Sieben Punkte Rückstand gilt es für den FC Tuggen in 13 Partien wettzumachen. Rückkehrer Patrick Peters ist sich bewusst: «Es sind 13 Pokalspiele.»

von Andreas Züger

Peters Patrick Ghaly Mohamed Salah 01

(Bild: Carlo Stuppia)

Patrick Peters ist zurück. Und obwohl sich der FC Tuggen in einer unkomfortablen
Situation befindet, freut sich der alte und neue Abwehrchef auf die anstehende Aufgabe, die da heisst: Ligaerhalt. Und Peters gibt zu verstehen, dass er und jeder seiner Mitspieler an das Gelingen des Vorhabens glaubt. «Alles andere wäre eine Frechheit», sagt Peters in seiner für ihn typischen Offenheit.
Natürlich habe der Umstand, dass mit Bruno Berner ein neuer Trainer wirkt, grossen Einfluss gehabt auf die Vorbereitung. «Er bringt eine neue Philosophie in die Mannschaft», sagt Peters über den Nachfolger von Adrian Allenspach. «Berner hat der Mannschaft klare Vorgaben gegeben, wie wir spielen sollen. Er hat auf Ruhe und Geduld gedrückt. Und ich glaube, wir sind auch Woche für Woche näher an seine Vorgaben herangekommen», sagt Peters.

Weiter habe unter Berneralles bei Null begonnen. «Er hat das deutlich gesagt und auch vorgelebt.»
Peters ist routiniert genug. Er weiss, worauf es jetzt ankommt. «Der Monat März ist richtungsweisend. Jetzt müssen Bohnen herangeschafft werden», sagt Peters. «Beim FC Tuggen waren wir eigentlich immer die Gejagten. Jetzt sind wir die Jäger. So gesehen können wir befreit aufspielen. Unsere Situation kann sich kaum noch verschlechtern. Für viele sind wir schon der sichere Absteiger.» Nicht Dominanz, sondern Konstanz sei gefragt.
«Es ist eine Mammutaufgabe. Auf uns warten 13 Pokalspiele.» Er appelliert an den Teamgeist. «Es geht jetzt nicht um einzelne, sondern um den Verein.»

Peters galt in seinen fünfeinhalb Jahren beim FCT («die geilste Zeit, seit ich in der Schweiz bin») als einer der besten Abwehrspieler der Liga. Nun ist er zurück. Die Erwartungshaltung ist gross. Das weiss Peters. «Zahlen lügen nicht. In der Vorrunde kassierten wir 37 Gegentore. Ich bin nicht umsonst geholt worden.» Er ist sich auch
bewusst, dass er an jenen Leistungen gemessen wird, die er einst im Dress des FC Tuggen zeigte. «Ich habe
Eigenschaften, die der Mannschaft jetzt helfen können. Und am Einsatz und am Willen liegt es bei mir
bestimmt nicht.» Er sei auf keinen Fall ein schwächerer Spieler als früher. «Aber reifer», sagt er.

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