistoss parieren. Und nach dem Abschluss des Tessiners Tomas Cocimano bekundete Tuggen Glück, dass der Ball haarscharf am Pfosten vorbei zischte.

Tuggen konnte sich im Verlauf der Partie fangen und fand besser ins Spiel. Immer wieder wurden die Märchler bei Standards gefährlich.Jaggy rutsche nach einem Eckball knapp am Führungstreffer vorbei, und auch Santana blieb nach einem Eckball erfolglos. Die Standardsituationen sprach dann auch Adrian Allenspach nach der Partie an. «In einem Spiel, in dem wenig Chancen entstehen,hätten wir genau solche Standards ausnutzen sollen, um in Führung zu gehen.» Eine Führung, welche die Partie sicherlich auf den Kopf gestellt hätte.

So blieb es ein Spiel mit wenig Höhepunkten. Die Partie flachte immer mehr ab,und der Kampf bestimmte das Spielgeschehen. Die vielen Fouls, die teilweise sehr kleinlich gepfiffen wurden, und etliche Provokationen führten dazu, dass kein Spielfluss aufkam. der FC Tuggen war auch nicht in der Lage, sein gewohntes, gepflegtes Passspiel aufzuziehen. In den Schlussminuten suchten die beiden Mannschaften nochmals vehement das Siegtor. In der 72. Minute hielt Merlo mit einem starken Reflex seine Farben im Spiel.Auf der Gegenseite hatte Santana die Entscheidung auf dem Kopf, allerdings landete sein Kopfball genau in den Händen des Tessiner Schlussmannes.

So blieb es beim torlosen Unentschieden im Tessin. Angesichts des Spielverlaufs sicherlich eine gerechte Punkteteilung. Jedoch waren es eher zwei verlorene Punkte für Tuggen. Mendrisio kam mit diesem Unentschieden zum ersten Punkt der laufenden Saison.

«Das einzig Positive, das wir aus dem Tessin mitnehmen können, ist, dass wir hinten zu null gespielt haben.»

Adrian Allenspach

Trainer FC Tuggen

Dario Stadler (links) und Jakup Jakupov konnten im Tessin keine Tore erzielen – nach dem Spiel in Mendrisio resultierte wenigstens ein Unentschieden.(Bild: Carlo Stuppia) 

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  vs. tuggen

Samstag, 20. Oktober 2018
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tuggen vs. baden

6:2
 
3' Meier (1:0)
43' Morina (2:0)
52' Krasniqi (3:0)
58' Avdyli (4:0)
64' Ladner (4:1)
75' Farkas (5:1)
79' Stadler (6:1)
86' Ladner (6:2)
 

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