Unter die besten 16 Cupteams des Landes qualifiziert: Tuggen bezwang am Samstag das gleichklassige Grenchen mit 4:0 und darf (wieder einmal) auf einen namhaften Gegner hoffen.

Von Bruno Füchslin

 

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Tuggen (Jonas Moser, links) ein Schritt vor Grenchen (Lucien Kellerhals). Foto fü.

Vier der fünf Cup-Partien, die Tuggen und Grenchen vor ihrem Direktvergleich austrugen, endeten mit einem 2:1-Erfolg des Weiterqualifizierten. Ergo ein Ergebnis, auf das tendenziell zu tippen gewesen wäre – aber für wen?
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Die Gastgeber hätten vorab noch so gerne gesehen, wenn die seit einem Monat an der Linthstrasse aufgehängten Cupsponsor-Plakate grad nochmals einen Monat Zusatzhang hätten erleben können: In den Achtelsfinals vom 20./21. November einen «Grossen» empfangen zu können, war das erklärte Ziel. Gegenüber stand mit Grenchen ein Team, das in Sachen Auswärts-Cupsiegen drei Volltreffer vorweisen konnte.
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Nach einer Viertelstunde schon zu Gunsten der Gastgeber entschieden? Zwei Rechtsangriffe Tuggens führten durch Nushi und Etemi – fast aus derselben Abschlussposition – zum 2:0, ehe das erste Sechstel an Gesamtspielzeit absolviert war. Eine fast optimale Chancenauswertung also, wogegen die Gäste mit Tuggen-Hüter Bernet keinen ihnen Wohlgesinnten vorfanden: Dieser wehrte nach acht Minuten gegen Stauffer und nach deren 13 gleich im Doppelpack gegen Versuche von Trajkov und nochmals Stauffer.
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Die Tore für Tuggen, die Eckbälle für Grenchen: Die Gäste führten zur Pause in diesem Vergleich 5:0, machten aber daraus zu wenig. Zwar nie ungefährlich gezogen, landeten die Bälle stereotyp auf dem hinteren Pfosten und konnten so kein Überraschungsmoment schaffen.
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Für die in Führung Liegenden galt, in der ersten Viertelstunde des zweiten Abschnitts keinen Treffer zu erhalten. Obwohl Grenchen nun sichtlich Ballbesitzvorteile hatte, gelang daraus keine Szene, die zum Anschlusstreffer hätte führen können. Als Tuggen durch eine feine Kombination – diesmal über links eingeleitet – durch Senns Abschluss in die weitere hohe Torecke den dritten Treffer machte und gleich darauf wieder Bernet gegen Kalina hielt, stand der Sieger dieses Sechzehntelfinals fest.
Das gab zu reden ...
Starke Defensive. Vorn fielen die nötigen Treffer, hinten stand man gut: Tuggen machte im Cupspiel gegen Grenchen alles richtig. Die frühen Tore gaben Sicherheit, und das Defensivverhalten fiel bedeutend konzentrierter aus als auch schon gesehen.
Stabilisiert. Tuggen-Trainer Adrian Allenspach sah die schwierigste Viertelstunde nach der Pause: «Durch die Einwechslungen von Schmid und Hoxhaj stand das Gefüge wieder besser.» Co-Trainer Albert Geiger sah einen Gegner, der «gar nicht so schlecht ist, wie dessen Tabellenlage hätte den Anschein machen können.» Geiger beurteilte Grenchen aber als ein Team, das in Sachen Spieltempo nicht genügend forcieren konnte, um Tuggen nach dessen früher Führung hätte gefährden können.
Auslosung in TV und Internet
Die Achtelsfinals werden am Sonntagabend im Anschluss an die Partie Schaffhausen - St. Gallen (ab 15.30 Uhr live im Schweizer Sportfernsehen SSF) ausgelost. Im Internet ist die Auslosung ab 17.30 unter www.football.ch zu sehen.
Tuggen – Grenchen 4:0 (2:0)
Linthstrasse. 560 Zuschauer. SR: Patrick Winter.
Tore: 6. Nushi 1:0. 14. Etemi 2:0. 68. Senn 3:0. 75. Hoxhaj 4:0.
Tuggen: Bernet; Piperno, Leskovci, Nushi, Huber; Santana (63. Schmid), Gandolfo (72. Zverotic), Moser, Murtisi (63. Hoxhaj); Senn, Etemi.
Grenchen: Fleuti; Hug, Malacarne, Boumelaha, Funaro; Trajkov (54. Lerch), Stauffer, Kellerhals (78. Abayateye), Nikolic; Hasanovic, Kalina (78. Cupi).
Bemerkungen: Tuggen ohne Joller, Maier und Imhof (alle verletzt). Grenchen ohne Kovacevic, Jahiu, Bertelle und Fumagalli (alle verletzt) sowie Voglioso (abwesend). Dauerregen während der ganzen Partie. 86. Pfostenschuss Senn. Verwarnungen: 16. Trajkov (Foul an Huber), 48. Haganovic (Foul an Piperno), 53. Nikolic (Foul an Piperno), 59. Etemi (Foul an Funaro), 82. Moser (Foul an Nikolic). Geahndete Regelvergehen: 23 (10) gegen Tuggen, 13 (8) gegen Grenchen. Corners 4:5 (0:5).
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