Gestern Abend gewann der FC Tuggen nach einem Rückstand mit einem Mann weniger gegen Breitenrain immerhin noch einen Punkt.

Jakupov Jakup Mueller Florian 01
Nach hartem Kampf doch noch einen Punkt ins Trockene gebracht (Archivbild: Carlo Stuppia)

"In der Defensive sauber stehen und gegen vorne mutig aufspielen", forderte FC Tuggen Trainer Adrian Allenspach gestern Abend vor der Partie gegen Breitenrain von seiner Elf. Auf den Punkt gebracht heisst das, eigentlich gleich agieren wie immer, nur das Rad nicht neu erfinden wollen, sondern einfach am System festhalten.

Das hat die FCT-Startelf, erstmals seit der 1:3-Heimniederlage gegen Stade Nyonnais wieder mit Torhüter Timon Waldvogel, eigentlich gut umgesetzt. Denn die Platzherren starteten engagiert in die Partie, versuchten, das Aufbauspiel der Berner früh zu stören – jedoch ohne zählbaren Erfolg. Und obwohl das Heimteam in der ersten Halbzeit klar mehr Ballbesitz hatte und spielbestimmend war, kam der Berner Quartierclub zu den klar besseren Torchancen.

Die Innenverteidigung um Raymond Tinner und Augusto Canzian hatte ordentlich zu tun und machte nicht den sichersten Eindruck. Immerhin rettete Tinner einen Weitschuss auf der Linie (22.), und Breitenrains Jaggi schoss den Abpraller aus 16 Metern nur an den Pfosten.Die Gefahr vor dem Tuggner Gehäuse wurde jedoch nicht weniger: Anto Franjic hämmerte den Ball an die Latte (38.).Das Tuggner Glück schien aufgebraucht – zurecht. Nur wenig später liess sich Franjic kein zweites Mal bitten und überlobte Waldvogel zur 0:1-Führung (41.). 

Erneut mit einem Mann weniger
Nach Wiederanpfiff verpasste es Tuggen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Denn die Equipe überzeugte mit einem starken Pressing, patzte im Abschluss aber gleich reihenweise. Jakupov, Zverotic, Murtisi, Santana … Es gab nur ein Prädikat für die vergebenen Torchancen: kläglich. Als dann Verteidiger Andrei Herlea Breitenrains Franjic in einem Eins-gegen-Eins nur noch mit einer Tätlichkeit stoppen konnte und frühzeitig vom Platz gestellt wurde, schien die Partie gelaufen. Es ist dem FCT jedoch hoch anzurechnen, dass er trotz nummerischer Unterzahl noch spielbestimmend war. Jedoch muss sich Tuggen auch an der eigenen Nase nehmen, versandeten zu viele gute Offensivaktionen im Nirgendwo. Immerhin schoss der Neo-Tuggner Marsel Stevic aus einem Gewühl im Sechzehner den Ausgleich (78.) und brachte einen Punkt ins Trockene – einen wichtigen Punkt.

Bericht: Roger Züger, www.marchanzeiger.ch

 

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