Morgen Samstag spielt der FC Tuggen auswärts gegen Kriens. Wollen die Märchler punkten, muss sich die Effizienz in der Offensive markant steigern.

Schiendorfer Pass
Dominik Schiendorfer ist überzeugt vom Teamgeist und davon, dass sein Team wieder auf die Erfolgsspur zurückfindet (Archivbild: Carlo Stuppia)

Mit grossem kämpferischen Einsatz holte Tuggen vorgestern Abend zu Hause gegen Breitenrain einen Punkt. Aufgrund der aktuellen Tabellensituation – die Märchler liegen auf dem letzten Platz – war dieser eine Zähler enorm wichtig. Allerdings sorgte Tuggens Auftritt auch für Stirnrunzeln: Zu viele Abschlüsse aus aussichtsreichen Positionen segelten an ihrem Ziel (weit) vorbei. Es ist eine 
altbekannte Schwäche, denn bereits in der Rückrunde dieses Frühjahrs war der FCT auf den letzten 25 Metern extrem harmlos. Gegen den Berner Quartierclub vermochten die Märchler offensiv zwar phasenweise zu überzeugen – aber wenn von dem einen 
Dutzend abgegebenen Schüssen nur ein Viertel den Weg auf das Gehäuse findet, wird es schwierig, den seit fünf Partien ausbleibenden Vollerfolg zu feiern.

Schwierig wird es für die Tuggner Mannschaft auch, wenn sie sich mit 
roten Karten permanent selbst 
ausbremst – was heuer eher die Regel als die Ausnahme ist. Denn in acht Meisterschaftspartien wurde fünfmal (!) ein Spieler vorzeitig vom Platz gestellt. «Das muss sofort aufhören», sagt Dominik Schiendorfer, der am Mittwoch verletzungsbedingt Forfait geben musste (Kniescheibe). Vor zwei Tagen erwischte es Andrei Herlea, der für die morgige Partie gegen Kriens nun gesperrt ist, zuvor Jusuf Shala, Davide D’Acunto und zweimal Timo Totzi.

«Mutig aufspielen»
Totzi, der auf diese Saison von Dietlikon kam (2. Liga interregional), wird so schnell aber keine Karte eines Unparteiischen mehr sehen. Im Gegenteil. Das gerissene Aussenband sowie das hintere und vordere angerissene Kreuzband setzten den 22-Jährigen während der Cuppartie am vergangenen Wochenende ausser Gefecht. «Wahrscheinlich werde ich mich einer Operation unterziehen müssen. Der Arzt sagte, dass mein Knie erst in fünf bis sechs Monaten wieder wettkampftauglich ist.»
Nebst Totzi ist auch ein Einsatz von Innenverteidiger Nico Weibel, der sich ebenfalls im Cup verletzt hat, fraglich. Immerhin kehrt Jusuf Shala nach seiner Rotsperre in die Mannschaft zurück.

Die stetig notwendigen Rochaden fördern die Feinabstimmungen im Tuggner Spiel sicherlich nicht. Wie auch am Mittwoch, als sich druckvolle Phasen munter mit haarsträubenden Ballverlusten im Mittelfeld abwechselten. Aber: «Das Team ist intakt und ich glaube nicht, dass wir schlechter spielen als letzte Saison. Wir müssen einfach weiter mutig aufspielen», sagt Schiendorfer.

Mit «mutig aufspielen» meint der 26-Jährige hoch stehen, um das gegnerische Aufbauspiel früh zu stören. Kein einfaches Unterfangen gegen zurzeit offensiv wie auch defensiv stark aufspielende Krienser, die auf dem dritten Tabellenrang liegen. Beim letzten Auftritt im Kleinfeld-Stadion kassierten die Märchler eine 0:4-Niederlage.

Bericht: Roger Züger, www.marchanzeiger.ch


Kriens – Tuggen
Samstag, 17.30 Uhr, Kleinfeld Kriens


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