Keine 72 Stunden nach dem 1:3 am Mittwochabend gegen Rapperswil-Jona steht der FC Tuggen morgen Samstag auswärts gegen Basel 2 im Einsatz.

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Tuggen versucht gegen den FCB II die Lücke zu finden (Archivbild: Philipp Kämpf)

Es geht Schlag auf Schlag: Denn bereits morgen Samstag trifft der FC Tuggen auswärts auf die U21-Equipe der Basler, und dies, obwohl die Märchler das Spiel vom Mittwochabend noch in den Knochen spüren. 1:3 verlor Tuggen gegen Rapperswil-Jona – nicht nur die körperlichen Strapazen müssen schnell verheilen, auch emotional gibt es einiges zu verdauen. Aber: «Wir dürfen nicht all zu lange darüber nachdenken. Der Fokus gilt bereits dem Spiel vom Samstag», sagt Adrian Allenspach. Der FCT-Trainer hält aber auch fest, dass man gut gespielt habe, und «Rappi nicht unbedingt verdient gewonnen hat». Unrecht hat der 46-jährige Ostschweizer damit nicht, hatte Tuggen zwar weniger Ballbesitz, dafür aber umso bessere Torchancen. «Kaufen können wir uns davon allerdings nichts», weiss der routinierte Trainer.

Schmerzen dürfte aber nicht nur die Derby-Niederlage, sondern auch der Ausfall von Neuverpflichtung Abduljabbar Al Abbadie, der von den Rosenstädtern zu den Märchlern gestossen ist. Al Abbadies Debüt war in der 35. Minute bereits zu Ende. Eine Fussgelenkverletzung dürfte den 22-Jährigen vorerst ausser Gefecht setzten. Ebenfalls nicht dabei ist am Samstag der neue Innenverteidiger Timo Todzi, der nach Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde und nun für eine Partie gesperrt ist.

Viele Tore sind vorprogrammiert
Die Ausfälle können aber mit wieder einsetzbaren Spielern und Anes Zverotic, der am Mittwoch im Aufgebot nicht berücksichtigt wurde, kompensiert werden. Augusto Canzian und Valdet Istrefi sind beide neu zur Mannschaft gestossen, waren beim Saisonauftakt aber noch gesperrt. Beide sind sie Verteidiger, der eine 178 Zentimeter gross, Mazedonier und vom Erstligisten Eschen-Mauren (Istrefi), der andere 189 Zentimeter gross, italienisch-brasilianischer Doppelbürger vom Erstligisten Buochs.

Ihre Abwehrkünste könnten am Samstag bereits gebraucht werden. Denn wenn gegen Basel 2 etwas zu erwarten ist, dann ein torreiches Spiel. Warum? Weil alleine in den letzten vier Direktduellen (0:4, 2:3, 0:2 und 3:2) 16 Tore gefallen sind. Dabei ging Tuggen aber lediglich einmal als Sieger hervor – vor zwei Jahren.

«Das wird uns jetzt noch 29 Mal so gehen»
Trainer Adrian Allenspach ist überzeugt, dass in Basel etwas drin liegt, «auch wenn es ein ganz anderes Spiel als noch gegen Rappi geben wird». Gedankliche Auszeiten wie beispielsweise beim ersten Gegentreffer am Mittwoch sollten sich die Tuggner Akteure nicht leisten, zu flink und schnell sind die Nachwuchstalente der Basler.

Mit Rapperswil-Jona und Basel 2 hat Tuggen aber wahrlich keinen einfachen Saisonstart zu meistern. «Es wird uns eben nichts geschenkt und das wird uns jetzt noch 29 Mal so gehen», sagt Allenspach lapidar. Vielleicht kommt seiner Mannschaft aber die erstmalige Spielstätte, das Leichtathletik-Stadion auf der Sportanlage im St.-Jakob-Areal, entgegen und verhilft dem FCT zum ersten FCB-Auswärtssieg in der Promotion League. Denn aus den Spielen auf dem Rankhof (2012 und 2013) sowie auf dem Campus Basel (2015 und 2016) resultierte für die Märchler einzig beim Unentschieden vor fast genau drei Jahren 
(10. August 2013) ein Punkt.

Bericht: Roger Züger, www.marchanzeiger.ch


Basel 2 – Tuggen
Samstag, 15 Uhr, Leichtathletikstadion Basel (Sportanlagen St. Jakob)

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