Das Fussballfest im Rahmen des Cup-Achtelfinals gegen Basel ist für den FC Tuggen bereits Geschichte. Für OK-Präsident Walo Mazenauer war es trotz Niederlage ein «super Fussballfest».


Basel kam, sah und fuhr mit einem 4:1-Sieg im Gepäck wieder nach Hause. Verdient und ohne Diskussion. Für das Organisationskomitee um Präsident Walo Mazenauer war die Arbeit damit aber nicht getan. Im Gegenteil. Gestern begann der Abbau aller Tribünen, Pavillons und Festzelte – bis heute Abend sollte nichts mehr darauf hindeuten, dass über 4000 Besucher den Cup-Achtelfinal vor Ort verfolgt haben.

Mazenauer hat von der Partie nicht viel gesehen: «Ich war überall und nirgends. Kümmerte mich um alles drumherum, um Kleinigkeiten, die das grosse Ganze und die Zufriedenheit aller ausmachten, aber nicht aufs Spiel.» Das Einzige, was er per Zufall gesehen habe, war der Foulpenalty zum frühen 2:0 für Basel (18.). «Zu diesem Zeitpunkt hatte ich Angst, dass wir untergehen könnten. Aber die zweite Halbzeit hat wohl gezeigt, dass Trainer Adrian Allenspach die Mannschaft gut eingestellt hat und die Moral trotz der Alltagssorgen nach wie vor intakt ist.»

Abseits des Feldes hatte der OKP alles unter Kontrolle. «Es lief bestens und wir sind sehr zufrieden. Grössere Zwischenfälle 
hat es keine gegeben», so Mazenauer. Die Sicherheitsleute, Polizei, Sanität und Fanverantwortlichen hätten einen ruhigen Abend genossen. «Nur einmal kam ein kleines 
Mädchen, dass ein Pflaster um den Finger brauchte. Mehr war da nicht», stellte der OKP zufrieden fest.

Schwarze Zahlen dank vieler Helfer
Und auch wenn die Cup-Runde vom Verband auf einen Mittwochabend angesetzt worden war – was grösstenteils nicht zu unrecht mit Kopfschütteln quittiert wurde – sei das Fussballfest ein wirtschaftlicher Erfolg. Die rund 40 000 Franken Aufwand werden voraussichtlich locker gedeckt. Aber: «Man muss schon sehen: Wir sind kein Profibetrieb. Wir können solche Aktionen nur dank der grossen Unterstützung aus dem 
Umfeld meistern. Stünden nicht reihenweise freiwillige Helfer zur Verfügung, gäbe es kein Fussballfest», erklärt Mazenauer. Rund 80 Helfer standen am Abend im Einsatz und 
sorgten dafür, «dass wir ganz sicher schwarze Zahlen schreiben».

Weniger ausbezahlt haben dürfte sich 
hingegen der Extrazug aus Basel, der nur 
187 FCB-Fans in die March chauffierte. Viele seien auf eigene Faust angereist, und das sei okay. «Wir hatten ja trotzdem 400 Basel-Anhänger im Gästesektor, die super Stimmung machten – Stimmung, die es für ein solches Fussballfest braucht», so Mazenauer. Während des Spiels verhielten sich die FCB-Fans, wie man es sich aus Tuggner Sicht gewünscht 
habe: sportlich und fair.

Nach dem Pflichtsieg Basels sind die 
Bebbi morgen bei GC Gast. Tuggen hingegen empfängt YF Juventus. «Ich hoffe, dass einige Spieler etwas aus dem Cup-Spiel 
mitnehmen können. Man muss die aktuelle 
Situation nicht schwarzmalen, aber auch nicht schönreden. Wichtig ist, dass wir bis zur Winterpause nicht sechs Punkte auf die Ränge vor uns verlieren, sondern dranbleiben. Dann ist alles möglich», sagt Walo Mazenauer – und fügt an, dass er jetzt erst einmal froh sei, wenn heute alles aufgeräumt sei. «Es war super, aber jetzt bin ich müde.»

Tuggen empfängt YF Juventus
Bereits morgen Samstag kehrt für den FC Tuggen wieder der Promotion-League-Alltag ein. Zu Gast sind die ehemaligen Tuggner Spieler Etienne Manca und Vilson Doda, die nun für Ligakonkurrent YF Juventus auflaufen. Die letzten zwei Aufeinandertreffen konnten die Märchler gewinnen (3:1, 1:0). Zuvor hatten sie drei klare Niederlagen eingesteckt (0:4, 1:4, 1:6). Anpfiff an der Linthstrasse ist um 16 Uhr.

Bericht: Roger Züger, www.marchanzeiger.ch

 

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