Niederlage lanciert den Abstiegskampf

Tuggen verlor auswärts gegen Red Star. Mit dieser Niederlage sind die Märchler mitten im Abstiegskampf.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Nach Spielschluss sagte Verteidiger Rinor Avdyli: «Wir müssen diesen Abstiegskampf ab sofort annehmen und in den nächsten Spielen, gegen direkte Konkurrenten um den Abstieg, unbedingt Punkte einfahren.» Auch zum Spiel fand der Innenverteidiger klare Worte: «In der ersten Halbzeit hatten wir überhaupt keinen Zugriff aufs Spiel und verschliefen die Startphase komplett. Nach der Pause versuchten wir, die schlechte erste Hälfte zu korrigieren, dies gelang leider nur bedingt. Der Anschlusstreffer kam zu spät.» Trainer Adrian Allenspach setzte schon vor dem Spiel ein Zeichen und ersetzte Stammtorhüter Fabian Fellmann durch Carlo Marty, der in der Winterpause zu Tuggen gewechselt hatte.Er kam somit zum ersten Einsatz der Saison.

In der Tat war es eine erste Halbzeit zum vergessen. Red Star war über weite Strecken dominierend und kam schon früh zur Führung. Nach einem Eckball passte die Zuteilung in Tuggens Defensive nicht, Samir Benziar stand richtig und brachte das Heimteam mit einem Kopfball in Führung. In der Folge waren es die Zürcher, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten.Mit schnellem Umschaltspiel brachten die Hausherren die Tuggner Defensive das eine oder andere Mal in Verlegenheit.

Die Überlegenheit war nach 20 Minuten auch auf der Anzeigetafel ersichtlich. Philipp Reiffer war mit einem Weitschuss für die Zweitore-Führung verantwortlich.Tuggen fand erst gegen das Ende der ersten Halbzeit ins Spiel und kam durch Dardan Morina und Jakup Jakupov zu Chancen. Beide Abschlüsse verpassten jedoch das Ziel.

Zusätzlicher Stürmer

Nach dem Seitenwechsel riskierte Allenspach alles und brachte mit Petar Ugljesic einen zusätzlichen Stürmer. Das Spielsystem wurde umgestellt und Tuggen verteidigte nur noch mit einer Dreierkette. Die offensivere Spielweise brachte Tuggen zurück ins Spiel. Wie verwandelt agierten die Märchler plötzlich aggressiver und offensiver und spielten Einbahn-Fussball in Richtung Zürcher Tor. Die spielentscheidende Szene ereignete sich in der 62. Minute. Der eingewechselte Tuggner Geoffrey Le Bigonsan sah seinen Abschluss auf der Torlinie von einem Zürcher geklärt, der Verteidiger tat dies allerdings mit der Hand.Die Schiedsrichterin sah dies nicht so und liess weiterspielen. Tuggen gab sich auch nach dem Fehlentscheid nicht geschlagen und drückte weiter. Die Angriffsbemühungen der Märchler wurden jedoch immer wieder von der gut organisierten Hintermannschaft von Red-Star unterbunden. Der überfällige Anschlusstreffer durch Morina kam zu spät und war nicht mehr als Resultatkosmetik.

 

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